{"id":1045273,"date":"2025-03-18T13:52:31","date_gmt":"2025-03-18T12:52:31","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1045273"},"modified":"2025-03-18T13:52:40","modified_gmt":"2025-03-18T12:52:40","slug":"syrien-konferenz-endet-mit-hilfszusagen-in-milliardenhoehe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/syrien-konferenz-endet-mit-hilfszusagen-in-milliardenhoehe\/","title":{"rendered":"Syrien-Konferenz endet mit Hilfszusagen in Milliardenh\u00f6he"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel\u00a0(dpa)\u00a0&#8211;\u00a0Die internationale Gemeinschaft stellt weitere 5,8 Milliarden Euro bereit, um die schrecklichen Folgen des B\u00fcrgerkriegs in Syrien abzumildern. Von dem Betrag seien 4,2 Milliarden Euro als Zusch\u00fcsse und 1,6 Milliarden Euro als Kredite vorgesehen, k\u00fcndigte EU-Kommissarin <strong>Dubravka Suica<\/strong> nach einer Geberkonferenz in Br\u00fcssel mit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einen Gro\u00dfteil der Gesamtsumme sagte einmal mehr Deutschland zu. Au\u00dfenministerin<strong> Annalena Baerbock <\/strong>und Entwicklungsministerin Svenja Schulze k\u00fcndigten einen Beitrag in H\u00f6he von 300 Millionen Euro zur Unterst\u00fctzung von Menschen in Syrien und Syrien-Fl\u00fcchtlingen in Nachbarstaaten an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Br\u00fcsseler Geberkonferenz im vergangenen Jahr hatte Deutschland noch mehr als eine Milliarde Euro zugesagt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die US-Regierung machte bei der Br\u00fcsseler Konferenz keine konkreten Hilfszusagen, sondern k\u00fcndigte lediglich an, ausgew\u00e4hlte Unterst\u00fctzung weiter leisten zu wollen. Zudem forderte sie andere Staaten auf, einen Teil der finanziellen Last zu schultern, die bislang die USA getragen h\u00e4tten&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Erste Br\u00fcsseler Konferenz seit Sturz von Assad<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die neunte Ausgabe der Geberkonferenz war die erste nach dem Sturz des syrischen Langzeitherrschers<strong> Baschar al-Assad<\/strong> im vergangenen Dezember. Hoffnungen auf einen schnellen dauerhaften Frieden in dem Land wurden zuletzt allerdings von einer neuen Welle von Gewalt \u00fcberschattet.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">EU h\u00e4lt an Lockerung von Sanktionen fest<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade auch vor diesem Hintergrund will die EU vorerst an ihren Pl\u00e4nen zur Aufhebung von Sanktionen gegen das Land festhalten. Wenn man weitere Gewalt verhindern wollen, m\u00fcsse man den Menschen in dem Land Hoffnung geben, sagte die Au\u00dfenbeauftragte <strong>Kaja Kallas<\/strong> am Montag nach Beratungen mit den Au\u00dfenministern der Mitgliedstaaten in Br\u00fcssel. Dazu seien zum Beispiel auch der Zugang zu Bankdienstleistungen, gen\u00fcgend Mittel f\u00fcr die Auszahlung von Geh\u00e4ltern und Investitionen notwendig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU beobachte den Kurs der neuen syrischen F\u00fchrung genau, f\u00fcgte Kallas hinzu. Dabei gehe es insbesondere auch darum, wie diese auf das j\u00fcngste Massaker an der K\u00fcste reagiere und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehe.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Massaker beunruhigen Geberl\u00e4nder<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Baerbock sagte: \u00abDreieinhalb Monate nach dem Sturz des Assad-Regimes liegen f\u00fcr die Menschen in Syrien die historische Chance auf eine bessere, friedlichere Zukunft und die Sorge vor einem Abrutschen in neue Gewalt und Instabilit\u00e4t unglaublich nah beieinander.\u00bb Die furchtbaren Massaker an den Alawiten vor einer Woche machten klar, wie dringlich konkrete Schritte zur politischen Inklusion seien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU-Staaten hatten nach dem Sturz von Assad erst im Februar eine schrittweise Lockerung von Sanktionen beschlossen. Aufgehoben werden Ma\u00dfnahmen im Energie-, Transport- und Bankensektor, um eine rasche wirtschaftliche Erholung, den Wiederaufbau und die Stabilisierung des Landes zu unterst\u00fctzen. Dabei besteht auch die Hoffnung, dass Hunderttausende syrische Fl\u00fcchtlinge in der EU und zahlreiche weitere im Nahen Osten in eines Tages in ihre Heimat zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">EU-Kommissionspr\u00e4sidentin <strong>Ursula von der Leyen<\/strong> sagt, nach Angaben des Fl\u00fcchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) k\u00f6nnten 1,5 Millionen Syrer bereits in diesem Jahr in ihr Land zur\u00fcckkehren. Zudem k\u00f6nnten m\u00f6glicherweise zwei weitere Millionen syrische Binnenfl\u00fcchtlinge in ihre H\u00e4user zur\u00fcck. (17. M\u00e4rz)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach jahrelangem B\u00fcrgerkrieg herrschen in Syrien Hunger und Elend. Deutschland sagt bei einer Geberkonferenz erneut viel Geld zu. Die EU plant weiterhin, Sanktionen zu lockern. <\/p>\n","protected":false},"author":71,"featured_media":1045283,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[147,19151,7883],"class_list":["post-1045273","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-eu","tag-hilfen","tag-syrien"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1045273","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/71"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1045273"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1045273\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1045283"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1045273"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1045273"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1045273"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}