{"id":1143516,"date":"2025-04-14T13:18:44","date_gmt":"2025-04-14T11:18:44","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1143516"},"modified":"2025-04-14T13:18:52","modified_gmt":"2025-04-14T11:18:52","slug":"china-appelliert-an-eu-im-handelskonflikt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/china-appelliert-an-eu-im-handelskonflikt\/","title":{"rendered":"China appelliert an EU im Handelskonflikt"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Peking\u00a0(dpa)\u00a0&#8211;\u00a0China hat im laufenden Handelsstreit die EU zur Zusammenarbeit aufgerufen. Bei einem Treffen mit Spaniens Regierungschef<strong> Pedro S\u00e1nchez <\/strong>in Peking sagte Pr\u00e4sident<strong> Xi Jinping,<\/strong> dass China und die EU gemeinsam das internationale Handelsumfeld sch\u00fctzen und sich gegen einseitige und schikan\u00f6se Praktiken wehren sollten, um die internationalen Regeln und Ordnung zu wahren. In einem Zollkrieg gebe es keine Gewinner und man isoliere sich selbst, erkl\u00e4rte Xi laut der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">S\u00e1nchez sagte nach dem Treffen vor Medienvertretern: \u00abWir haben uns immer f\u00fcr Verhandlungen und eine einvernehmliche L\u00f6sung f\u00fcr eine Krise wie die derzeitige Handelskrise eingesetzt.\u00bb Davon ausgehend sei eine T\u00fcr zum Dialog offen. Er sei sich sicher, dass die Welt sowohl China als auch die Vereinigten Staaten brauche, sagte S\u00e1nchez.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Spanier ist der erste Regierungschef eines EU-Landes, der China seit den Zoll-Entscheidungen von US-Pr\u00e4sident <strong>Donald Trump <\/strong>und der Eskalation im Handelsstreits besucht. W\u00e4hrend Trump bestimmte Z\u00f6lle gegen die EU mittlerweile vor\u00fcbergehend wieder auf Eis legte, erh\u00f6hte er die Aufschl\u00e4ge f\u00fcr Waren auf China, die nun bei 145 Prozent liegen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie viele andere EU-Staaten hat auch Spanien ein deutliches Handelsdefizit mit China. S\u00e1nchez betonte, China m\u00fcsse die Forderungen Spaniens und Europas f\u00fcr ausgewogenere Beziehungen h\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Chinas Firmen investieren in Spanien<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei seinem zur\u00fcckliegenden Peking-Besuch im vergangenen Herbst hatte sich der Linkspolitiker daf\u00fcr ausgesprochen, \u00abBr\u00fccken zwischen der Europ\u00e4ischen Union und China\u00bb zu bauen. Chinesische Firmen investieren schon l\u00e4nger in Spanien, das mit niedrigen Energiekosten auch gro\u00dfe Autobauer anlockte und zum Anlaufpunkt chinesischer Firmen wird. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die kommunistische Regierung versucht sich unter den durch Trump ausgel\u00f6sten Turbulenzen im internationalen Handel als verl\u00e4sslicher und stabiler Partner zu positionieren. Medienberichten zufolge k\u00f6nnte im Juli zudem ein hochrangiger Besuch von EU-Vertretern in Peking anstehen. Wie die \u00abSouth China Morning Post\u00bb berichtete, sei eine Reise von Kommissionspr\u00e4sidentin <strong>Ursula von der Leyen<\/strong> und EU-Ratspr\u00e4sident <strong>Ant\u00f3nio Costa <\/strong>in Planung.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die USA d\u00fcrften den Austausch zwischen China und Europa kritisch be\u00e4ugen. Bereits vor S\u00e1nchez Ankunft in Peking kam Kritik aus Washington. Finanzminister Scott Bessent warnte vor einer Hinwendung zu China. \u00abDamit w\u00fcrde man sich selbst die Kehle durchschneiden\u00bb, sagte er. (11. April)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei seinem letzten China-Besuch schlug Spaniens Regierungschef S\u00e1nchez milde T\u00f6ne an. Nun steht seine Reise im Zeichen des US-Zollstreits.<\/p>\n","protected":false},"author":71,"featured_media":1143502,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[147,1193,603],"class_list":["post-1143516","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-eu","tag-handel","tag-usa"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1143516","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/71"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1143516"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1143516\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1143502"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1143516"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1143516"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1143516"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}