{"id":1296054,"date":"2025-05-30T19:09:18","date_gmt":"2025-05-30T17:09:18","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1296054"},"modified":"2025-05-30T19:09:22","modified_gmt":"2025-05-30T17:09:22","slug":"eurobarometer-menschen-sorgen-sich-um-sicherheit-und-verteidigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/eurobarometer-menschen-sorgen-sich-um-sicherheit-und-verteidigung\/","title":{"rendered":"Eurobarometer: Menschen sorgen sich um Sicherheit und Verteidigung"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Die aktuelle unsichere geopolitische Lage f\u00fchrt offenbar dazu, dass 78 Prozent der Europ\u00e4erinnen und Europ\u00e4er sich Sorgen \u00fcber &#8222;Verteidigung und Sicherheit&#8220; der EU machen. Laut am Mittwoch ver\u00f6ffentlichter neuester Eurobarometer-Umfrage der EU-Kommission bereitet zudem die wirtschaftliche Lage Sorgen; die Zustimmung zur EU sei hingegen gestiegen. In \u00d6sterreich haben 54 Prozent der Befragten Vertrauen in die EU, um 4 Prozentpunkte mehr als im vergangenen Herbst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rund die H\u00e4lfte der Befragten nimmt die Lage der europ\u00e4ischen Wirtschaft als &#8222;schlecht&#8220; war. F\u00fcr die nationalen Wirtschaften sehen das sogar 60 Prozent so, in \u00d6sterreich 56 Prozent. Auch f\u00fcr die kommenden zw\u00f6lf Monate sind die Aussichten tr\u00fcb: Ein Drittel erwartet auf europ\u00e4ischer, 40 Prozent auf nationaler Ebene eine Verschlechterung der \u00f6konomischen Situation. 86 Prozent sind der Meinung, dass steigende Z\u00f6lle der Weltwirtschaft schaden. Sollten andere L\u00e4nder ihre Z\u00f6lle auf Importe aus der EU erh\u00f6hen, stimmen 80 Prozent der Befragten Gegenz\u00f6llen der EU zu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zukunft der EU wird trotz schlechter Wirtschaftserwartungen optimistisch gesehen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU-Kommission betont, dass das Vertrauen in die EU so hoch wie seit 18 Jahren nicht mehr sei: Rund die H\u00e4lfte der Europ\u00e4erinnen und Europ\u00e4er vertraut der EU. Rund zwei Drittel sehen die Zukunft der EU laut Umfrage trotz schlechter Wirtschaftserwartungen optimistisch, in \u00d6sterreich sind es 60 Prozent. Drei Viertel der Befragten und damit der h\u00f6chste Wert seit mehr als zwei Jahrzehnten geben an, sich als B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger der EU zu f\u00fchlen. 81 Prozent sind laut Eurobarometer f\u00fcr eine gemeinsame Verteidigungs-und Sicherheitspolitik der EU-Mitgliedstaaten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hoch ist laut Umfrage nach wie vor der Wille der europ\u00e4ischen Bev\u00f6lkerung, der Ukraine und ihren Menschen zu helfen: 80 Prozent der Befragten sind daf\u00fcr, Menschen, die vor dem russischen Angriffskrieg fliehen, in der EU aufzunehmen. 72 Prozent der EU-B\u00fcrger bef\u00fcrworten Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Jeweils rund 60 Prozent sind damit einverstanden, dass die Ukraine den Status eines EU-Kandidatenlandes erh\u00e4lt sowie dass die EU den Kauf und die Lieferung von Milit\u00e4rausr\u00fcstung an die Ukraine finanziert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Die EU ist gerade auch in Zeiten globaler Turbulenzen ein verl\u00e4sslicher Partner&#8220;, sagte EU-Kommissar Magnus Brunner laut Aussendung. Mehr Zusammenarbeit innerhalb der EU &#8211; etwa bei Sicherheit und Verteidigung &#8211; und die Vollendung des Binnenmarkts st\u00fcnden bei der St\u00e4rkung Europas im Mittelpunkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Standard-Eurobarometer-Umfrage 103 (Fr\u00fchjahr 2025) wurde zwischen 26. M\u00e4rz und 22. April 2025 in den 27 Mitgliedstaaten durchgef\u00fchrt. Insgesamt wurden 26.368 EU-B\u00fcrger pers\u00f6nlich befragt. Interviews fanden auch in neun Kandidaten- und potenziellen Kandidatenl\u00e4ndern (alle au\u00dfer der Ukraine) sowie in Gro\u00dfbritannien statt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zustimmung zur EU ist laut neuester Umfrage auf einem 18-Jahres-Hoch.<\/p>\n","protected":false},"author":91,"featured_media":1129502,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[18503,147,10328,11467],"class_list":["post-1296054","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-defence-6","tag-eu","tag-eurobarometer-5","tag-security-4"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1296054","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/91"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1296054"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1296054\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1129502"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1296054"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1296054"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1296054"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}