{"id":1006605,"date":"2025-03-05T15:41:42","date_gmt":"2025-03-05T14:41:42","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1006605"},"modified":"2025-03-05T15:41:50","modified_gmt":"2025-03-05T14:41:50","slug":"von-der-leyen-800-milliarden-euro-plan-fuer-aufruestung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/von-der-leyen-800-milliarden-euro-plan-fuer-aufruestung\/","title":{"rendered":"Von der Leyen: 800-Milliarden-Euro-Plan f\u00fcr Aufr\u00fcstung"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission <strong>Ursula von der Leyen<\/strong> hat einen Plan vorgeschlagen, um die Verteidigungsausgaben in Europa massiv zu erh\u00f6hen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt k\u00f6nne Europa so nahezu 800 Milliarden Euro mobilisieren, sagte von der Leyen in Br\u00fcssel. Die Sicherheit des Kontinents sei auf sehr reale Weise bedroht. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abDies ist die Stunde Europas, und wir m\u00fcssen ihr gerecht werden\u00bb, erkl\u00e4rte von der Leyen. \u00abWir befinden uns in einer \u00c4ra der Aufr\u00fcstung, und Europa ist bereit, seine Verteidigungsausgaben massiv zu erh\u00f6hen.\u00bb<\/p>\n<cite>Ursula von der Leyen, Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"en\" dir=\"ltr\">We are living in dangerous times.<br><br>Europe\u2018s security is threatened in a very real way.<br><br>Today I present ReArm Europe.<br><br>A plan for a safer and more resilient Europe \u2193 <a href=\"https:\/\/t.co\/CYTytB5ZMk\">https:\/\/t.co\/CYTytB5ZMk<\/a><\/p>&mdash; Ursula von der Leyen (@vonderleyen) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/vonderleyen\/status\/1896839432021463265?ref_src=twsrc%5Etfw\">March 4, 2025<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nur wenige Stunden vor der Erkl\u00e4rung von der Leyens hatte die Regierung von US-Pr\u00e4sident <strong>Donald Trump<\/strong> verk\u00fcndet, ihre Milit\u00e4rhilfen f\u00fcr die Ukraine vorerst einzustellen &#8211; wenige Tage nach dem Eklat beim Besuch des ukrainischen Pr\u00e4sidenten <strong>Wolodymyr Selenskyj<\/strong> in Washington. Der Schritt d\u00fcrfte drastische Folgen f\u00fcr die Ukraine haben. Seit dem \u00f6ffentlichen Streit zwischen Selenskyj und Trump wurden zugleich die Stimmen laut, dass Europa dringend selbst mehr f\u00fcr seine Verteidigung tun m\u00fcsse.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Neue Schulden f\u00fcr mehr Sicherheit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von der Leyens Plan sieht unter anderem einen neuen Finanzierungsmechanismus vor, mit dem 150 Milliarden Euro an Krediten f\u00fcr Verteidigungsinvestitionen bereitgestellt werden sollen. Die Mittel sollen insbesondere f\u00fcr Luft- und Raketenabwehr, Artilleriesysteme, Drohnen sowie Cybersicherheit genutzt werden. Zudem sollen strategische F\u00e4higkeiten wie Milit\u00e4rmobilit\u00e4t und der Schutz kritischer Infrastruktur gest\u00e4rkt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von der Leyen verwies darauf, dass \u00abRusslands Aggression immense Verluste erlitten hat\u00bb und dass Europas entschlossene Reaktion die langfristige Stabilit\u00e4t sichern m\u00fcsse. \u00abHier geht es um bessere und gemeinsame Ausgaben\u00bb, sagte sie. Die Mitgliedstaaten k\u00f6nnten so ihre Nachfrage b\u00fcndeln, gemeinsam einkaufen und gleichzeitig die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine verst\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zudem soll die Ausweichklausel des Stabilit\u00e4ts- und Wachstumspakts aktiviert werden. Sie soll es einzelnen Mitgliedstaaten erlauben, neue Schulden f\u00fcr Verteidigungsausgaben zu machen, ohne deswegen ein EU-Defizitverfahren bef\u00fcrchten zu m\u00fcssen. W\u00fcrden die Mitgliedstaaten ihre Verteidigungsausgaben im Durchschnitt um 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erh\u00f6hen, k\u00f6nnte dies \u00fcber einen Zeitraum von vier Jahren einen Haushaltsspielraum von fast 650 Milliarden Euro schaffen, rechnete von der Leyen vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von der Leyen hofft, dass ihr Vorschlag zusammen mit privatem Kapital und zus\u00e4tzlichen Mitteln f\u00fcr die <strong>Europ\u00e4ische Investitionsbank<\/strong> nahezu 800 Milliarden Euro f\u00fcr die Verteidigung mobilisieren k\u00f6nnte. Sie pr\u00e4sentierte ihren Plan kurz vor einem Sondergipfel zur Ukraine am Donnerstag. Dort wollen die EU-Staats- und Regierungschefs unter anderem dar\u00fcber beraten, wie man die europ\u00e4ische R\u00fcstungsindustrie weiter hochfahren kann. (4. M\u00e4rz)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen sieht die Sicherheit Europas ernsthaft bedroht. Die Kommission will 800 Milliarden Euro f\u00fcr die Verteidigung mobilisieren.<\/p>\n","protected":false},"author":161,"featured_media":1006606,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-1006605","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1006605","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/161"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1006605"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1006605\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1006606"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1006605"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1006605"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1006605"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}