{"id":149171,"date":"2023-08-04T15:49:15","date_gmt":"2023-08-04T13:49:15","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.dpa.com\/?p=149171"},"modified":"2023-08-04T15:50:00","modified_gmt":"2023-08-04T13:50:00","slug":"extreme-wetterereignisse-in-europa-zeitalter-des-globalen-siedens-ist-angebrochen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/extreme-wetterereignisse-in-europa-zeitalter-des-globalen-siedens-ist-angebrochen\/","title":{"rendered":"Extreme Wetterereignisse in Europa &#8222;Zeitalter des globalen Siedens ist angebrochen&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hitzewellen haben in diesem Sommer gleichzeitig drei Kontinente der n\u00f6rdlichen Hemisph\u00e4re heimgesucht. In den bei Touristen besonders beliebten Mittelmeerl\u00e4ndern wie Spanien, Italien und Griechenland stiegen die Temperaturen teilweise auf \u00fcber 40 Grad Celsius, weitere Hitzewellen werden erwartet. Der Mittelmeerraum wird vom Zwischenstaatlichen Sachverst\u00e4ndigenrat f\u00fcr Klima\u00e4nderungen der Vereinten Nationen (IPCC) schon seit langem als ein Hotspot des Klimawandels eingestuft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut Experten der <strong>Weltorganisation f\u00fcr Meteorologie<\/strong> (WMO) und des Europ\u00e4ischen Dienstes f\u00fcr Klimawandel <strong>Copernicus<\/strong> soll \u00a0der Juli der hei\u00dfeste Monat seit Tausenden von Jahren werden. Dies belegen die ausgewerteten Daten bis zum 23. Juli.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Wir m\u00fcssen nicht auf das Ende des Monats warten, um das zu wissen. Wenn es in den n\u00e4chsten Tagen nicht zu einer Mini-Eiszeit kommt, wird der Juli 2023 alle Rekorde brechen&#8220;, sagte <strong>UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres<\/strong> und f\u00fcgte hinzu: &#8222;Die \u00c4ra der globalen Erw\u00e4rmung ist vorbei, die \u00c4ra des globalen Siedens ist da.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u00c4ra der globalen Erw\u00e4rmung ist vorbei, die \u00c4ra des globalen Siedens ist da.<\/p>\n<cite><strong>UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Gu<\/strong><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wissenschaftler der Initiative <strong>World Weather Attribution<\/strong> erkl\u00e4rten, dass die Hitzewellen, die Teile Europas und Nordamerikas im Juli heimgesucht haben, ohne den vom Menschen verursachten Klimawandel kaum m\u00f6glich gewesen w\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;\u00dcberall auf der Welt erleben wir beispiellose Ver\u00e4nderungen&#8220;, sagte der f\u00fchrende<strong> NASA-Klimatologe Gavin Schmidt<\/strong>, wobei sowohl an Land als auch auf See Temperaturrekorde gebrochen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im vergangenen Jahr seien in Europa mehr als 60.000 Menschen an extremer Hitze gestorben, so <strong>Hans Kluge<\/strong>, der Direktor der Weltgesundheitsorganisation f\u00fcr Europa und &nbsp;f\u00fcgte hinzu, dass die Zahl der Todesf\u00e4lle durch extreme Hitze &#8222;von Jahr zu Jahr steigen wird&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Europa zwischen zwei Extremen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl das Wetter in Deutschland und Nordeuropa in diesem Juli weniger warm war als in anderen Sommern, haben die Hitzewellen in Nordamerika, Asien und S\u00fcdeuropa den weltweiten Durchschnitt in die H\u00f6he getrieben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Griechenland k\u00e4mpft mit verheerenden Waldbr\u00e4nden auf den Inseln Evia, Korfu und Rhodos, die durch die gro\u00dfe Hitze verursacht wurden. Tausende von Menschen wurden evakuiert. Nach Angaben der <strong>Europ\u00e4ischen Kommission<\/strong> haben die L\u00e4nder der Europ\u00e4ischen Union Griechenland mit fast 500 Feuerwehrleuten und sieben Flugzeugen unterst\u00fctzt, die in verschiedenen Gebieten des Landes eingesetzt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Gemeinsam setzen wir die verf\u00fcgbaren Ressourcen ein, um die Br\u00e4nde zu bek\u00e4mpfen und unsere B\u00fcrger und Landschaften zu sch\u00fctzen&#8220;, sagte <strong>EU-Krisenkommissar Janez Lenar\u010di\u010d <\/strong>in einer Erkl\u00e4rung. L\u00e4nder auf der ganzen Welt k\u00f6nnen im Katastrophenfall Hilfe von EU-Mitgliedern anfordern, wobei die Europ\u00e4ische Kommission den Einsatz von Katastrophenschutzausr\u00fcstung und Experten koordiniert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben Griechenland sind auch andere L\u00e4nder in Europa wie die T\u00fcrkei, Spanien, Portugal, Italien und Frankreich mit ungew\u00f6hnlich hohen Temperaturen konfrontiert. In der T\u00fcrkei liegen die Temperaturen an der \u00c4g\u00e4is und am Mittelmeer nach Angaben des Wetterdienstes bis zu 8 Grad \u00fcber dem f\u00fcr diese Jahreszeit \u00fcblichen Wert. In der N\u00e4he der s\u00fcdkroatischen Stadt Dubrovnik explodierten durch Br\u00e4nde Landminen, berichteten lokale Medien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"684\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/EFE-drought-1024x684.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-126483\" srcset=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/EFE-drought-980x655.jpg 980w, https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/EFE-drought-480x321.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Spanien leidet unter Trockenheit, nachdem es den zweittrockensten Fr\u00fchling seit 62 Jahren erlebt hat. Foto: EFE\/Jorge Zapata<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bislang ist Spanien in diesem Sommer von gr\u00f6\u00dferen Br\u00e4nden verschont geblieben, aber das Land leidet unter einer D\u00fcrre, die durch hohe Temperaturen und einen monatelangen Mangel an Regen verursacht wird. Nach dem zweittrockensten Fr\u00fchjahr seit 62 Jahren sind mehrere Gebiete, wie die beiden bev\u00f6lkerungsreichsten Regionen Andalusien und Katalonien, von kritisch niedrigen Wasserst\u00e4nden in Stauseen und anderen Speicherst\u00e4tten betroffen. In Andalusien erreichten die Stauseen in der vergangenen Woche nur 24 Prozent ihrer Gesamtkapazit\u00e4t, w\u00e4hrend in Katalonien in dieser Woche kaum 27 Prozent erreicht wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unterdessen erlebten viele europ\u00e4ische L\u00e4nder und Regionen andere extreme Wetterereignisse, wie St\u00fcrme mit extremen Niederschl\u00e4gen und Wind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So kam es in Bosnien und Herzegowina im Mai und Juni durch starke Regenf\u00e4lle zu \u00dcberschwemmungen und Sturzfluten, auf die eine erste Hitzewelle folgte. St\u00fcrme und starke Winde haben vor allem im Norden, aber auch in den s\u00fcdlichen Teilen Bosniens schwere Sachsch\u00e4den verursacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend Slowenien letztes Jahr um diese Zeit mit den schlimmsten Br\u00e4nden seiner Geschichte zu k\u00e4mpfen hatte, wurde es 2023 mit extrem schweren Unwettern mit starken Regenf\u00e4llen, Hagel und Sturmb\u00f6en konfrontiert. Auch Serbien wurde von St\u00fcrmen und Hagel heimgesucht, die Ernten, Infrastruktur, Autos und Wohnh\u00e4user besch\u00e4digten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Italien erlebte &#8222;einen der kompliziertesten Tage der letzten Jahrzehnte &#8211; Regenst\u00fcrme, Tornados und riesiger Hagel im Norden und sengende Hitze und verheerende Br\u00e4nde in der Mitte und im S\u00fcden&#8220;, sagte der italienische Katastrophenschutzminister<strong> Nello Musumeci.<\/strong> Das Land k\u00e4mpfte mit t\u00f6dlichen und zerst\u00f6rerischen Br\u00e4nden im S\u00fcden und ebenso t\u00f6dlichen St\u00fcrmen im Norden, die mindestens sieben Menschenleben forderten und schwere Sch\u00e4den an Eigentum, Infrastruktur und Ernten verursachten. Die meisten Br\u00e4nde wurden durch Brandstiftung verursacht, so die Staatsanwaltschaft.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Extreme Temperaturen beeintr\u00e4chtigen Wirtschaft, Infrastruktur und die Sicherheit<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Angesichts der extrem hohen Temperaturen hat der Bedarf an Klimaanlagen den Stromverbrauch in die H\u00f6he getrieben, was in einigen L\u00e4ndern zu tagelangen oder wiederholten Stromausf\u00e4llen sowie zu Sch\u00e4den an unterirdischen Kabeln gef\u00fchrt hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der maltesische Hotel- und Gastst\u00e4ttenverband berichtete, dass frustrierte G\u00e4ste wegen der Stromausf\u00e4lle aus den Hotels ausgecheckt h\u00e4tten. Restaurants und Superm\u00e4rkte im Land mussten aufgetaute Lebensmittel wegwerfen, w\u00e4hrend schlecht funktionierende Klimaanlagen die Mitarbeiter von McDonald&#8217;s in Italien zum Streik veranlassten. Sie beklagten sich, dass sie bei den &#8222;unertr\u00e4glichen&#8220; Temperaturen von \u00fcber 40 Grad in den Filialen ersticken w\u00fcrden. In Italien sind bereits mehrere Landarbeiter an den Folgen der Hitzewelle gestorben. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">CGIL, die gr\u00f6\u00dfte italienische Gewerkschaft, forderte die Beh\u00f6rden auf, ihre Bem\u00fchungen zum Schutz der Arbeitnehmer vor den Auswirkungen der tropischen Temperaturen im Land zu verst\u00e4rken. <strong>Maurizio Landini<\/strong>, der Vorsitzende der CGIL, erkl\u00e4rte, die Hitzewelle erh\u00f6he die Risiken f\u00fcr die Gesundheit und Sicherheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Er f\u00fcgte hinzu, dass &#8222;dies v\u00f6llig inakzeptabel&#8220; sei. Infolgedessen arbeitet die italienische Regierung nun an einem Protokoll \u00fcber Hitzerisiken und -probleme an italienischen Arbeitspl\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Deutschland beeintr\u00e4chtigen die Regenf\u00e4lle die Ernte von Getreide, Obst und Gem\u00fcse. W\u00e4hrend die Getreidebauern durch die Regenf\u00e4lle immer wieder gezwungen sind, ihre Ernte zu unterbrechen, sind die Obst- und Gem\u00fcsebauern zufrieden. <strong>Torsten Krawczyk<\/strong>, Pr\u00e4sident des S\u00e4chsischen Landesbauernverbandes, sprach von der teuersten Ernte aller Zeiten. Die Kosten f\u00fcr D\u00fcnger beispielsweise seien doppelt bis dreimal so hoch gewesen. Auch f\u00fcr Arbeit und Energie musste deutlich mehr Geld bezahlt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Bew\u00e4ltigung des Klimawandels, Aufbau von Widerstandsf\u00e4higkeit und Schutz<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die j\u00fcngsten extremen Wetterbedingungen haben die Regierungen in ganz Europa dazu veranlasst, ihre Katastrophenschutzbem\u00fchungen zu verst\u00e4rken und geeignete Ma\u00dfnahmen zum Schutz ihrer B\u00fcrger zu ergreifen. <strong>UN-Generalsekret\u00e4r Guterres<\/strong> forderte die Politiker auf, sofortige und drastische Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung des Klimawandels zu ergreifen, und auch <strong>Papst Franziskus<\/strong> rief angesichts der extremen Wetterereignisse erneut zum Handeln auf, um die Klimakrise zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Reaktion auf die Wasserknappheit in Spanien hat die Regionalregierung von Katalonien f\u00fcr den gr\u00f6\u00dften Teil ihrer Region den &#8222;Wasserausnahmezustand&#8220; ausgerufen. In den fast 500 von der Wasserknappheit betroffenen Gemeinden, in denen sechs Millionen Menschen leben, wurde eine Beschr\u00e4nkung von 230 Litern Wasser pro Einwohner und Tag f\u00fcr den Hausgebrauch verh\u00e4ngt. Eine 40-prozentige Reduzierung des Wassers f\u00fcr die Landwirtschaft und eine 15-prozentige K\u00fcrzung f\u00fcr die Industrie sind ebenfalls in Kraft getreten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Mai genehmigte die spanische Regierung Ma\u00dfnahmen zur Verhinderung von Unf\u00e4llen und Todesf\u00e4llen bei Arbeiten im Freien, die durch ung\u00fcnstige Wetterbedingungen wie Hitzewellen beeintr\u00e4chtigt werden k\u00f6nnen. Die maltesischen Beh\u00f6rden gaben eine Hitzewarnung heraus, in der die Menschen aufgefordert wurden, ihre H\u00e4user zwischen 11 und 16 Uhr, den hei\u00dfesten Stunden des Tages, nicht zu verlassen. Auch die rum\u00e4nische Arbeitsaufsichtsbeh\u00f6rde hat die Arbeitgeber verpflichtet, Ma\u00dfnahmen zum Schutz der Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu ergreifen, zum Bespiel die Intensit\u00e4t k\u00f6rperlicher Aktivit\u00e4ten zu verringern, f\u00fcr eine gute Bel\u00fcftung am Arbeitsplatz zu sorgen, k\u00f6rperlich anstrengende Arbeiten mit weniger aktiven Aufgaben zu verbinden und mehr Pausen au\u00dferhalb der hei\u00dfen Sonne w\u00e4hrend der Arbeitszeit einzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1282\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/urnnewsmldpa.com20090101220713-99-09560-v3-s2048.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18025\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein Mann k\u00fchlt sich w\u00e4hrend der Hitzewelle ab. Foto: Angel Garcia\/ZUMA Press Wire\/dpa<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der deutsche <strong>Gesundheitsminister Karl Lauterbach <\/strong>(SPD) legte Ende Juli einen Hitzeschutzplan vor, der darauf abzielt, die Zahl der hitzebedingten Todesf\u00e4lle in diesem Jahr zu halbieren. Dabei wird besonders auf mehr \u00f6ffentliche Informationen zum Verhalten bei Hitze gesetzt. W\u00e4hrend einige den Plan f\u00fcr einen guten Anfang hielten, warf der <strong>CDU-Gesundheitsexperte Tino Sorge <\/strong>Lauterbach unangemessenen Alarmismus vor. Bei Schutz und Vorsorge sollte der gesunde Menschenverstand Richtschnur sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Slowenien erw\u00e4rmt sich aufgrund seiner geografischen Lage schneller als der globale Durchschnitt, mit einem durchschnittlichen Temperaturanstieg von 2,2 Grad zwischen 1980 und 2021. Mehr Investitionen in die Vorbeugung seien definitiv notwendig, sagte der slowenische <strong>Umweltminister<\/strong> <strong>Uro\u0161 Bre\u017ean<\/strong>. Er betonte, dass insbesondere die Wasserversorgung gesichert werden m\u00fcsse. Wirtschaftsf\u00fchrer und Politiker wiesen auf die Notwendigkeit systemischer Ma\u00dfnahmen zur Anpassung an den Klimawandel und zur Bew\u00e4ltigung der Folgen hin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der italienische <strong>Minister f\u00fcr Umwelt und Energiesicherheit, Gilberto Pichetto<\/strong>, erkl\u00e4rte, dass die Regierung bereits daran arbeite, eine enge Koordinierung zwischen allen Durchf\u00fchrungsstellen zu gew\u00e4hrleisten, sowohl \u201ein Notf\u00e4llen als auch in normalen Zeiten\u201c. Er betonte jedoch, dass &#8222;das Hauptproblem nicht die Finanzierung, sondern der Ausgabemechanismus und die Verfahren&#8220; seien.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Rekordverd\u00e4chtige Wetterextreme reichen nicht aus, um einige von Klimawandel-Realit\u00e4t zu \u00fcberzeugen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz des extremen Wetters in Italien glauben 34,7 Prozent der Italiener, dass es eine \u00fcbertriebene Beunruhigung \u00fcber den Klimawandel gibt, so der Bericht von Ital Communications-Censis &#8222;Desinformation und Fake News in Italien&#8220;. Der Bericht zeigt auch, dass 16,2 Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung die Existenz des Klimawandels leugnen, wobei der Prozentsatz unter den \u00e4lteren Menschen auf 18,3 Prozent und unter den weniger gebildeten auf 18,2 Prozent ansteigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Dieser Artikel wird freitags ver\u00f6ffentlicht. Der Inhalt basiert auf Nachrichten der teilnehmenden Agenturen im enr.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rekordverd\u00e4chtige Hitzewellen und D\u00fcrren, verheerende Waldbr\u00e4nde, sintflutartige Regenf\u00e4lle und Hagelst\u00fcrme in ganz Europa besch\u00e4digen die Infrastruktur, Ernten, Wirtschaft, bedrohen die Artenvielfalt und kosten Menschenleben. Einige Regierungen haben Vorschriften erlassen, um die Sicherheit ihrer Arbeitnehmer zu gew\u00e4hrleisten und fordern strenge Ma\u00dfnahmen zur Bek\u00e4mpfung des Klimawandels.<\/p>\n","protected":false},"author":119,"featured_media":145744,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-149171","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-key-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/149171","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/119"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=149171"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/149171\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/145744"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=149171"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=149171"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=149171"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}