{"id":1088174,"date":"2025-03-28T13:49:45","date_gmt":"2025-03-28T12:49:45","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1088174"},"modified":"2025-03-28T13:52:49","modified_gmt":"2025-03-28T12:52:49","slug":"eu-agrarminister-diskutierten-wettbewerbsfaehigere-landwirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/eu-agrarminister-diskutierten-wettbewerbsfaehigere-landwirtschaft\/","title":{"rendered":"EU-Agrarminister diskutierten wettbewerbsf\u00e4higere Landwirtschaft"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Die Ministerinnen und Minister f\u00fcr Landwirtschaft und Fischerei diskutierten bei ihrem Treffen am Montag in Br\u00fcssel die neue &#8222;Vision&#8220; f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung der EU-Kommission. Sie umfasst eine wettbewerbsf\u00e4higere europ\u00e4ische Agrarindustrie mit einfacheren und zielgerichteteren Subventionen. \u00d6sterreichs Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (\u00d6VP) begr\u00fc\u00dft die Pl\u00e4ne: Es sei wichtig, in die Zukunft zu blicken und den B\u00e4uerinnen und Bauern eine Perspektive zu geben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Vision komme zur rechten Zeit: Neben der geplanten Reform der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nehme sie die &#8222;Anliegen der b\u00e4uerlichen Familienbetriebe&#8220; auf, so Totschnig vor dem Rat zu Journalistinnen und Journalisten. Diese seien &#8222;erstens die Positionierung der Landwirtschaft als einen starken Agrarsektor, in dem man auch Einkommen erzielt&#8220;. Zweitens brauche es faire Wettbewerbsbedingungen am EU-Binnenmarkt, um auch globalen Herausforderungen zu widerstehen. Drittes Anliegen sei eine zukunftsfitte Landwirtschaft, die zu den Klimazielen beitrage und viertens faire Arbeits- und Lebensbedingungen in den l\u00e4ndlichen Gebieten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gro\u00dfer Posten im EU-Budget<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gemeinsame Agrarpolitik m\u00fcsse im k\u00fcnftigen mehrj\u00e4hrigen EU-Budget wieder denselben Stellenwert als derzeit haben, forderte Totschnig. Es werde &#8222;sehr entscheidend sein, wie man sich in den Verhandlungen positioniert&#8220;, so der Minister anl\u00e4sslich der gro\u00dfen Herausforderungen, vor denen Europa und damit auch das n\u00e4chste EU-Budget steht. Neben den Direktzahlungen m\u00fcsse auch eine starke l\u00e4ndliche Entwicklung wieder verankert sein, betonte er: Hier habe \u00d6sterreich einen relativ gr\u00f6\u00dferen Anteil erhalten, etwa bei der Unterst\u00fctzung der Biolandwirte oder Bergbauern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das im Februar pr\u00e4sentierte Strategiepapier zur gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) soll den Klimaschutz mit den Herausforderungen des Sektors zusammenbringen: So will die Kommission in Zukunft etwa weitere Verbote von Pestiziden &#8222;sorgf\u00e4ltig pr\u00fcfen&#8220;, und Standards f\u00fcr importierte Produkte anpassen. &#8222;Anreize statt Bedingungen&#8220; sollen k\u00fcnftig die Verteilung der milliardenschweren EU-Agrarsubventionen anleiten. Der Fokus soll auf Landwirten liegen, die Lebensmittel erzeugen. Die Agrargelder machen einen gro\u00dfen Teil des EU-Budgets aus: F\u00fcr die laufende F\u00f6rderperiode bis 2027 sind rund 365 Mrd. Euro eingeplant. Der n\u00e4chste mehrj\u00e4hrige EU-Haushalt l\u00e4uft ab 2028 f\u00fcr sieben Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Totschnig: Position zu Mercosur unver\u00e4ndert<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU-Kommission habe viel Erfahrung im Umgang mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump, sagte Totschnig zu den geplanten Z\u00f6llen. Wenn es &#8222;zu Verwerfungen auf dem Weltmarkt kommt im Agrarbereich, trifft das \u00d6sterreich&#8220;. Handelsabkommen, die die M\u00e4rkte stabilisieren k\u00f6nnten, seien da von Vorteil. Das umstrittene Handelsabkommen mit s\u00fcdamerikanischen Staaten Mercosur ist ein &#8222;Sonderfall f\u00fcr uns, wir sind ja grunds\u00e4tzlich f\u00fcr Freihandel&#8220;. Bei Mercosur gebe es eine klare Position des Nationalrates, die Minister m\u00fcssten dagegen stimmen. Er sehe hier &#8222;keine \u00c4nderung kommen&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch der deutsche Agrarminister Cem \u00d6zdemir begr\u00fc\u00dfte erneut die Vision der EU-Kommission. Er gratulierte vor dem Rat gegen\u00fcber Journalisten seinem kroatischen Kollegen David Vlaj\u010di\u0107 zu seiner Bestellung sowie Totschnig zu seiner Wiederernennung. Er freue sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Kroatien sowie \u00d6sterreich im Ministerrat als auch der Europ\u00e4ischen Kommission. (24.03.2025)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6sterreichs Landwirtschaftsminister Totschnig begr\u00fc\u00dft die &#8222;Vision&#8220; der EU-Kommission f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung, die zielgerichtetere<br \/>\nSubventionen umfasst.<\/p>\n","protected":false},"author":91,"featured_media":381893,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[1021,147,18892,19344],"class_list":["post-1088174","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-agrar","tag-eu","tag-farmers-2","tag-food"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1088174","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/91"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1088174"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1088174\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/381893"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1088174"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1088174"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1088174"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}