{"id":1173296,"date":"2025-04-22T16:38:07","date_gmt":"2025-04-22T14:38:07","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1173296"},"modified":"2025-04-22T16:38:16","modified_gmt":"2025-04-22T14:38:16","slug":"eu-wettbewerbsbehoerden-gegen-telekom-markt-nach-us-vorbild","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/eu-wettbewerbsbehoerden-gegen-telekom-markt-nach-us-vorbild\/","title":{"rendered":"EU-Wettbewerbsbeh\u00f6rden gegen Telekom-Markt nach US-Vorbild"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wien\/Br\u00fcssel &#8211; Sechs europ\u00e4ische Wettbewerbsbeh\u00f6rden sprechen sich gegen US-amerikanische Verh\u00e4ltnisse im Telekomsektor aus. Der europ\u00e4ische Weg einer vorausschauenden Regulierung mit nachtr\u00e4glicher Anpassung f\u00f6rdere den Wettbewerb, w\u00e4hrend die &#8222;ex post&#8220;-Regulierung zur Konzentration mit h\u00f6heren Preisen f\u00fchre, bezogen in \u00d6sterreich die Bundeswettbewerbsbeh\u00f6rde (BWB) und die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) am Dienstag Stellung zur aktuellen politischen Diskussion.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber auch die Wettbewerbsbeh\u00f6rden von Belgien, Irland, Tschechien, Portugal und den Niederlanden verweisen auf den Stellenwert des Wettbewerbs im Telekommunikationssektor, der von der Europ\u00e4ischen Kommission in Frage gestellt wird. Denn dieser erm\u00f6gliche Innovation, Investitionen, leistbare Preise und Auswahl f\u00fcr Konsumentinnen und Konsumenten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Teurere Vertr\u00e4ge f\u00fcr US-Verbraucher<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Die oft get\u00e4tigte Aussage, in Europa gibt es 170 Telekom-Anbieter und in den USA nur drei, ist schlicht falsch. Das Narrativ wird dennoch immer wieder gebracht&#8220;, sagte<strong> Klaus Steinmaurer<\/strong>, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des RTR-Fachbereichs Telekommunikation und Post. &#8222;Was stimmt, ist, dass der Wettbewerb in den USA insgesamt weniger intensiv ist und das sp\u00fcren vor allem Konsumentinnen und Konsumenten.&#8220; Eine innerstaatliche Konsolidierung w\u00fcrde alle Regulierungserfolge der letzten 20 Jahre ad absurdum f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ehrgeizige Ziele<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausgel\u00f6st hat die Debatte der &#8222;Wettbewerbsf\u00e4higkeitskompass&#8220; der Europ\u00e4ischen Kommission. Darin finden sich die in den Berichten von Enrico Letta und Mario Draghi vorgestellten Visionen f\u00fcr Europa. Die Kommission formulierte anhand der Berichte des fr\u00fcheren italienischen Premierministers und des fr\u00fcheren EZB-Pr\u00e4sidenten ehrgeizige Ziele f\u00fcr Wachstum, Resilienz und die technologische Souver\u00e4nit\u00e4t Europas. Im Zuge dessen wurde Wettbewerb als Wachstumsbremse dargestellt. Entsprechende Regelungen w\u00fcrden die Konsolidierung in der Telekombranche &#8211; die Bildung &#8222;europ\u00e4ischer Champions&#8220; &#8211; verhindern, so die Argumentation der Bef\u00fcrworter geringerer wettbewerbsrechtlicher H\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Der Draghi Report hat viele gute Ideen, der Telekomsektor ist aber offenbar nicht seine St\u00e4rke,&#8220; merkte Steinmaurer dazu an. (22.04.2025)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laut Vorstellung der EU-Kommission soll es in der Telekombranche verst\u00e4rkt zu Fusionen kommen &#8211; mit dem Ziel &#8222;europ\u00e4ische Champions&#8220; zu bilden. Die Wettbewerbsbeh\u00f6rden aus sechs Mitgliedsstaaten, darunter \u00d6sterreich, stellen sich nun gegen die Pl\u00e4ne. <\/p>\n","protected":false},"author":91,"featured_media":1174701,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-1173296","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1173296","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/91"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1173296"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1173296\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1174701"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1173296"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1173296"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1173296"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}