{"id":1364378,"date":"2025-06-26T17:45:47","date_gmt":"2025-06-26T15:45:47","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1364378"},"modified":"2025-06-26T17:45:51","modified_gmt":"2025-06-26T15:45:51","slug":"oesterreich-startet-initiative-fuer-tourismus-checks-in-eu-gesetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/oesterreich-startet-initiative-fuer-tourismus-checks-in-eu-gesetzen\/","title":{"rendered":"\u00d6sterreich startet Initiative f\u00fcr &#8222;Tourismus-Checks&#8220; in EU-Gesetzen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel\/Warschau  &#8211; Um das Potenzial des Tourismus st\u00e4rker zu nutzen, setzt sich \u00d6sterreich gemeinsam mit 15 weiteren EU-Mitgliedstaaten f\u00fcr die Einf\u00fchrung eines &#8222;Tourismus-Checks&#8220; bei EU-Vorhaben ein. Es gehe darum, &#8222;den Tourismus auf europ\u00e4ischer Ebene zu st\u00e4rken und ihm den Stellenwert, den er braucht, zu geben&#8220;, sagte Staatssekret\u00e4rin Elisabeth Zehetner-Piewald (\u00d6VP) vor dem Treffen der zust\u00e4ndigen EU-Ministerinnen und -Minister am Dienstag in Warschau gegen\u00fcber Journalisten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gesetzesmaterien wie Konsumentenschutz, Unternehmens- oder Umweltrecht w\u00fcrden alle den Tourismus betreffen, so die Staatssekret\u00e4rin im Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft, Energie und Tourismus. &#8222;Darum brauchen wir einen Tourismus-Check bei allen Gesetzesvorhaben auf EU-Ebene&#8220;, fordert die \u00d6sterreicherin. Der Tourismus m\u00fcsse \u00fcberall mitgedacht werden. Mit dem von \u00d6sterreich eingebrachten Non-Paper zur Zukunft der europ\u00e4ischen Tourismuspolitik wurde nun ein starkes B\u00fcndnis forciert: Bereits 15 Mitgliedstaaten unterst\u00fctzten die Forderung nach einer st\u00e4rkeren strategischen Verankerung des Tourismus auf EU-Ebene, so das Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft, Energie und Tourismus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zehetner erkl\u00e4rte, sie wolle das Papier dem zust\u00e4ndigen EU-Kommissar Apostolos Tzitzikostas \u00fcbergeben. Eine zukunftsfitte Tourismuspolitik brauche europ\u00e4ische Zusammenarbeit, so die Staatssekret\u00e4rin weiter: &#8222;Nur wenn wir uns gemeinsam strategisch aufstellen, k\u00f6nnen wir den Tourismus resilienter, nachhaltiger und wettbewerbsf\u00e4higer gestalten. Unser Ziel ist klar: Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Tourismus muss auf EU-Ebene endlich jene Sichtbarkeit bekommen, die sie verdient.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einheimischentarife sollen m\u00f6glich sein<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Tourismus sei eine tragende S\u00e4ule unserer Wirtschaft, besonders in \u00d6sterreich, sagte die Staatssekret\u00e4rin. Beim Reisen brauche es aber auch die Akzeptanz der Bev\u00f6lkerung: Tourismus werde zunehmend als Belastung gesehen. Darum sei es so wichtig, &#8222;unseren Tourismus sozial und nachhaltig aufzustellen und damit die Akzeptanz der Bev\u00f6lkerung zu erh\u00f6hen&#8220;. Eine Regelung, die das verhindert, sei die Geoblocking-Verordnung, da diese &#8222;zum Beispiel Einheimischentarife nicht m\u00f6glich macht&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die sogenannte Geoblocking-Verordnung hat zum Ziel, ungerechtfertigtes Geoblocking und andere Formen der Diskriminierung beim Kauf von Waren oder Dienstleistungen aufgrund des Wohnsitzes, der Staatsangeh\u00f6rigkeit oder der Niederlassung zu verhindern. Einheimischentarife sind laut Zehetner aber ein wichtiger Bereich, um daf\u00fcr zu sorgen, dass &#8222;genau die Bev\u00f6lkerung auch einen Vorteil und eine Entlastung hat beim Museumsbesuch, im Strandbad oder bei der Fahrt mit der Seilbahn, dass es g\u00fcnstiger f\u00fcr die einheimische Bev\u00f6lkerung ist&#8220;, und der Tourismus damit besser akzeptiert werde. (23.06.2025)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>15 EU-Staaten w\u00fcrden den \u00f6sterreichischen Vorschlag unterst\u00fctzen, die EU-Politik st\u00e4rker auf den Tourismus auszurichten.<\/p>\n","protected":false},"author":91,"featured_media":1119870,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[147,4801,15111],"class_list":["post-1364378","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-eu","tag-reisen","tag-tourismus"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1364378","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/91"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1364378"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1364378\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1119870"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1364378"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1364378"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1364378"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}