{"id":149516,"date":"2023-08-07T11:16:36","date_gmt":"2023-08-07T09:16:36","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.dpa.com\/?p=149516"},"modified":"2023-08-07T11:16:42","modified_gmt":"2023-08-07T09:16:42","slug":"nach-ueberschwemmungen-slowenien-bittet-eu-und-nato-um-hilfe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/nach-ueberschwemmungen-slowenien-bittet-eu-und-nato-um-hilfe\/","title":{"rendered":"Nach \u00dcberschwemmungen: Slowenien bittet EU und Nato um Hilfe"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ljubljana &#8211; Angesichts der verheerenden \u00dcberschwemmungen und Erdrutsche hat Slowenien die <strong>EU<\/strong> und die <strong>Nato<\/strong> am Sonntag um technische Hilfsg\u00fcter zur Beseitigung der Sch\u00e4den gebeten. Das berichtete die slowenische Nachrichtenagentur STA unter Berufung auf die Regierung. Am Vortag hatte slowenische Ministerpr\u00e4sident <strong>Robert Golob<\/strong> die \u00dcberschwemmungen als gr\u00f6\u00dfte Naturkatastrophe der letzten drei Jahrzehnte in dem EU- und Nato-Land bezeichnet und den Gesamtschaden auf mehr als 500 Millionen Euro gesch\u00e4tzt. Besch\u00e4digt wurden Stra\u00dfen, Eisenbahnen, Br\u00fccken, Kanalisationssysteme und Geb\u00e4ude.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber den EU-Katastrophenschutzmechanismus beantragte Slowenien demnach 30 Bagger unterschiedlicher Kapazit\u00e4t sowie 30 Spezialfahrzeuge zur Regulierung von Wasserl\u00e4ufen, sowie die Entsendung von Ingenieurteams f\u00fcr all diese Ger\u00e4te. Auf der Wunschliste an EU und Nato standen zudem jeweils 20 vorgefertigte Br\u00fccken von bis zu 40 Metern L\u00e4nge. Die Nato bat das Land auch um f\u00fcnf schwere Milit\u00e4rhubschrauber mit einer Tragf\u00e4higkeit von mindestens f\u00fcnf Tonnen f\u00fcr den Transport sowie um 200 Soldaten zur Wahrnehmung von Schutz-, Rettungs- und Hilfsaufgaben. (6. August)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Habeck f\u00fcr \u00abAugenma\u00df\u00bb bei Regulierung von PFAS-Chemikalien<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Berlin &#8211; Der deutsche Bundeswirtschaftsminister <strong>Robert Habeck <\/strong>pl\u00e4diert f\u00fcr einen differenzierten Umgang mit der Chemikaliengruppe PFAS. \u00abBessere Regulierung dort, wo es f\u00fcr den Verbraucherschutz notwendig ist, aber keine \u00dcberregulierung f\u00fcr die Wirtschaft, wo es Wachstum und Technologieentwicklung hemmt\u00bb, sagte der Gr\u00fcnen-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. \u00abKonkret hei\u00dft das: Da, wo diese Chemikalien nicht sicher f\u00fcr Mensch und Umwelt verwendet werden und gut durch andere Stoffe ersetzt werden k\u00f6nnen, sollten wir den schnellen Ausstieg bef\u00f6rdern. Das gilt vor allem da, wo sie verbrauchernah eingesetzt werden.\u00bb In der EU wird \u00fcber ein m\u00f6gliches Verbot der Chemikaliengruppe diskutiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zugleich d\u00fcrfe aber nicht die Erneuerung der Industrie gef\u00e4hrdet werden, warnte Habeck. PFAS spielten eine zentrale Rolle f\u00fcr Technologien der Zukunft wie Halbleiter, Elektrolyseure und elektrische Antriebe. \u00abHier lassen sich PFAS auch nicht einfach ersetzen und hier d\u00fcrfen wir die Entwicklung von Technologien nicht durch \u00dcberregulierung verhindern, zumal der Einsatz in geschlossenen Systemen in der Produktion erfolgt.\u00bb Es brauche deshalb \u00abeinen differenzierten Regulierungsrahmen mit Ausnahmen f\u00fcr wichtige Technologien der Zukunft\u00bb.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu der Chemikaliengruppe z\u00e4hlen gesch\u00e4tzt \u00fcber 10 000 einzelne Substanzen, die in Alltagsprodukten wie Anoraks, Pfannen oder Kosmetik verarbeitet sind. In der Industrie werden sie etwa in Dichtungen, Isolierungen oder Kabeln eingesetzt. Auch Lithium-Ionen-Batterien zum Beispiel f\u00fcr E-Autos oder Wasserstofftechnologien sind den Angaben zufolge auf PFAS angewiesen. (3. August)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/urnnewsmldpa.com20090101230724-99-516790-v4-s2048.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-149455\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der belarussischer Pr\u00e4sident Lukaschenko in Russland. Foto: Alexander Demianchuk\/Pool Sputnik Kremlin\/AP\/dpa<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">EU weitet Sanktionen gegen Belarus aus<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Die <strong>Europ\u00e4ische Union <\/strong>weitet die Sanktionen gegen Russlands Verb\u00fcndeten Belarus wegen des Angriffskriegs in der Ukraine aus. Die Strafma\u00dfnahmen sollen nach Angaben der EU-Kommission unter anderem dazu f\u00fchren, dass die bereits geltenden Sanktionen gegen Russland nicht \u00fcber Belarus umgangen werden k\u00f6nnen. Die Ma\u00dfnahmen wurden am Donnerstag im EU-Amtsblatt ver\u00f6ffentlicht und somit in Kraft gesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Demnach verh\u00e4ngten die EU-L\u00e4nder ein Exportverbot f\u00fcr Technologien, die in der Luft- und Raumfahrtindustrie eingesetzt werden k\u00f6nnen, wie zum Beispiel Drohnen. Au\u00dferdem sind k\u00fcnftig der Verkauf, die Lieferung oder die Ausfuhr von Schusswaffen und Munition verboten. Ausgeweitet wurde zudem das Exportverbot f\u00fcr G\u00fcter und Technologien, die sowohl zivil als milit\u00e4risch genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dferdem wurden 38 Personen und drei Organisationen aus Belarus sanktioniert. Sie tragen den Angaben zufolge zur Unterdr\u00fcckung der belarussischen Zivilgesellschaft bei und sind f\u00fcr Menschenrechtsverletzungen im Land verantwortlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schon im vergangenen Jahr hat die EU als Reaktion auf die Unterst\u00fctzung des russischen Kriegs Sanktionen gegen Belarus verh\u00e4ngt. Darunter sind Handelsbeschr\u00e4nkungen sowie ein Verbot von Transaktionen mit der belarussischen Zentralbank. (3. August)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Diese Zusammenstellung ist eine redaktionelle Auswahl auf der Grundlage der Europa-Berichterstattung der dpa. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei der dpa. Der EU Digest erscheint jeweils montags und donnerstags.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Slowenien wurden von der &#8222;gr\u00f6\u00dften Naturkatastrophe&#8220; der letzten drei Jahrzente heimgesucht und bittet um technische Hilfsg\u00fcter. 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