{"id":1088359,"date":"2025-03-28T14:50:17","date_gmt":"2025-03-28T13:50:17","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1088359"},"modified":"2025-03-28T14:59:01","modified_gmt":"2025-03-28T13:59:01","slug":"eurobarometer-europaeer-fordern-staerkere-eu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/eurobarometer-europaeer-fordern-staerkere-eu\/","title":{"rendered":"Eurobarometer: Europ\u00e4er fordern st\u00e4rkere EU"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Die Europ\u00e4erinnen und Europ\u00e4er w\u00fcnschen sich angesichts zunehmender globaler Krisen und Unsicherheiten eine st\u00e4rkere EU: Laut am Dienstag ver\u00f6ffentlichter Eurobarometer-Umfrage sagen zwei Drittel der EU-weit Befragten, dass ihre Rolle in Zukunft wichtiger werden sollte. Nur 44 Prozent der EU-Befragten und nur ein Drittel der \u00f6sterreichischen sind aber auch davon \u00fcberzeugt, dass das geschehen wird. Als Priorit\u00e4ten werden Verteidigung sowie Ern\u00e4hrungssicherheit genannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um ihre Position in der Welt zu st\u00e4rken, sollte die erste Priorit\u00e4t der EU laut 36 Prozent der EU-Befragten Verteidigung und Sicherheit sein. Die St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit und der Wirtschaft folgt f\u00fcr 32 Prozent als zweite Priorit\u00e4t, vor Energieunabh\u00e4ngigkeit sowie viertens der Ern\u00e4hrungssicherheit. Die \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreicher setzen die Schwerpunkte etwas anders: Bei ihnen liegen Landwirtschaft und Ern\u00e4hrungssicherheit (30 Prozent), Energieunabh\u00e4ngigkeit (29) und dann Verteidigung und Sicherheit (29) an der Spitze der Priorit\u00e4ten, um die sich Br\u00fcssel k\u00fcmmern sollte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">40 Prozent der \u00d6sterreicher erwarten sinkenden Lebensstandard<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht nur global, sondern auch f\u00fcr ihr Privatleben blicken viele Menschen skeptisch in die Zukunft: 40 Prozent der \u00f6sterreichischen und ein Drittel aller Umfrageteilnehmenden erwartet sich f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre einen schlechteren Lebensstandard als bisher. Nur 8 Prozent der \u00d6sterreicher und 14 Prozent der Europ\u00e4er denken, dass sie sich bald mehr leisten k\u00f6nnen als bisher. Rund die H\u00e4lfte erwartet keine \u00c4nderung. Vom EU-Parlament erwartet knapp die H\u00e4lfte der Befragten, dass es der Inflation und steigenden Lebenskosten den Kampf ansagt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Schweden w\u00fcnschen sich mit 87 Prozent die meisten, in Rum\u00e4nien mit 47 und Polen mit 44 Prozent die wenigsten eine gewichtigere EU, um die Menschen vor globalen Krisen und Sicherheitsrisiken zu sch\u00fctzen. In \u00d6sterreich sind es 56 Prozent. Neun von zehn Befragten in der EU sowie in \u00d6sterreich erwarten sich von den EU-Staaten mehr Geschlossenheit, um den aktuellen globalen Herausforderungen zu begegnen. Obwohl sie sich mehrheitlich eine st\u00e4rkere Union w\u00fcnschen, rechnet knapp ein F\u00fcnftel in der EU und ein knappes Drittel in \u00d6sterreich in den kommenden Jahren sogar mit einer geringeren Bedeutung der Union.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">EU ben\u00f6tigt aufgrund aktueller Herausforderungen mehr Geld<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">76 Prozent der in der EU, und mit 66 Prozent etwas weniger der in \u00d6sterreich Befragten denken, dass die EU angesichts der Herausforderungen mehr Geld ben\u00f6tigt. \u00dcber 90 Prozent der Finnen, Zyprioten und Malteser, aber nur rund 60 Prozent der Slowenen, Slowaken und Tschechen wollen Br\u00fcssel hier mehr Geld zugestehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">74 Prozent aller EU-B\u00fcrgerinnen und -B\u00fcrger und zwei Drittel der \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreicher sehen generell Vorteile in der EU-Mitgliedschaft. Dies ist laut EU-Parlament der h\u00f6chste Wert seit Beginn der Eurobarometer-Umfrage 1983. Besonders die Sicherung und St\u00e4rkung von Frieden und Sicherheit (35 Prozent) wird als Hauptnutzen genannt. In \u00d6sterreich sind es Friedenssicherung und wirtschaftliches Wachstum (je 34 Prozent). 41 Prozent in der EU und 38 Prozent in \u00d6sterreich bewerten das EU-Parlament positiv.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Eurobarometer-Umfrage Winter 2025 des Europ\u00e4ischen Parlaments wurde zwischen 9. J\u00e4nner und 4. Februar 2025 in allen 27 EU-Mitgliedstaaten durchgef\u00fchrt. Insgesamt wurden 26.354 Interviews gemacht. Die EU-Ergebnisse sind nach der Bev\u00f6lkerungszahl der einzelnen L\u00e4nder gewichtet. (25.03.2025)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weniger als die H\u00e4lfte und nur ein Ein Drittel in \u00d6sterreich ist<br \/>\n\u00fcberzeugt, dass die EU in Zukunft eine bedeutendere Rolle spielen wird.<\/p>\n","protected":false},"author":91,"featured_media":288022,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[147,10328,19344],"class_list":["post-1088359","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-eu","tag-eurobarometer-5","tag-food"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1088359","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/91"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1088359"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1088359\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/288022"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1088359"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1088359"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1088359"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}