{"id":126630,"date":"2023-05-04T11:28:03","date_gmt":"2023-05-04T09:28:03","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.dpa.com\/?p=126630"},"modified":"2023-05-04T11:28:12","modified_gmt":"2023-05-04T09:28:12","slug":"arbeitslosigkeit-in-eurozone-sinkt-auf-rekordtief","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/arbeitslosigkeit-in-eurozone-sinkt-auf-rekordtief\/","title":{"rendered":"Arbeitslosigkeit in Eurozone sinkt auf Rekordtief"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Luxemburg &#8211; In der Eurozone ist die Arbeitslosigkeit im M\u00e4rz auf ein Rekordtief gefallen. Die Arbeitslosenquote sank auf 6,5 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Niedriger war die Quote seit Einf\u00fchrung des Euro noch nie. Im Februar hatte die Quote bei 6,6 Prozent gelegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit mittlerweile \u00fcber einem Jahr h\u00e4lt sich die Arbeitslosigkeit im W\u00e4hrungsraum auf einem niedrigen Niveau. Im M\u00e4rz 2022 hatte die Arbeitslosenquote nur geringf\u00fcgig h\u00f6her gelegen, bei 6,8 Prozent. Wie das Statistikamt weiter mitteilte, waren in den 20 Mitgliedsstaaten der Eurozone im M\u00e4rz rund 11,0 Millionen Menschen arbeitslos. Das sind 121 000 weniger als im Februar. Im Jahresvergleich ging die Zahl der Arbeitslosen um 365 000 zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von den 20 L\u00e4ndern der Eurozone weist Spanien mit 12,8 Prozent nach wie vor die h\u00f6chste Arbeitslosigkeit auf. Die deutsche Arbeitslosenquote z\u00e4hlt mit 2,8 Prozent zu den niedrigsten im W\u00e4hrungsraum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Arbeitsmarktdaten von Eurostat basieren auf Zahlen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Die Quote f\u00fcr Deutschland ist daher deutlich niedriger als die Quote, die von der deutschen Bundesagentur f\u00fcr Arbeit (BA) gemeldet wird. Die Bundesagentur hatte Ende April mitgeteilt, dass die deutsche Arbeitslosenquote im April und M\u00e4rz jeweils bei 5,7 Prozent lag. (3. Mai)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">EU-Einigung auf Qualit\u00e4tslabel f\u00fcr regionale Handwerksprodukte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Besondere regionale Handwerksprodukte wie Solinger Messer sollen k\u00fcnftig ein EU-Qualit\u00e4tssiegel bekommen. Damit w\u00fcrden traditionelle handwerkliche und industrielle Produkte wie Schmuck, Textilien, Glas oder Porzellan den gesch\u00fctzten geografischen Angaben f\u00fcr Lebensmittel gleichgestellt werden, wie die\u00a0EU-Staaten nach einer Einigung von\u00a0Unterh\u00e4ndlern des Europaparlaments und der EU-L\u00e4nder in der Nacht zum Mittwoch mitteilten. Parlament und\u00a0EU-Staaten m\u00fcssen der Einigung noch formell zustimmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bislang gibt es Herkunftslabel nur f\u00fcr regionale Spezialit\u00e4ten wie Parmesan, Champagner, Hessischen Apfelwein, Schwarzw\u00e4lder Schinken oder Spreew\u00e4lder Gurken. \u00abKunden, die etwa Solinger Schneidwaren oder Meissner Porzellan kaufen, haben dann die Gewissheit, dass die erworbenen Produkte keine F\u00e4lschung oder Nachahmung sind\u00bb, sagte die an den\u00a0Verhandlungen beteiligte konservative EU-Abgeordnete <strong>Marion Walsmann<\/strong> (CDU). Derzeit seien auf nationaler Ebene nur zwei Produkte gesch\u00fctzt: Solinger Schneidwaren und Glash\u00fctte Uhren. \u00abWir haben aber noch viel mehr regionale Produkte in Deutschland, die europaweit sch\u00fctzenswert sind.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Einigung geht auf einen\u00a0Vorschlag der EU-Kommission zur\u00fcck.\u00a0Diese erhofft sich von dem Vorhaben auch, dass mehr Touristen in die Produktionsorte kommen, Arbeitspl\u00e4tze geschaffen werden und die allgemeine Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Regionen gesteigert wird. (2. Mai)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abWir haben aber noch viel mehr regionale Produkte in Deutschland, die europaweit sch\u00fctzenswert sind.\u00bb<\/p>\n<cite>EU-Abgeordnete Marion Walsmann (CDU)<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Stabilit\u00e4tsrat: Deutschland rei\u00dft Defizitziele auch 2023 deutlich<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Berlin &#8211; Deutschland wird krisenbedingt auch im laufenden Jahr das Ziel f\u00fcr das strukturelle Defizit im Staatshaushalt rei\u00dfen. Der Stabilit\u00e4tsrat von Bund und L\u00e4ndern geht von einem Defizit von etwa 3,25 Prozent der Wirtschaftsleistung aus, wie das Gremium am Dienstag in Berlin mitteilte. \u00abJe nach Entwicklung der Energiepreise k\u00f6nnte das Ergebnis f\u00fcr die \u00f6ffentlichen Haushalte deutlich g\u00fcnstiger ausfallen.\u00bb Der Staat nimmt Milliarden in die Hand, um die Folgen der stark gestiegenen Energiepreise f\u00fcr Verbraucher und Unternehmen abzufedern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abDer Staat kann nicht auf Dauer mehr Geld ausgeben, als ihm die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler zur Verf\u00fcgung stellen\u00bb, mahnte der deutsche liberale Bundesfinanzminister<strong> Christian Lindner <\/strong>(FDP). Solide \u00f6ffentliche Finanzen seien die Voraussetzung, damit wirtschaftliches Wachstum \u00fcberhaupt erm\u00f6glicht werde. \u00abAuch in der EU brauchen wir deshalb klare, verl\u00e4ssliche und verbindliche fiskalische Regeln, die auch durchgesetzt werden.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Derzeit wird in Br\u00fcssel \u00fcber eine Reform der EU-Schuldenregeln diskutiert. Nach dem Willen der EU-Kommission soll hoch verschuldeten europ\u00e4ischen L\u00e4ndern mehr Flexibilit\u00e4t beim Abbau von Schulden und Defiziten einger\u00e4umt werden. Die bisherigen Ziele, Schulden bei maximal 60 Prozent der Wirtschaftsleistung zu begrenzen und Haushaltsdefizite unter drei Prozent zu halten, bleiben dem Vorschlag zufolge bestehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dem Stabilit\u00e4tsrat zufolge k\u00f6nnte das strukturelle Defizit in Deutschland bis zum Jahr 2026 auf etwa 0,75 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) sinken. Deutschland w\u00fcrde nach Einsch\u00e4tzung des Gremiums damit die EU-Kriterien einhalten, das Defizit als Richtwert um 0,5 Prozentpunkte pro Jahr abzubauen. Der Stabilit\u00e4tsrat \u00fcberwacht die Haushalte von Bund und L\u00e4ndern. (2.Mai)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Von der Leyen bei Infineon: Dresden \u00abdigitaler Leuchtturm in Europa\u00bb<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dresden &#8211; EU-Kommissionspr\u00e4sidentin <strong>Ursula von der Leyen<\/strong> sieht im Ausbau des Dresdner Chip-Werks von Infineon eine gro\u00dfartige Perspektive f\u00fcr Sachsen und Europa sowie einen wichtigen Meilenstein. \u00abDresden ist ohne jeden Zweifel ein digitaler Leuchtturm in Europa\u00bb, sagte von der Leyen vor dem symbolischen Spatenstich f\u00fcr die sogenannte Smart Power Fab in Dresden. Die Erweiterung der Produktionsst\u00e4tte sei ein gro\u00dfer Schritt f\u00fcr Dresden und Sachsen in der digitalen Welt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Europa k\u00f6nne stolz auf seine digitalen St\u00e4rken sein, allerdings g\u00e4be es noch viel mehr zu tun. Hier komme Dresden ins Spiel, sagte von der Leyen. \u00abDer Globalisierungsschub der vergangenen Jahrzehnte hat es mit sich gebracht, dass sich die Wirtschaftsregionen der Welt zu sehr auf ihre jeweiligen St\u00e4rken konzentriert haben.\u00bb Das neue Werk in Dresden trage dazu bei, die Lieferketten der wichtigsten G\u00fcter und Technologien in Europa zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Schwerpunkt des Europ\u00e4ischen Chips Acts liege auf der Steigerung der heimischen Produktion. Hierf\u00fcr n\u00e4hmen die EU und die Mitgliedsstaaten bis zu 43 Milliarden Euro in die Hand. \u00abBis 2030 wollen wir gemeinsam mit der Industrie Europas Anteil an der weltweiten Chipproduktion verdoppeln &#8211; auf 20 Prozent\u00bb, erkl\u00e4rte von der Leyen. Um dies erreichen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssten die heutigen Kapazit\u00e4ten vervierfacht werden. Dies setze eine gute Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft voraus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zudem soll der sogenannte Critical Raw Materials Act der Europ\u00e4ischen Union sicherstellen, dass die f\u00fcr die Halbleiterproduktion notwendigen seltenen Erden und Rohstoffe in Europa nicht knapp werden. (2.Mai)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Diese Zusammenstellung ist eine redaktionelle Auswahl auf der Grundlage der Europa-Berichterstattung der dpa. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei der dpa. Der EU Digest erscheint jeweils montags und donnerstags.<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone sank im M\u00e4rz auf den niedrigsten Stand seit Euro-Einf\u00fchrung. Au\u00dferdem sollen besondere regionale Handwerksprodukte k\u00fcnftig ein EU-Qualit\u00e4tssiegel bekommen. Der Stabilit\u00e4tsrat in Deutschland geht davon aus, dass die Defizitziele auch 2023 gerissen werden und ein deutscher Halbleiter-Hersteller erweitert Produktionsst\u00e4tte. <\/p>\n","protected":false},"author":119,"featured_media":126657,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[7065,9902,117,147,1203,9900,9901],"class_list":["post-126630","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-arbeitslosigkeit","tag-chips-act-2","tag-deutschland","tag-eu","tag-eu-kommission","tag-eu-qualitaetssiegel","tag-eu-schuldenregeln"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/126630","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/119"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=126630"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/126630\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/126657"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=126630"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=126630"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=126630"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}