{"id":1102934,"date":"2025-04-02T13:38:30","date_gmt":"2025-04-02T11:38:30","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1102934"},"modified":"2025-04-02T13:38:37","modified_gmt":"2025-04-02T11:38:37","slug":"eu-bereitet-sich-auf-trumps-zoelle-am-liberation-day-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/eu-bereitet-sich-auf-trumps-zoelle-am-liberation-day-vor\/","title":{"rendered":"EU bereitet sich auf Trumps Z\u00f6lle am \u201eLiberation Day\u201c vor"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Europ\u00e4ische Union bereitet sich auf die Z\u00f6lle vor, die US-Pr\u00e4sident <strong>Donald Trump<\/strong> am 2. April, dem von ihm als \u201eLiberation Day\u201c bezeichneten Tag, Z\u00f6lle gegen alle L\u00e4nder verh\u00e4ngen will.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trump will umfassende protektionistische Handelsma\u00dfnahmen der USA durchsetzen, weil europ\u00e4ische und andere L\u00e4nder die Amerikaner seiner Ansicht nach jahrelang abgezockt haben. Er will so vermeintlich unfaire Handelsungleichgewichte ausgleichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quellen aus dem Wei\u00dfen Haus zufolge dr\u00e4ngt der US-Pr\u00e4sident hinter den Kulissen auf die bislang aggressivsten Ma\u00dfnahmen, die er als historische Chance zur radikalen Umgestaltung der US-Wirtschaft ansieht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gegen\u00fcber seinen engsten Mitarbeitern gab der Pr\u00e4sident demnach zu, dass er <a href=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/what-does-a-second-trump-presidency-mean-for-europe\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/what-does-a-second-trump-presidency-mean-for-europe\/\">in seinen ersten vier Jahren im Wei\u00dfen Haus einen Fehler gemacht hatte<\/a>, als er sich von einigen seiner Berater von h\u00f6heren Z\u00f6llen abbringen lie\u00df. Er deutete an, dass er nicht den gleichen Fehler nochmals begehen wolle.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend das Wei\u00dfe Haus \u00f6ffentlich Zuversicht demonstriert, gibt es dort auch Bef\u00fcrchtungen, dass die f\u00fcr Mittwoch erwartete Ank\u00fcndigung einen neuen Schock auf den Finanzm\u00e4rkten ausl\u00f6sen wird. Die M\u00e4rkte sind bereits aufgrund von \u00c4ngsten \u00fcber eine m\u00f6gliche, teils durch die Z\u00f6lle selbst verursachte, Stagflation in Unruhe geraten.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">US-Vizepr\u00e4sident <strong>J.D. Vance <\/strong>und die Stabschefin des Wei\u00dfen Hauses, <strong>Susie Wiles<\/strong>, gaben im Vertrauen zu, dass sie nicht genau wissen, was Trump, der sich in den vergangenen&nbsp; Wochen mehrfach widersprochen zu haben scheint, tun wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit seinem Amtsantritt im Januar hat die neue US-Regierung Z\u00f6lle auf Waren aus bestimmten L\u00e4ndern wie Mexiko, China und Kanada sowie auf bestimmte Sektoren, darunter Aluminium, Stahl und Autos, angedroht und in einigen F\u00e4llen auch verh\u00e4ngt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trump brachte auch die Idee universeller oder gegenseitiger Z\u00f6lle ins Spiel, die auf die meisten Importe unabh\u00e4ngig vom Herkunftsland erhoben werden sollen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die bevorstehende Ank\u00fcndigung f\u00fchrte auch dazu, dass Investoren und Unternehmen in Europa und auf der ganzen Welt versuchen, sich angesichts der zunehmenden Unsicherheit zu positionieren &#8211; jedoch ohne dass in Washington irgendwelche Details genannt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Trump attackiert regelm\u00e4\u00dfig die Europ\u00e4ische Union<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Drohung des US-Pr\u00e4sidenten in der vergangenen Woche, Z\u00f6lle in H\u00f6he von 25 Prozent auf die Einfuhr von Autos und Autoteilen zu erheben, trug zu der schlechten Stimmung bei.&nbsp; Einige Beobachter warnen, dass die Volatilit\u00e4t wahrscheinlich anhalten wird: Die Regierungen werden auf die Ma\u00dfnahmen reagieren,, indem sie entweder Trump beschwichtigen oder Vergeltungsma\u00dfnahmen ergreifen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trump hat sich besonders kritisch gegen\u00fcber der Europ\u00e4ischen Union ge\u00e4u\u00dfert \u2013 weil die USA mehr Autos aus der EU importieren als umgekehrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der 78-J\u00e4hrige hat in der Vergangenheit wiederholt seinen \u00c4rger \u00fcber die Z\u00f6lle der EU auf Autoimporte aus den USA zum Ausdruck gebracht. W\u00e4hrend die USA nur 2,5 Prozent Zoll auf Autos aus der EU erheben, verh\u00e4ngt die EU 10 Prozent auf US-Autoimporte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings sind die US-Z\u00f6lle auf Pickups und leichte Nutzfahrzeuge mit 25 Prozent deutlich h\u00f6her. Einige Unternehmen produzieren daher in den USA oder liefern die Fahrzeuge in Einzelteilen und montieren sie in den USA.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trump st\u00f6rt sich auch an anderen EU-Vorschriften, etwa den strengen Emissions- und Sicherheitsstandards, die als weitere Handelshemmnisse wirken k\u00f6nnten. Ein Mitglied von Trumps Stab sagte, dass die 25-Prozent-Z\u00f6lle zu den bereits bestehenden Z\u00f6llen auf Autoimporte hinzukommen w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Welche europ\u00e4ischen Wirtschaftssektoren sind gef\u00e4hrdet?&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einem ersten Schwerpunkt auf dem Automobilsektor und als wichtige Exportnation k\u00f6nnte Deutschland von den Einfuhrz\u00f6llen hart getroffen werden. Die Gef\u00e4hrdung durch Trumps Zollschock trifft jedoch ganz Europa, von Portugal und D\u00e4nemark bis nach Bulgarien.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der tschechische Industrieverband, der Verband der Automobilindustrie und der Automobilhersteller \u0160koda Auto warnten, dass viele tschechische Exporteure aufgrund der drohenden US-Z\u00f6lle Gefahr laufen, Auftr\u00e4ge zu verlieren. Die indirekten Auswirkungen auf die tschechische Automobilindustrie k\u00f6nnen betr\u00e4chtlich sein, auch wenn nur 0,8 Prozent der tschechischen Automobilexporte in den US-Markt gehen, so die tschechische Handelskammer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bulgariens Au\u00dfenminister <strong>Georg Georgiev <\/strong>warnte ebenfalls davor, dass die neuen, h\u00f6heren US-Z\u00f6lle die Entwicklung des Supercomputer-Netzwerks in Europa beeintr\u00e4chtigen und Auswirkungen auf den bulgarischen Wissenschafts- und Forschungssektor haben werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Leiterin der slowenischen Industrie- und Handelskammer (GZS) <strong>Vesna Nahtigal <\/strong>betonte, dass die Automobilindustrie f\u00fcr die slowenische Wirtschaft von zentraler Bedeutung ist. Autos und Autoteile, die in die USA exportiert werden, machen 6,3 Prozent der slowenischen Ausfuhren in das Land aus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU m\u00fcsse sorgf\u00e4ltig abw\u00e4gen, bevor sie auf zus\u00e4tzliche US-Z\u00f6lle reagiere, mahnte Nahtigal. Eine Reaktion sei zwar notwendig, k\u00f6nne aber auch zur Beruhigung der Lage beitragen, sagte sie.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eIch glaube, dass Z\u00f6lle und Beschr\u00e4nkungen des freien Marktes f\u00fcr niemanden gut sind. Leider ist das jetzt die Realit\u00e4t, der Zeitgeist\u201c, sagte Nahtigal. Sie glaubt, dass die Z\u00f6lle kurzfristig die Bedingungen f\u00fcr europ\u00e4ische Fahrzeuge auf dem US-Markt verschlechtern werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Hochrechnungen der Bank von Portugal (BdP) k\u00f6nnte sich die von den USA verh\u00e4ngte Zollerh\u00f6hung eine Negativwirkung von 1,1 Prozent auf das portugiesische Bruttoinlandsprodukt (BIP) haben vor allem in den ersten beiden Jahren nach ihrer Einf\u00fchrung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Eurozone k\u00f6nnte diese Erh\u00f6hung der Z\u00f6lle nach drei Jahren zu einem kumulativen R\u00fcckgang des BIP von 0,5 Prozent bis 0,7 Prozent f\u00fchren, wobei die Auswirkungen im ersten Jahr deutlicher ausfallen w\u00fcrden, so die Prognosen des BdP.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl die Aussicht <a href=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/the-art-of-the-deal-eu-puts-on-brave-face-for-donald-trump\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/the-art-of-the-deal-eu-puts-on-brave-face-for-donald-trump\/\">auf einen m\u00f6glichen globalen Handelskonflikt Unsicherheit <\/a>\u00fcber die Zukunft der d\u00e4nischen Wirtschaft schafft, glaubt die Danmarks Nationalbank an ein relativ hohes Wachstum in den kommenden Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">D\u00e4nemark profitiert von der Tatsache, dass der Anteil der d\u00e4nischen Exporte, die von US-Z\u00f6llen betroffen sind, gesunken ist und den niedrigsten Stand seit sechs Jahren erreicht hat. Dies geht aus einer Analyse des Danish Labour Movement Business Council hervor, die sich auf Zahlen von Statistics Denmark st\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mehrere d\u00e4nische Unternehmen haben Teile ihrer Produktion in die USA verlagert. Dadurch werden Z\u00f6lle vermieden, was der Grund f\u00fcr den R\u00fcckgang der Zahlen sein k\u00f6nnte, so<strong> Sofie Holme Andersen<\/strong>, Chefvolkswirtin des Danish Labour Movement Business Council.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Europa bereitet Antwort vor&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU hat angedeutet, dass sie Pl\u00e4ne hat, um auf Trumps Ank\u00fcndigung zu reagieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission, <strong>Ursula von der Leyen<\/strong>, sagte am Dienstag, dass der Block immer noch auf eine \u201eVerhandlungsl\u00f6sung\u201c f\u00fcr die US-Z\u00f6lle hoffe, aber dass \u201ealle Instrumente auf dem Tisch liegen\u201c, um gegebenenfalls zur\u00fcckzuschlagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWir sind offen f\u00fcr Verhandlungen\u201c, sagte die Kommissionschefin vor den europ\u00e4ischen Gesetzgebern in Stra\u00dfburg, \u201eaber wir haben einen starken Plan, um Vergeltung zu \u00fcben, wenn es n\u00f6tig ist\u201c. Von der Leyen f\u00fcgte hinzu, ihr Team berate sich mit den EU-Mitgliedstaaten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kommission leitet die Handelspolitik der 27 L\u00e4nder umfassenden Union und war f\u00fcr die Gespr\u00e4che mit den Vereinigten Staaten zust\u00e4ndig, um einen Handelskrieg zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der spanische Ministerpr\u00e4sident <strong>Pedro S\u00e1nchez <\/strong>k\u00fcndigte einen Notfallplan seiner Regierung an, um die spanischen Sektoren zu unterst\u00fctzen, die von einem m\u00f6glichen Handelskrieg mit den Vereinigten Staaten am st\u00e4rksten betroffen sein k\u00f6nnten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Regierungssprecherin <strong>Pilar Alegr\u00eda<\/strong> erkl\u00e4rte am Dienstag, dass Europa den USA eine \u201eenergische\u201c Antwort geben werde, wenn die US-Regierung Z\u00f6lle erhebt, die den spanischen Produktionssektoren schaden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gegensatz dazu warnte die italienische Ministerpr\u00e4sidentin <strong>Giorgia Meloni <\/strong>die EU davor, impulsiv zu handeln. \u201eEs ist notwendig, \u00fcberlegt zu handeln und zu versuchen, ein Gleichgewicht zu erreichen\u201c, sagte sie. Meloni genie\u00dft engere Beziehungen zu Washington als die meisten europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs und hofft, eine Br\u00fccke zu Trumps Wei\u00dfem Haus zu sein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der italienische Landwirtschaftsminister <strong>Francesco Lollobrigida<\/strong> sagte, Italien und Europa k\u00f6nnten sich \u201ekeinen Handelskrieg mit den Vereinigten Staaten leisten, denn sie sind unser wichtigster Markt\u201c. Er f\u00fcgte hinzu: \u201eWir m\u00fcssen mit Diplomatie argumentieren, nicht mit Konfrontation\u201c.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die USA sind der drittgr\u00f6\u00dfte Markt f\u00fcr italienische Modeexporte, mit einem Handelsaustausch von Januar bis Oktober 2024 in H\u00f6he von 4,5 Milliarden. Euro f\u00fcr Mode und 3,1 Milliarden Euro f\u00fcr verwandte Sektoren, so die Angaben der Handelsverb\u00e4nde. Laut dem Landwirtschaftsverband Coldiretti k\u00f6nnte die Blockierung von Weinlieferungen in die Vereinigten Staaten aufgrund von Zoll\u00e4ngsten die italienischen Weinkellereien 6 Millionen Euro pro Tag kosten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWir m\u00fcssen hier sehr strategisch reagieren\u201c, sagte der Sprecher der Europ\u00e4ischen Kommission f\u00fcr Handel, <strong>Olof Gill<\/strong>. \u201eIch wiederhole: Wir wollen nicht reagieren m\u00fcssen, aber auf die Gefahr hin, wie mein dreij\u00e4hriger Sohn zu klingen: Sie haben angefangen.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eIch kann Ihnen nicht genau sagen, wann unsere m\u00f6gliche Reaktion auf diese noch nicht umgesetzten Ma\u00dfnahmen kommen wird, aber ich kann Ihnen versichern, dass sie rechtzeitig erfolgen wird, dass sie robust sein wird, dass sie gut kalibriert sein wird und dass sie die beabsichtigte Wirkung erzielen wird\u201c, f\u00fcgte er hinzu.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Dieser Artikel wird zweimal pro Woche ver\u00f6ffentlicht. Der Inhalt basiert auf den Nachrichten der am European Newsroom beteiligten Agenturen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei der am st\u00e4rksten miteinander verbundenen Weltwirtschaften steuern auf eine Kollision zu. Der US-Pr\u00e4sident schickt sich an, eine Reihe neuer Z\u00f6lle gegen Amerikas engste Handelspartner zu verh\u00e4ngen. 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