{"id":1343745,"date":"2025-06-18T14:18:49","date_gmt":"2025-06-18T12:18:49","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1343745"},"modified":"2025-06-18T14:18:52","modified_gmt":"2025-06-18T12:18:52","slug":"von-portugal-bis-bulgarien-europa-ruestet-sich-fuer-die-waldbrandsaison","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/von-portugal-bis-bulgarien-europa-ruestet-sich-fuer-die-waldbrandsaison\/","title":{"rendered":"Von Portugal bis Bulgarien: Europa r\u00fcstet sich f\u00fcr die Waldbrandsaison"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Sommer steht vor der T\u00fcr. Das bedeutet, dass europ\u00e4ische L\u00e4nder ihre Vorbereitungen zur Bek\u00e4mpfung von Waldbr\u00e4nden und anderen Naturkatastrophen verst\u00e4rken, die der Kontinent vermehrt erlebt. Dabei spielt der Klimawandel eine zunehmende Rolle.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einem Bericht des Europ\u00e4ischen Rechnungshofs (ECA) zufolge sind etwa 39 Prozent der Fl\u00e4che der Europ\u00e4ischen Union \u2013 das sind etwa 160 Millionen Hektar \u2013 von W\u00e4ldern und Geh\u00f6lzen bedeckt. Doch jedes Jahr gehen etwa 0,2 Prozent dieser Fl\u00e4che (320.000 Hektar) in Flammen auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Zahl der mehr als 30 Hektar betreffenden Waldbr\u00e4nde verdreifachte sich in der EU zwischen 2006 und 2024 und erreichte laut dem ECA-Bericht einen Durchschnitt von fast 1.900 Br\u00e4nden pro Jahr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Waldbr\u00e4nde sind sowohl Ursache als auch Folge des Klimawandels, da sie Milliarden Tonnen CO2 in die Atmosph\u00e4re freisetzen, was wiederum die Erw\u00e4rmung und die Bedingungen f\u00fcr noch zerst\u00f6rerischere Br\u00e4nde beschleunigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Waldbr\u00e4nde stellen auch erhebliche Gesundheitsrisiken dar, da der entstehende Rauch gasf\u00f6rmige Schadstoffe wie Kohlenmonoxid sowie Wasserdampf und Feinstaub enth\u00e4lt, die besonders gef\u00e4hrlich sein k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut einer Studie des japanischen National Institute for Environmental Studies f\u00fchrte die globale Erw\u00e4rmung in den vergangenen 50 Jahren zu einem fast zehnfachen Anstieg der Todesf\u00e4lle durch Rauch von Waldbr\u00e4nden \u2013 mittlerweile sind demnach mehr als 12.500 Todesf\u00e4lle pro Jahr darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bek\u00e4mpfung von Waldbr\u00e4nden wird ebenfalls immer schwieriger: Traditionelle L\u00f6schmethoden sind zunehmend weniger wirksam, und die Feuerwehrdienste m\u00fcssen mit der \u201ehohen H\u00e4ufigkeit und Intensit\u00e4t von Waldbr\u00e4nden w\u00e4hrend der verl\u00e4ngerten Brandsaisons\u201c umgehen, so ein im November ver\u00f6ffentlichter Bericht der Europ\u00e4ischen Kommission. Dem Bericht zufolge wurden 96 Prozent der Waldbr\u00e4nde in der EU durch menschliches Handeln verursacht, wie etwa Brandstiftung und Fahrl\u00e4ssigkeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>EU in Alarmbereitschaft<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ende Mai k\u00fcndigte die Europ\u00e4ische Kommission neue Ma\u00dfnahmen zur Bek\u00e4mpfung von Waldbr\u00e4nden in diesem Sommer an. Diese werden durch den EU-Katastrophenschutzmechanismus mitfinanziert. Er koordiniert die Reaktion auf Natur- und von Menschen verursachte Katastrophen auf EU-Ebene, f\u00f6rdert die Zusammenarbeit zwischen nationalen Beh\u00f6rden und bietet schnelle Hilfe f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Juli und August werden fast 650 Feuerwehrleute aus 14 europ\u00e4ischen L\u00e4ndern in Hochrisikogebieten in Frankreich, Griechenland, Portugal und Spanien eingesetzt, um lokale Kr\u00e4fte zu unterst\u00fctzen. 22 Flugzeuge und vier Hubschrauber werden in zehn Mitgliedstaaten stationiert, um bei Bedarf einzugreifen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zus\u00e4tzlich stehen 19 Bodeneinsatzteams, die jeweils aus etwa 30 Feuerwehrleuten bestehen, sowie ein Beratungs- und Bewertungsteam bereit. Sie k\u00f6nnen von der EU in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten entsandt werden. Zudem wird ein spezielles Unterst\u00fctzungsteam f\u00fcr Waldbr\u00e4nde im EU-Koordinierungszentrum f\u00fcr Notfallma\u00dfnahmen (ERCC) eingerichtet, um Risiken zu \u00fcberwachen und wissenschaftliche Daten zu analysieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Europ\u00e4ische Union stellt zwischen 2021 und 2027 mindestens 3,5 Milliarden Euro bereit, um den Mitgliedstaaten bei der Bek\u00e4mpfung von Waldbr\u00e4nden zu helfen, so der ECA. Das Geld wird zunehmend zur Finanzierung von Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen wie der Schaffung von Brandschneisen und der Beseitigung von Vegetation verwendet, wie der Rechnungshof feststellte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Pr\u00fcfer warnten jedoch, dass EU-Mittel nicht immer effektiv eingesetzt werden, und verwiesen auf schwache Zielsetzungen und mangelhafte Auswertung. Der Bericht stellte fest, dass Br\u00fcssel nur wenig Informationen \u00fcber die tats\u00e4chlichen Auswirkungen der unterst\u00fctzten Projekte hat. In einigen F\u00e4llen war der Gesamtbetrag, den die Mitgliedstaaten f\u00fcr die Brandbek\u00e4mpfung ausgaben, unklar, da er oft f\u00fcr Berichterstattungszwecke mit anderen Daten zusammengefasst wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/\u041f\u043e\u0436\u0430\u0440-10-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-337746\" srcset=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/\u041f\u043e\u0436\u0430\u0440-10-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/\u041f\u043e\u0436\u0430\u0440-10-300x200.jpg 300w, https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/\u041f\u043e\u0436\u0430\u0440-10-768x512.jpg 768w, https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/\u041f\u043e\u0436\u0430\u0440-10-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/\u041f\u043e\u0436\u0430\u0440-10-1080x720.jpg 1080w, https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/\u041f\u043e\u0436\u0430\u0440-10-1280x854.jpg 1280w, https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/\u041f\u043e\u0436\u0430\u0440-10-980x654.jpg 980w, https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/\u041f\u043e\u0436\u0430\u0440-10-480x320.jpg 480w, https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/\u041f\u043e\u0436\u0430\u0440-10.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Das Dorf Mikrevo (30. Juli 2024). Ein gro\u00dfes Feuer brennt in der N\u00e4he des Dorfes Mikrevo, Gemeinde Strumiani. Das Feuer hat ein Waldgebiet erfasst und ist in der N\u00e4he der Stra\u00dfe. An der Beherrschung des Feuers beteiligten sich auch die beiden Flugzeuge, die von Frankreich \u00fcber den EU-Katastrophenschutzmechanismus geschickt wurden. Foto: Krasimir Velkov, BTA<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Flugzeuge, Satelliten und Einsatzkr\u00e4fte<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mitgliedstaaten, die jeden Sommer stark von Waldbr\u00e4nden betroffen sind, profitieren zwar von einer koordinierten EU-Reaktion, setzen aber auch unabh\u00e4ngig zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen um. Einige dieser Initiativen werden jedoch auch mit Unterst\u00fctzung von EU-Mitteln durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Manche europ\u00e4ische L\u00e4nder profitieren zudem von einem vom Technologieriesen Google entwickelten \u00dcberwachungssystem f\u00fcr Waldbr\u00e4nde. Dieses System analysiert mithilfe k\u00fcnstlicher Intelligenz Satellitendaten, um die Grenzen von Waldbr\u00e4nden zu erkennen und zu verfolgen. Es umfasst auch ein App-basiertes Warnsystem, das Menschen in der N\u00e4he eines aktiven Feuers benachrichtigt. Seit August 2024 ist das System in 15 L\u00e4ndern verf\u00fcgbar, etwa in den h\u00e4ufig betroffenen L\u00e4ndern Frankreich, Griechenland, Italien, Portugal und Spanien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier sind einige Ma\u00dfnahmen, die europ\u00e4ische L\u00e4nder individuell f\u00fcr den Sommer 2025 ergreifen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong><em>Portugal<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit den tragischen Waldbr\u00e4nden von 2017, die im Landesinneren mehr als 100 Menschenleben forderten und tausende Hektar Wald und Wohngebiete zerst\u00f6rten, investierte das Land erheblich in die Vorbereitung und Widerstandsf\u00e4higkeit gegen Waldbr\u00e4nde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Portugal richtete eine nationale Agentur ein, die die Forstwirtschaft und die Brandbek\u00e4mpfungsma\u00dfnahmen koordiniert und strukturierte das Notfallsystem der Nationalen Beh\u00f6rde f\u00fcr Notfall- und Katastrophenschutz (ANEPC) um. Es wurden 24 regionale Kommandos geschaffen, personelle und luftgest\u00fctzte Ressourcen verst\u00e4rkt sowie eine Plattform f\u00fcr Kartierung und Fr\u00fchwarnung implementiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr den Sommer 2025 wurden \u00fcber 14.000 Einsatzkr\u00e4fte, 3.000 Fahrzeuge und 70 Flugzeuge mobilisiert. Bei Bedarf stehen auch EU-Ressourcen wie die Flugzeuge der RescEU-Canadair zur Verf\u00fcgung. Die grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit mit Spanien wurde ebenfalls verst\u00e4rkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong><em>Spanien<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Spanien begann die Sommerkampagne gegen Waldbr\u00e4nde offiziell am 1. Juni. Die Zahl der Br\u00e4nde im Land scheint jedoch derzeit r\u00fcckl\u00e4ufig zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut neuesten Daten des spanischen Ministeriums f\u00fcr den \u00f6kologischen \u00dcbergang wurden zwischen Januar und April 2025 insgesamt 1.508 Vorf\u00e4lle registriert, darunter Br\u00e4nde und versuchte Brandstiftungen. Dies ist die niedrigste Zahl seit 2016 (1.364 Vorf\u00e4lle) und weit unter den Zahlen von 2017 (5.653 Vorf\u00e4lle).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die nationale Strategie zur Brandbek\u00e4mpfung in Spanien umfasst mehrere Akteure. Dazu geh\u00f6ren verst\u00e4rkende Brigaden f\u00fcr Waldbr\u00e4nde (BRIF) und L\u00f6schflugzeuge mit gro\u00dfer Kapazit\u00e4t, die von den Luft- Weltraumstreitkr\u00e4ften des Landes betrieben werden. Auch die milit\u00e4rische Nothilfeeinheit (UME) des Verteidigungsministeriums wird eingesetzt, zusammen mit Personal und Ausr\u00fcstung der Nationalpolizei, der Guardia Civil und der Generaldirektion f\u00fcr Verkehr (DGT).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese staatlichen Ressourcen koordinieren ihre Arbeit mit den regionalen Pr\u00e4ventions- und L\u00f6schpl\u00e4nen der autonomen Gemeinschaften Spaniens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong><em>Slowenien<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Folge eines gro\u00dfen Waldbrandes, der im Juli 2022 die slowenische Region Kras traf und 3.700 Hektar Land zerst\u00f6rte, beschloss die slowenische Regierung den Aufbau einer Einheit f\u00fcr die Brandbek\u00e4mpfung zur Luft aufzubauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im April 2023 kauften das Verteidigungsministerium und das Amt f\u00fcr Zivilschutz und Katastrophenhilfe vier Air Tractor AT-802-Flugzeuge. Beh\u00f6rdenleiter <strong>Leon Behin <\/strong>sagte, das Projekt habe insgesamt 23 Millionen Euro gekostet, von denen 15,5 Millionen aus EU-Mitteln stammten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong><em>Slowakei<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das slowakische Innenministerium plant die Anmietung eines Hubschraubers von einem privaten Unternehmen, um Waldbr\u00e4nde zu bek\u00e4mpfen und auf Vorf\u00e4lle in schwer zug\u00e4nglichem Gel\u00e4nde zu reagieren. Dies gab die Staatssekret\u00e4rin im Innenministerium, <strong>Lucia Kurilovsk\u00e1<\/strong>, am Montag bekannt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Miete f\u00fcr einen mit Technik zur Brandbek\u00e4mpfung ausgestatteten Black Hawk UH-60-Hubschrauber werde etwa 1,76 Millionen Euro f\u00fcr zehn Wochen kosten und durch einen Zuschuss aus dem RescEU-Programm finanziert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kosten f\u00fcr die Flugstunden \u2013 etwa 3.300 Euro pro Stunde \u2013 werden demnach aus dem eigenen Budget des Ministeriums gedeckt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Adri\u00e1n Mifkovi\u010d<\/strong>, Pr\u00e4sident des slowakischen Feuerwehr- und Rettungskorps (HaZZ), sagte, das Ziel bestehe darin, innerhalb von vier Jahren eine eigene Flotte von L\u00f6schflugzeugen f\u00fcr die Slowakei mit EU-Mitteln aufzubauen. F\u00fcr das Projekt wurden 32 Millionen Euro bereitgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong><em>Bulgarien<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem Dutzende Familien im Juli 2024 durch Waldbr\u00e4nde in der bulgarischen Region Jambol ihre H\u00e4user verloren hatten, forderte Pr\u00e4sident<strong> Rumen Radev<\/strong> \u201edringende Ma\u00dfnahmen, um qualifizierte Menschen f\u00fcr das Milit\u00e4r zu gewinnen, das in alarmierendem Ma\u00dfe schrumpft\u201c.&nbsp; Er betonte die Notwendigkeit, die Wartung von Personal und Ausr\u00fcstung zu priorisieren, anstatt Hunderte Millionen f\u00fcr neue Flugzeuge auszugeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Milit\u00e4rpersonal und -ausr\u00fcstung werden oft zur Unterst\u00fctzung bei der Brandbek\u00e4mpfung eingesetzt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verteidigungsminister <strong>Atanas Zapryanov<\/strong> erkl\u00e4rte im Februar, dass 2025 sechs Hubschrauber der bulgarischen Luftwaffe zur Bek\u00e4mpfung von Waldbr\u00e4nden zur Verf\u00fcgung stehen werden \u2013 doppelt so viele wie im Vorjahr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er sagte, dass das Verteidigungsministerium erhebliche Anstrengungen f\u00fcr mehr Ausr\u00fcstung zur Brandbek\u00e4mpfung unternommen habe und sich gegen Ende 2024 etwa 21 Millionen Euro an zus\u00e4tzlichen Mitteln f\u00fcr diesen Zweck gesichert hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zapryanov zufolge seien im Sommer zw\u00f6lf Crews in Bereitschaft sein, was den gleichzeitigen Einsatz von mindestens vier L\u00f6schhubschraubern zu jedem Zeitpunkt erm\u00f6gliche.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Dieser Artikel wird zwei Mal pro Woche ver\u00f6ffentlicht. Der Inhalt basiert auf den Nachrichten der am European Newsroom beteiligten Agenturen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Europa bereitet sich auf eine weitere intensive Waldbrandsaison vor. Die L\u00e4nder bauen ihre Abwehrma\u00dfnahmen stetig aus \u2013 oft mit Hilfe von EU-Mitteln. Doch es bleibt offen, wie effektiv diese Mittel eingesetzt werden.<\/p>\n","protected":false},"author":119,"featured_media":1342210,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":true,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[20469,147,16252,20468,20467],"class_list":["post-1343745","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-key-story","tag-bereitschaft","tag-eu","tag-eucpm-2","tag-feuerwehr","tag-waldbrand"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1343745","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/119"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1343745"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1343745\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1342210"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1343745"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1343745"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1343745"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}