{"id":1454441,"date":"2025-07-18T12:23:39","date_gmt":"2025-07-18T10:23:39","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1454441"},"modified":"2025-07-18T12:23:42","modified_gmt":"2025-07-18T10:23:42","slug":"weniger-geld-fuer-die-landwirtschaft-europas-bauern-prangern-kuerzungen-im-eu-budget-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/weniger-geld-fuer-die-landwirtschaft-europas-bauern-prangern-kuerzungen-im-eu-budget-an\/","title":{"rendered":"Weniger Geld f\u00fcr die Landwirtschaft: Europas Bauern prangern K\u00fcrzungen im EU-Budget an"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit ihren Pl\u00e4nen im n\u00e4chsten Mehrj\u00e4hrigen Finanzrahmen (MFR) zur Landwirtschaft sorgt die Europ\u00e4ische Kommission f\u00fcr Aufruhr. Von Spanien bis Tschechien sind die Agrarverb\u00e4nde und Landwirte in Alarmbereitschaft. Welche \u00c4nderungen stehen f\u00fcr die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) an, die die Landwirtinnen und Landwirte in ganz Europa auf die Barrikaden treiben?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Vorstellung des <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/en\/ip_25_1847\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/en\/ip_25_1847\">2-Billionen-Euro-Haushaltsentwurfs<\/a> f\u00fcr 2028\u20132034 am Mittwoch in Br\u00fcssel erkl\u00e4rte EU-Kommissionspr\u00e4sidentin<strong> Ursula von der Leyen<\/strong>, dieser sei \u201eder ehrgeizigste, der jemals vorgeschlagen wurde\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die beiden gr\u00f6\u00dften T\u00f6pfe des aktuellen 1,2-Billionen-Euro-Haushalts, die GAP und die Koh\u00e4sionspolitik, machen zusammen zwei Drittel der Mittel aus. Sie sollen in einem gro\u00dfen Fonds f\u00fcr nationale und regionale Partnerschaftspl\u00e4ne zusammengef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt sollen sie rund 865 Milliarden Euro erhalten, wobei verschiedene derzeit unabh\u00e4ngige Haushaltsposten zusammengelegt werden \u2013 unter anderem die GAP, die l\u00e4ndliche Entwicklung, und die Koh\u00e4sions- und Regionalentwicklungsfonds. Dieser Schritt brachte Kritik von vielen Seiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die GAP soll weiterhin mit eigenen Regeln und zweckgebundenen finanziellen Mitteln, insbesondere f\u00fcr Direktzahlungen an Landwirtinnen und Landwirte, operieren, versicherte die Kommission. Allerdings ist geplant, mindestens zwei Ma\u00dfnahmen \u2013 die Unterst\u00fctzung benachteiligter l\u00e4ndlicher Gebiete und die landwirtschaftliche Innovation \u2013 aus der GAP-Finanzierung herauszunehmen und in einen anderen Topf zu \u00fcberf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Haushaltskommissar <strong>Piotr Serafin<\/strong> erkl\u00e4rte, dass nach den Pl\u00e4nen der Kommission 300 Milliarden Euro f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Landwirtinnen und Landwirte reserviert bleiben sollen \u2013 im Vergleich zu rund 387 Milliarden Euro im aktuellen siebenj\u00e4hrigen Haushalt, von denen 270 Milliarden Euro f\u00fcr Direktzahlungen vorgesehen sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Landwirtschaftskommissar <strong>Christophe Hansen<\/strong> sicherte zu, dass die Unterst\u00fctzung f\u00fcr Landwirtinnen und Landwirte gezielter erfolgen solle.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"en\" dir=\"ltr\">The CAP is a true common policy, a policy of solidarity, and an anchor of European food security. <br><br>This policy will continue to be a cornerstone of EU funding \ud83d\udc47 <a href=\"https:\/\/t.co\/EclpMxfB59\">pic.twitter.com\/EclpMxfB59<\/a><\/p>&mdash; Christophe Hansen (@CHansenEU) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/CHansenEU\/status\/1945528468696957095?ref_src=twsrc%5Etfw\">July 16, 2025<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">EU-Abgeordnete und Vertreterinnen und Vertreter der Landwirtschaft warfen der Kommission vor, nicht gen\u00fcgend Mittel f\u00fcr Priorit\u00e4ten wie die Anpassung an den Klimawandel und die Agrarsubventionen bereitzustellen, die derzeit den gr\u00f6\u00dften Anteil am EU-Haushalt ausmachen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDas bedeutet, dass die Gemeinsame Agrarpolitik ihre Gemeinsamkeit verliert. Dar\u00fcber hinaus bedeutet die erhebliche K\u00fcrzung des Agrarhaushalts auf europ\u00e4ischer Ebene weniger Investitionen in Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit\u201c, fasste<strong> Ger Koopmans<\/strong>, Vorsitzender der niederl\u00e4ndischen Landwirtschafts- und Gartenbauorganisation LTO Nederland, die Agrarperspektive zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Landwirtinnen und Landwirte hatten mehr Geld gefordert, nicht weniger. \u201eDas ist eine Katastrophe mit Ansage\u201c, reagierte die italienische Landwirtschaftsorganisation Coldiretti auf die Haushaltszahlen. \u201eDas ist das Ende der Landwirtschaft\u201c, f\u00fcgte der Verband Cia-Agricoltori Italiani hinzu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bedenken gibt es in mehreren Bereichen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Abschaffung oder Verw\u00e4sserung der Zwei-S\u00e4ulen-Struktur<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein durchg\u00e4ngiges Thema ist der vorgeschlagene Zusammenschluss der beiden S\u00e4ulen der GAP zu einem einzigen Fonds oder deren Integration in eine breitere Koh\u00e4sionspolitik. Die \u201ezwei S\u00e4ulen\u201c beziehen sich auf die beiden Hauptfinanzierungsbereiche innerhalb der EU-Agrarpolitik: S\u00e4ule I, die Direktzahlungen an Landwirtinnen und Landwirte und Marktma\u00dfnahmen umfasst, und S\u00e4ule II, die sich auf die l\u00e4ndliche Entwicklung konzentriert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie erste S\u00e4ule sichert ein faires Einkommen f\u00fcr Landwirtinnen und Landwirte, die zweite S\u00e4ule deckt die l\u00e4ndliche Entwicklung und die Bereitstellung von Agrar- und Lebensmitteldienstleistungen f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung ab\u201c, erkl\u00e4rte <strong>Andrej Gajdo\u0161<\/strong>, Vorsitzender der Slowakischen Landwirtschafts- und Lebensmittelkammer (SPPK).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der EU-Haushaltsvorschlag habe die Bef\u00fcrchtungen der Landwirtinnen und Landwirte \u00fcber&nbsp; drastische K\u00fcrzungen best\u00e4tigt, sagte<strong> Martin P\u00fdcha<\/strong>, Vorsitzender der tschechischen Agrargewerkschaft: \u201eDies bestimmt auch die zuk\u00fcnftige Form der europ\u00e4ischen Agrarpolitik, in der grundlegende \u00c4nderungen in Struktur und Finanzierung vorgenommen werden sollen. Die Zwei-S\u00e4ulen-Struktur, nach der Gelder haupts\u00e4chlich f\u00fcr Investitionen und sogenannte Direktzahlungen gebunden an Fl\u00e4che oder Viehwirtschaft verteilt werden, soll abgeschafft werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deutschlands Landwirtschaftsminister <strong>Alois Rainer <\/strong>bezeichnete den Vorschlag, die Haushalte f\u00fcr Agrarpolitik und Koh\u00e4sion zusammenzulegen, als eine \u201egef\u00e4hrliche Z\u00e4sur\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die FNSEA, Frankreichs f\u00fchrende Landwirtschaftsgewerkschaft, nannte die Zusammenlegung \u201eschlicht und einfach eine Verw\u00e4sserung des Agrarhaushalts\u201c.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Ungleiche Chancen durch Verlagerung der GAP-Verantwortlichkeiten auf die Mitgliedstaaten<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u00dcbertragung von mehr Entscheidungsbefugnissen \u00fcber Agrarmittel an die einzelnen Mitgliedstaaten k\u00f6nnte ungleiche Chancen f\u00fcr Landwirtinnen und Landwirten auf dem EU-Binnenmarkt mit sich bringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Bulgarische Verband der Agrarproduzenten erkl\u00e4rte, die Pl\u00e4ne der Kommission k\u00f6nnten \u201edie T\u00fcr zur Umverteilung von Mitteln f\u00fcr andere Priorit\u00e4ten \u00f6ffnen, ohne echte Garantien f\u00fcr Landwirte, Produzenten aus verschiedenen Mitgliedstaaten in eine ungleiche Position bringen und zu einem Verlust an Transparenz und Vergleichbarkeit zwischen den Mitgliedstaaten f\u00fchren\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der SPPK-Vorsitzende Gajdo\u0161 sagte, dass dies zu einer enormen Ungleichheit auf dem Binnenmarkt f\u00fchren k\u00f6nnte: \u201eUnserer Meinung nach ist dies der Anfang vom Ende der gemeinsamen Agrarpolitik. Wir m\u00fcssen uns dagegen aussprechen, und wir sprechen uns auch dagegen aus.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00c4hnliche Warnungen vor Ungleichheiten kamen aus Spanien: Die sozialdemokratische Europaabgeordnete <strong>Cristina Maestre<\/strong> \u00e4u\u00dferte sich besorgt \u00fcber eine m\u00f6gliche \u201everzerrte GAP\u201c, weil diese in einen Fonds ohne Ausrichtung oder Garantien integriert werde. Dadurch werde die Zukunft der europ\u00e4ischen Landwirtschaft der Gnade jedes einzelnen Mitgliedstaates ausgeliefert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die slowenische Kammer f\u00fcr Land- und Forstwirtschaft bef\u00fcrchtet eine Demontage der GAP:&nbsp; \u201eInternationale Vereinbarungen \u00fcber die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik, eine angemessene Finanzierung, die Sicherung des Modells der Familienbetriebe und die Erm\u00f6glichung eines Generationswechsels m\u00fcssen im Mittelpunkt der Diskussionen stehen\u201c, sagte Kammerpr\u00e4sident <strong>Jo\u017ee Podgor\u0161ek<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Auswirkungen auf Ern\u00e4hrungssicherheit und Importe<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">K\u00fcrzungen im Haushalt und \u00c4nderungen der GAP k\u00f6nnten die Lebensmittelproduktion innerhalb der EU negativ beeinflussen. Dies k\u00f6nnte zu h\u00f6heren Lebensmittelpreisen und einer st\u00e4rkeren Abh\u00e4ngigkeit von minderwertigen Importen aus Drittl\u00e4ndern f\u00fchren, so die Sorge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Portugal besteht beispielsweise darauf, die GAP-Finanzierung auf dem aktuellen Niveau beizubehalten. Landwirtschaftsminister <strong>Jos\u00e9 Manuel Fernandes<\/strong> betonte mehrfach, die Unterst\u00fctzung der Einkommen von Landwirtinnen und Landwirten sei eine Ma\u00dfnahme zur strategischen Verteidigung, da sie die Ern\u00e4hrungssicherheit und die strategische Autonomie Europas untermauere.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eLebensmittelimporteure aus Drittl\u00e4ndern werden sich \u00fcber diesen Haushalt besonders freuen\u201c, fasste der tschechische Gewerkschafter P\u00fdcha seine Bedenken auf der Social-Media-Plattform X zusammen. Er f\u00fcgte hinzu, dass h\u00f6here Lebensmittelpreise eine m\u00f6gliche Folge sein k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr Umweltma\u00dfnahmen<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Landwirtinnen und Landwirte wissen um die Wichtigkeit und zunehmenden Anforderungen an \u00f6kologische, tierwohlorientierte und administrative Ma\u00dfnahmen. Sie betonen aber, dass sie ausreichende finanzielle Unterst\u00fctzung und Werkzeuge ben\u00f6tigen, um diese hohen Standards zu erf\u00fcllen und Nachhaltigkeit zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eQualit\u00e4tslebensmittel in Europa zu produzieren, wird immer anspruchsvoller, teurer und ist mit mehr B\u00fcrokratie verbunden, aufgrund der hohen Standards, von denen die Europ\u00e4ische Union eindeutig nicht abweichen will\u201c, sagte P\u00fdcha.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Jaume Bernis<\/strong> von der spanischen Landwirtschaftsorganisation COAG warnte ebenfalls, dass es ohne ausreichende finanzielle Unterst\u00fctzung unm\u00f6glich sei, Fortschritte in Sachen Nachhaltigkeit zu erzielen oder die Kontinuit\u00e4t des Sektors zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Haushaltsk\u00fcrzungen und Inflation<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Politikerinnen und Politiker sowie Agrar-Lobbygruppen argumentieren, dass der Haushalt erh\u00f6ht oder zumindest auf dem aktuellen Niveau gehalten und an die Inflation angepasst werden m\u00fcsse, um die steigenden Kosten auszugleichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frankreichs Argrargewerkschaft FNSEA kritisierte die Kommission scharf daf\u00fcr, dass sie effektiv \u201eeine K\u00fcrzung des GAP-Haushalts um 20 Prozent\u201c vorschlage. <strong>Pedro Barato<\/strong> von der spanischen Agrarorganisation ASAJA verurteilte die geplanten K\u00fcrzungen. <strong>Jos\u00e9 Manuel Roche<\/strong> \u2013 von UPA, ebenfalls einer spanischen Organisation \u2013 warnte, dass diese Strategie \u201eeine echte K\u00fcrzung der Mittel\u201c f\u00fcr Landwirtinnen und Landwirte verschleiern k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eF\u00fcr uns in Osteuropa ist es wichtig, die Direktzahlungen beizubehalten und sie schrittweise zu erh\u00f6hen\u201c, sagte die slowakische Europaabgeordnete<strong> Katar\u00edna Roth Neve\u010falov\u00e1 <\/strong>und f\u00fcgte hinzu, dass slowakische Betriebe derzeit etwa 85 Prozent der durchschnittlichen Zahlungen von EU-Landwirtinnen und -Landwirten erhalten. Der Slowake Gajdo\u0161 betonte die Forderung der Landwirtschaft nach einer Erh\u00f6hung statt K\u00fcrzung des Haushalts, insbesondere angesichts der Inflation.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/urnnewsmldpa.com20090101240226-99-132094-v1-s2048.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-646701\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Archiv: Demonstranten fahren 2024 mit ihren Traktoren in Br\u00fcssel w\u00e4hrend eines Protests gegen die europ\u00e4ischen Agrarpolitiken und ihre Arbeitsbedingungen. Foto: Nicolas Maeterlinck\/Belga\/dpa<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Proteste sind zu erwarten<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Landwirtinnen und Landwirte sowie ihre Vertreterinnen und Vertreter bereiten sich auf lange und schwierige Verhandlungen vor, um ihre Interessen zu verteidigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Mittwoch hatten sich Landwirtinnen und Landwirte aus ganz Europa bereits in Br\u00fcssel zu einer ersten Protestrunde versammelt, ihre Traktoren jedoch noch zu Hause gelassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;\u201eDieser Vorschlag ist eine Provokation\u201c, sagte FNSEA-Chef <strong>Arnaud Rousseau<\/strong> w\u00e4hrend der Demonstration. \u201eNiemand hat ein Interesse daran, europ\u00e4ische Landwirtinnen und Landwirte herauszufordern. Wenn diese Botschaft nicht geh\u00f6rt wird, werden wir zur\u00fcckkommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel und andere europ\u00e4ische Hauptst\u00e4dte waren im vergangenen Jahr Schauplatz von Protesten der Landwirtinnen und Landwirte, die sich gegen billige Importe, niedrige Margen und die Belastung durch Umweltauflagen richteten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Verhandlungen \u00fcber den MFR-Vorschlag zwischen den 27 Mitgliedstaaten und dem Europ\u00e4ischen Parlament werden voraussichtlich bis Ende 2027 andauern. Die Transformation der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) wird im Mittelpunkt der schwierigen Verhandlungen stehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Dieser Artikel ist eine Key Story des enr. Der Inhalt basiert auf den Nachrichten der am European Newsroom beteiligten Agenturen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Werden die EU-Pl\u00e4ne f\u00fcr Agrarsubventionen im n\u00e4chsten Haushalt das \u201eEnde der Landwirtschaft\u201c einl\u00e4uten oder eine dringend ben\u00f6tigte Reform bringen? Eines ist sicher \u2013 zwei Jahre harter Verhandlungen stehen bevor.<\/p>\n","protected":false},"author":71,"featured_media":1089227,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":true,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[1021,10650,14747,5443,9143,20837],"class_list":["post-1454441","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-key-story","tag-agrar","tag-budget-4","tag-gap","tag-haushalt","tag-landwirtschaft-2","tag-mfr"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1454441","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/71"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1454441"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1454441\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1089227"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1454441"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1454441"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1454441"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}