{"id":1412843,"date":"2025-07-09T12:23:47","date_gmt":"2025-07-09T10:23:47","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1412843"},"modified":"2025-07-09T15:50:39","modified_gmt":"2025-07-09T13:50:39","slug":"emissionsziel-2024-wohin-steuert-die-klimapolitik-der-eu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/emissionsziel-2024-wohin-steuert-die-klimapolitik-der-eu\/","title":{"rendered":"Emissionsziel 2040: Wohin steuert die Klimapolitik der EU?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist Sommer in Europa: Der Kontinent wird von einer Hitzewelle heimgesucht, und die Temperaturen gehen f\u00fcr Menschen, Tiere und Pflanzen weit \u00fcber ein ertr\u00e4gliches Ma\u00df hinaus. W\u00e4hrend einige Regionen mit D\u00fcrre und Waldbr\u00e4nden k\u00e4mpfen, gibt es in anderen \u00dcberschwemmungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mitten in diesen gl\u00fchend hei\u00dfen Tagen in der ersten Juli-Woche stellte die Europ\u00e4ische Kommission lang erwartete Anpassungen ihrer Emissionsziele vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 90 Prozent bis 2040 im Vergleich zu den Werten von 1990 steht im Raum. Kommissionspr\u00e4sidentin<strong> Ursula von der Leyen<\/strong> erkl\u00e4rte, die EU habe eine \u201eklare und vorhersehbare Richtung eingeschlagen\u201c und stehe zu ihrem Ziel, die europ\u00e4ische Wirtschaft bis 2050 zu dekarbonisieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am umstrittensten f\u00fcr Umweltschutzgruppen ist eine Bestimmung, die ab 2036 bis zu 3 Prozent dieser Reduktionen durch den Kauf von CO\u2082-Zertifikaten im Ausland erm\u00f6glichen w\u00fcrde. Derzeit geh\u00f6ren nur inl\u00e4ndische Treibhausgasreduktionen zu den Zielen. Die Kommission argumentierte,&nbsp; ihr neuer Ansatz sei \u201epragmatischer und flexibler\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWir entscheiden uns nicht zwischen Wirtschaft und gr\u00fcnem Wandel, wir entscheiden uns f\u00fcr beides. Europa bekr\u00e4ftigt sein Engagement f\u00fcr einen fairen, ehrgeizigen und wettbewerbsf\u00e4higen gr\u00fcnen \u00dcbergang,\u201c verteidigte Kommissions-Vizepr\u00e4sidentin <strong>Teresa Ribera<\/strong> die \u00c4nderung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie Einigung auf das 90-Prozent-Klimaziel gibt uns ein klares Leuchtfeuer, das unsere zuk\u00fcnftigen Ma\u00dfnahmen leiten wird\u201d, f\u00fcgte sie hinzu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Gr\u00fcne Ziele oder Greenwashing?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kritische Stimmen, unter anderem aus wissenschaftlichen Studien, und die wissenschaftlichen Beraterinnen und Berater der Kommission selbst warnen vor diesem Schritt. Die Einbeziehung internationaler Zertifikate \u2013 etwa f\u00fcr Aufforstungs- oder erneuerbare Energieprojekte \u2013 k\u00f6nnte die Bem\u00fchungen der EU, sich von fossilen Brennstoffen zu l\u00f6sen, untergraben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eAuch wenn das ein Schritt in die richtige Richtung ist, hat die Kommission durch die Einf\u00fchrung internationaler Verschiebungen und die starke Abh\u00e4ngigkeit von vermeintlich zuk\u00fcnftigen CO\u2082-Entnahmen Schlupfl\u00f6cher in den Kern des Vorschlags eingebaut,\u201c hie\u00df es in einer Stellungnahme des EU-Politikb\u00fcros des World Wide Fund for Nature (WWF EU).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Klimaneutralit\u00e4t zu erreichen ist alles andere als einfach, wie etwa die Herausforderungen in Bulgarien zeigen: Die Bem\u00fchungen, bis 2050 klimaneutral zu werden, machen Fortschritte, dennoch wird die Anf\u00e4lligkeit des Landes f\u00fcr die Folgen des Klimawandels immer deutlicher.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der aktualisierte Nationale Energie- und Klimaplan (NECP) Bulgariens sieht eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 78,2 Prozent bis 2030 und um 92 Prozent bis 2040 im Vergleich zu 1990 vor, mit dem Ziel der Netto-Null bis 2050.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Anteil erneuerbarer Energien soll demnach bis 2030 auf 44 Prozent im Bereich Heizen und K\u00fchlen sowie auf fast 30 Prozent im Verkehr erh\u00f6ht werden. Die EU-Kommission zeigte jedoch auf, dass Bulgariens Plan Details zum CO\u2082-Aussto\u00df, zu nuklearer Brennstoffsicherheit und zu Anpassungsma\u00dfnahmen vermissen lasse.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Zeit ist Geld<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gegner der Ziele kritisieren, dass diese das Wachstum behindern. Einige Mitgliedstaaten wie zum Beispiel Frankreich fordern einen Aufschub. Pr\u00e4sident <strong>Emmanuel Macron <\/strong>verlangt Garantien f\u00fcr die Dekarbonisierung der Industrie und Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Kernenergie, die gr\u00f6\u00dfte Energiequelle Frankreichs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die deutsche Regierung begr\u00fc\u00dfte die Flexibilit\u00e4t der Kommission. Umweltminister <strong>Carsten Schneider <\/strong>betonte, dass Europa weiterhin ein \u201eZugpferd beim internationalen Klimaschutz\u201c sei, das \u201eChina, Indien, Brasilien, S\u00fcdafrika und andere\u201c motivieren k\u00f6nne, mitzuziehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einige der einflussreichen deutschen Industrieverb\u00e4nde sind jedoch ambivalenter und kritisieren das Ziel entweder als \u201ezu ehrgeizig\u201c oder warnen, dass K\u00e4ufe internationaler CO\u2082-Zertifikate zu fragw\u00fcrdigen Gesch\u00e4ften f\u00fchren k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Slowenien unterst\u00fctzt den Entwurf der \u00c4nderung unter Vorbehalt. Es m\u00fcsse ein Unterst\u00fctzungsrahmen geschaffen werden \u2013 einschlie\u00dflich regulatorischer, finanzieller und sozialer Aspekte \u2013, der es erm\u00f6gliche, das Ziel auf gerechte und effiziente Weise zu erreichen, hie\u00df es aus dem slowenischen Ministerium f\u00fcr Umwelt, Klima und Energie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus Rom \u00e4u\u00dferte sich der italienische Umweltminister <strong>Gilberto Pichetto Fratin<\/strong> positiv zu den Flexibilit\u00e4tsma\u00dfnahmen, einschlie\u00dflich der Ber\u00fccksichtigung von Dekarbonisierungsinitiativen in Drittstaaten: \u201eItaliens Priorit\u00e4t ist es, zu verhindern, dass die Festlegung neuer Klimaziele ideologische Vorgaben, Ziele und Fristen wieder einf\u00fchrt, die f\u00fcr europ\u00e4ische Familien und Unternehmen, die weltweit wettbewerbsf\u00e4hig bleiben m\u00fcssen, nicht tragbar sind. Hier geht es auch um die Glaubw\u00fcrdigkeit Europas.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Slowakei hingegen machte ihre Ablehnung deutlich: \u201eDiese ideologischen Vorschl\u00e4ge sind ein Beweis daf\u00fcr, dass die B\u00fcrokraten in Br\u00fcssel den Bezug zur Realit\u00e4t verloren haben. Entweder haben sie keine Ahnung von der wirtschaftlichen Bedrohung, der die europ\u00e4ische und leider auch die slowakische Industrie ausgesetzt ist, oder es ist ihnen schlicht egal,\u201c erkl\u00e4rte Umweltminister <strong>Tom\u00e1\u0161 Taraba.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vertreterinnen und Vertreter der Automobilindustrie hatten Taraba zufolge mehrere Hauptfaktoren identifiziert,&nbsp; die die Wettbewerbsf\u00e4higkeit beeintr\u00e4chtigen: Strenge Emissionsvorschriften, die au\u00dferhalb der EU niemand einhalte und die die Produktion verteuerten, hohe Energiepreise und zu wenig M\u00fcllverbrennungsanlagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eEs ist eine politisch heikle Angelegenheit gewesen,\u201c r\u00e4umte Klimakommissar <strong>Wopke Hoekstra<\/strong> in Bezug auf Absprachen mit kritischen Mitgliedstaaten ein. Dabei ging es darum, das Ziel abzumildern, ohne die empfohlene 90-prozentige Reduktion grundlegend zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um die Ziele f\u00fcr 2040 und 2050 zu erreichen, m\u00fcssen sowohl die europ\u00e4ische Industrie als auch die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger viel ver\u00e4ndern. Dazu geh\u00f6ren die verst\u00e4rkte Nutzung von Elektroautos, der schrittweise Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und die Verbesserung der Energieeffizienz von Geb\u00e4uden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die EU-Gesetzgeber m\u00fcssen das Ziel noch absegnen, was die Unterst\u00fctzung der gr\u00f6\u00dften Fraktion im Europ\u00e4ischen Parlament, der Mitte-rechts-EVP,&nbsp; erfordert. Widerstand kommt sowohl von links als auch von rechts \u2013 aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Plenarsitzung des Parlaments am Dienstag betonte Hoekstra: \u201eWir brauchen mehr sauberes Wirtschaftswachstum, wir brauchen mehr Wettbewerbsf\u00e4higkeit, denn, offen gesagt, wir sind nicht so erfolgreich, wie wir sein sollten.\u201c Die Wirtschaft der EU m\u00fcsse sich anpassen, sagte er und forderte Flexibilit\u00e4t und \u201eGewieftheit\u201c, damit der Plan umgesetzt werden k\u00f6nne. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201cWir stehen vor gro\u00dfen Ver\u00e4nderungen.\u201d<br>EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Zu viel, zu wenig oder zu verschmutzt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend Europa unter der Hitze leidet, gibt es zumindest eine gute Nachricht: Wenn genug Wasser vorhanden ist, um sich abzuk\u00fchlen, ist die Wasserqualit\u00e4t in den meisten F\u00e4llen ausreichend gut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mehr als drei Viertel der Badegew\u00e4sser, die in der EU, Albanien und der Schweiz \u00fcberwacht wurden, hatten im Jahr 2024 eine \u201eausgezeichnete\u201c Qualit\u00e4t, so die Europ\u00e4ische Umweltagentur (EEA) in ihrem j\u00e4hrlichen Bericht \u00fcber Str\u00e4nde, Fl\u00fcsse und Seen, die auf f\u00e4kale Verunreinigungen getestet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nur 4 Prozent der Gew\u00e4sser erf\u00fcllten nicht den EU-Mindeststandard (\u201eausreichend\u201c), und lediglich 1,5 Prozent hatten eine \u201eschlechte\u201c Qualit\u00e4t. Insgesamt blieb die Qualit\u00e4t der Badegew\u00e4sser in Europa 2024 auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EEA \u00fcberwacht mehr als 22.000 Badegebiete auf Bakterien wie Escherichia coli (E. coli) und intestinale Enterokokken, die haupts\u00e4chlich durch Schadstoffeintr\u00e4ge aus Viehzuchtbetrieben und Haushaltsabw\u00e4ssern verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie Europ\u00e4erinnen und Europ\u00e4er k\u00f6nnen mit gutem Gewissen in der \u00fcberwiegenden Mehrheit der EU-Badegew\u00e4sser baden, die die EU-Standards f\u00fcr Badequalit\u00e4t erf\u00fcllen,\u201c erkl\u00e4rte die Europ\u00e4ische Umweltkommissarin<strong> Jessika Roswal<\/strong>l. Zypern segelte auf den Spitzenplatz, w\u00e4hrend Albanien am Ende der Rangliste herumd\u00fcmpelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch die Seen und Fl\u00fcsse stehen unter Druck.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/524699477-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1412450\" srcset=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/524699477-980x654.jpg 980w, https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/524699477-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Blick auf den Rhein in K\u00f6ln. Nach offiziellen Angaben war der Wasserstand am Pegel Kaub im April so niedrig wie seit \u00fcber 40 Jahren nicht mehr. Niedrige Wasserst\u00e4nde des Rheins k\u00f6nnen Auswirkungen auf die Binnenschifffahrt und die Wasserversorgung haben. Foto: Rolf Vennenbernd, dpa<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die aktuellen Pegelst\u00e4nde der deutschen Fl\u00fcsse entsprechen normalerweise eher den Werten, die man am Ende des Sommers erwarten w\u00fcrde, erkl\u00e4rte <strong>Matthias Roeser<\/strong> vom Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Bulgarien steht die Wasserversorgung aufgrund von D\u00fcrre, sinkendem Grundwasserspiegel&nbsp; und veralteter Infrastruktur unter Stress. Expertinnen und Experten warnten, dass Wasserverluste im stark veralteten Rohrnetz sowie ein R\u00fcckgang der Grundwasserst\u00e4nde gro\u00dfe Herausforderungen f\u00fcr das bulgarische Wasserversorgungssystem darstellten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Italien erlebte in den vergangenen Jahren drastische Klimaver\u00e4nderungen, die zu extremen Wetterereignissen f\u00fchrten, wie etwa der Sturzflut, die Ende Juni die Alpenstadt Bardonecchia traf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Antonello Pasini,<\/strong> Klimaphysiker am Institut f\u00fcr Luftverschmutzung des Nationalen Forschungsrats, erkl\u00e4rte, dass eine Kombination aus ung\u00fcnstigeren, durch die Klimakrise ver\u00e4nderten Wetterbedingungen und geografischen Faktoren zusammenwirke: \u201eUnsere Alpent\u00e4ler sind sehr eng, mit Fl\u00fcssen, die die meiste Zeit des Jahres trocken sind und sich pl\u00f6tzlich durch solche Ereignisse f\u00fcllen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei all den Debatten \u00fcber Klimaziele und Verz\u00f6gerungen sollte nicht vergessen werden, dass extreme Wetterereignisse auch direkte wirtschaftliche Auswirkungen haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Serbien herrsche eine anhaltende schwere und extreme D\u00fcrre, hie\u00df es aus dem dortigen Hydrometeorologischen Institut (RHMZ). Die Wasserst\u00e4nde entlang des gesamten Verlaufs der Donau und der Save lagen an einigen Tagen unter den f\u00fcr die Schifffahrt sicheren Pegeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dem RHMZ zufolge f\u00fchrten \u201edas Niederschlagsdefizit im Juni und die hohen Temperaturen (&#8230;) zu einem erheblichen R\u00fcckgang der Bodenfeuchtigkeit, was bereits Kulturen wie Mais, Sojabohnen, Zuckerr\u00fcben und andere nicht bew\u00e4sserte Pflanzen gef\u00e4hrdet\u201c. Anhaltend warmes Wetter werde die Feuchtigkeit weiter verringern. \u201eDa sich Feldfr\u00fcchte in einer kritischen Entwicklungsphase befinden, k\u00f6nnte die D\u00fcrre die Ertr\u00e4ge erheblich reduzieren,\u201c hie\u00df es weiter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Dieser Artikel wird zwei Mal pro Woche ver\u00f6ffentlicht. Der Inhalt basiert auf den Nachrichten der am European Newsroom beteiligten Agenturen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die EU scheint ihren gr\u00fcnen Zielen zugunsten von Verteidigungsausgaben und wirtschaftlichem Aufschwung etwas weniger Dringlichkeit zuzumessen. Kann man trotzdem optimistisch bleiben?<\/p>\n","protected":false},"author":179,"featured_media":1413546,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":true,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[147,535,617],"class_list":["post-1412843","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-key-story","tag-eu","tag-klima","tag-umwelt"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1412843","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/179"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1412843"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1412843\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1413546"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1412843"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1412843"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1412843"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}