{"id":144040,"date":"2023-07-20T13:27:46","date_gmt":"2023-07-20T11:27:46","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.dpa.com\/?p=144040"},"modified":"2023-07-20T13:27:57","modified_gmt":"2023-07-20T11:27:57","slug":"deutschland-darf-firmen-fuer-mehr-klimaschutz-mit-milliarden-foerdern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/deutschland-darf-firmen-fuer-mehr-klimaschutz-mit-milliarden-foerdern\/","title":{"rendered":"Deutschland darf Firmen f\u00fcr mehr Klimaschutz mit Milliarden f\u00f6rdern"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Deutschland darf Unternehmen beim \u00dcbergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft mit insgesamt drei Milliarden Euro f\u00f6rdern. Die EU-Wettbewerbsh\u00fcter gaben am Mittwoch in Br\u00fcssel gr\u00fcnes Licht f\u00fcr die Unterst\u00fctzung, die in Form von Zusch\u00fcssen, Steuerverg\u00fcnstigungen, verg\u00fcnstigten Zinss\u00e4tzen oder B\u00fcrgschaften f\u00fcr neue Darlehen gew\u00e4hrt werden darf. Die Ma\u00dfnahme stehe Unternehmen offen, die etwa Batterien, Solaranlagen, Windturbinen, W\u00e4rmepumpen, Elektrolyseure oder Anlagen f\u00fcr CO2-Speicherung herstellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Hilfen lieferten Anreize, um wichtige G\u00fcter f\u00fcr den \u00dcbergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft zu produzieren. Gew\u00e4hrt werden m\u00fcssen sie den Angaben zufolge sp\u00e4testens bis zum 31. Dezember 2025. \u00abDies ist ein wichtiger Beitrag zu den ehrgeizigen Klimazielen Europas\u00bb, sagte die f\u00fcr Wettbewerb zust\u00e4ndige EU-Kommissarin <strong>Margrethe Vestager<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kommission wacht in der EU unter anderem dar\u00fcber, dass die Mitgliedsstaaten ihren Unternehmen durch staatliche Unterst\u00fctzung keine unangemessenen Vorteile verschaffen. So soll beispielsweise verhindert werden, dass ein wirtschaftlich starkes Land wie Deutschland seinen Firmen dabei hilft, Konkurrenten aus anderen EU-Staaten aus dem Markt zu dr\u00e4ngen. (19.07.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">EU-Automarkt legt zu &#8211; aber Niveau von 2019 weit entfernt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Der Autoabsatz in der Europ\u00e4ischen Union hat im ersten Halbjahr deutlich zugelegt. Im Juni setzte sich der Aufw\u00e4rtstrend der vorangegangenen Monate fort. So wurden gut eine Million Pkw neu zugelassen und damit 17,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der europ\u00e4ische Branchenverband Acea am Mittwoch in Br\u00fcssel mitteilte. F\u00fcr die erste Jahresh\u00e4lfte steht damit ein Zuwachs von 17,9 Prozent auf gut 5,4 Millionen Wagen zu Buche. Im Vorjahr war die Autoproduktion vor allem von einer Knappheit an Elektronikchips und anderen Teilen gebremst worden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Einsch\u00e4tzung des Verbandes erholt sich die Autoindustrie von den St\u00f6rungen in den Lieferketten, die von der Corona-Pandemie ausgel\u00f6st worden waren. Allerdings liege die gesamte Zulassungszahl in den heutigen EU-Staaten im ersten Halbjahr noch 21 Prozent niedriger als 2019, hie\u00df es weiter. Dabei wurde bereits der Markt Gro\u00dfbritannien herausgerechnet, der damals noch zur EU z\u00e4hlte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den meisten Regionen habe der Absatz nun deutlich angezogen, auch in den gr\u00f6\u00dften Absatzm\u00e4rkten, schrieb der Verband. Spanien verzeichnete in den ersten sechs Monaten demnach einen Anstieg von 24 Prozent, Italien von knapp 23 Prozent. In Frankreich legten die Zulassungszahlen um gut 15 Prozent und in Deutschland um fast 13 Prozent zu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einen Meilenstein gab es bei den E-Autos: Im Juni wurden erstmals mehr Wagen mit reinem Elektroantrieb zugelassen als Diesel-Fahrzeuge. Von den gut 5,4 Millionen Zulassungen des ersten Halbjahrs in der EU entfielen knapp 703 600 auf reine E-Autos &#8211; ein Anstieg um knapp 54 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Juni wurden rund 158 250 E-Autos zugelassen &#8211; fast zwei Drittel mehr als ein Jahr zuvor. Bei Diesel-Fahrzeugen gingen die Zulassungen im Juni um \u00fcber neun Prozent auf rund 139 600 St\u00fcck zur\u00fcck. Auf Sicht des ersten Halbjahrs lagen die Diesel-Zulassungen mit knapp 789 500 Wagen aber noch vor denjenigen der reinen E-Autos. (19.07.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Deutschland beim Homeoffice in Europa weit vorne<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">M\u00fcnchen &#8211; Die deutschen\u00a0Arbeitnehmer k\u00f6nnen im europ\u00e4ischen Vergleich besonders viel von zuhause arbeiten. In einer am Dienstag ver\u00f6ffentlichten Studie des M\u00fcnchner Ifo-Instituts kommt Deutschland mit im Schnitt gut einem Tag Homeoffice pro Woche auf den zweiten Platz unter 17 europ\u00e4ischen L\u00e4ndern. Davor lag in Europa nur das Vereinigte K\u00f6nigreich mit 1,5 Tagen. Weltweit liegen unter insgesamt 34 L\u00e4ndern zudem noch Kanada mit 1,7, die USA mit 1,4 und Australien mit 1,3 Tagen pro Woche vor Deutschland. Durchschnitt sind knapp 0,9 Tage.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Innerhalb Europas kommen auch Finnland und die Niederlande auf rund einen Tag &#8211; auf den Nachkommastellen liegt die Bundesrepublik hier aber minimal vorne. In \u00d6sterreich sind es 0,8 Tage, in Polen und Italien 0,7 und in Frankreich und D\u00e4nemark 0,6. Besonders wenig Homeoffice ergab sich bei der&nbsp;Studie, die auf der Befragung von Arbeitnehmern beruht, in S\u00fcdkorea mit 0,4 sowie Japan und Griechenland mit 0,5 Tagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine einfache Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Unterschiede sieht Ifo-Forscher Mathias Dolls nicht. Hier k\u00f6nne unter anderem der Branchenmix der L\u00e4nder, der Grad der Digitalisierung, aber auch die Erfahrungen mit Lockdowns w\u00e4hrend Corona eine Rolle spielen. \u00abWir sehen, dass Besch\u00e4ftigte die M\u00f6glichkeit, von zuhause aus zu arbeiten, sehr sch\u00e4tzen\u00bb, sagte Dolls. \u00abEs klafft jedoch eine L\u00fccke zwischen der Anzahl der von den Besch\u00e4ftigten gew\u00fcnschten und den von den Arbeitgebern geplanten Homeofficetagen.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im weltweiten Schnitt w\u00fcnschen sich die Arbeitnehmer gut 0,8 Tage mehr Homeoffice als ihre Arbeitnehmer planen. In Deutschland ist dieser Unterschied mit gut 0,6 Tagen etwas geringer. Im Schnitt h\u00e4tten die etwa 2500 Befragten in Deutschland gerne rund 1,8 Tage Homeoffice. Die Antworten in der Umfrage legen allerdings nahe, dass es zumindest einen weiteren Anstieg des Homeoffice geben k\u00f6nnte: In den meisten L\u00e4ndern planen die Arbeitgeber ihren Angestellten zufolge n\u00e4mlich mehr Homeoffice, als aktuell umgesetzt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Durchschnittswert ergibt sich dabei allerdings aus einer gro\u00dfen Bandbreite an Homeoffice-Tagen: Weltweit sagten n\u00e4mlich 67 Prozent der Befragten, dass sie kein Homeoffice haben. Bei 26 Prozent gib es Mischformen und 8 Prozent arbeiten komplett von zuhause aus. Weltweit wurden mehr als 42\u00a0000 Vollzeitbesch\u00e4ftigte im Zeitraum von April bis Mai 2023 befragt. (18.07.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">EU-L\u00e4nder einigen sich auf Schutz digitaler Ger\u00e4te vor Cyberangriffen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel (dpa) &#8211; Digital vernetzte Ger\u00e4te wie etwa private \u00dcberwachungskameras oder smarte K\u00fchlschr\u00e4nke sollen nach dem Willen der EU-L\u00e4nder k\u00fcnftig besser vor Cyberangriffen gesch\u00fctzt werden. Die L\u00e4nder einigten sich am Mittwoch in Br\u00fcssel auf eine Verhandlungsposition zu neuen Regeln f\u00fcr Produkte mit digitalen Elementen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hersteller sollen demnach k\u00fcnftig st\u00e4rker f\u00fcr die Cybersicherheit ihrer Produkte sorgen und bestimmte Standards einhalten. Verbraucher m\u00fcssen dar\u00fcber hinaus \u00fcber die Cybersicherheit ihrer Produkte informiert werden, hie\u00df es.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Idee geht auf einen Vorschlag der EU-Kommission aus dem vergangenen Herbst zur\u00fcck. EU-Staaten und das Europaparlament m\u00fcssen die genaue Ausgestaltung der neuen Regeln noch aushandeln, bevor sie in Kraft treten k\u00f6nnen. \u00c4nderungen an dem Vorhaben sind noch m\u00f6glich. (18.07.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Diese Zusammenstellung ist eine redaktionelle Auswahl auf der Grundlage der Europa-Berichterstattung der dpa. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei der dpa. Der EU Digest erscheint jeweils montags und donnerstags.<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschland darf Unternehmen beim \u00dcbergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft mit drei Milliarden Euro f\u00f6rdern. Und: Der Autoabsatz hat im ersten Halbjahr in der EU zugelegt und Deutschland liegt beim Homeoffice in Europa weit vorne.  Au\u00dferdem: Digital vernetzte Ger\u00e4te sollen besser vor Cyberangriffen gesch\u00fctzt werden. <\/p>\n","protected":false},"author":119,"featured_media":119011,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-144040","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/144040","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/119"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=144040"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/144040\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/119011"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=144040"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=144040"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=144040"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}