{"id":151577,"date":"2023-08-11T12:00:33","date_gmt":"2023-08-11T10:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.dpa.com\/?p=151577"},"modified":"2023-08-11T12:00:37","modified_gmt":"2023-08-11T10:00:37","slug":"klimawandel-und-massentourismus-fordern-die-europaeische-tourismusbranche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/klimawandel-und-massentourismus-fordern-die-europaeische-tourismusbranche\/","title":{"rendered":"Klimawandel und Massentourismus fordern die europ\u00e4ische Tourismusbranche"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zerst\u00f6rerische Br\u00e4nde, Temperaturen von \u00fcber 40 Grad Celsius und Touristen, die m\u00f6glichen Katastrophen aus dem Weg gehen, indem sie zu Hause bleiben: Ver\u00e4ndert der Klimawandel den Tourismus &#8211; nicht zuletzt im Mittelmeerraum?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Angaben des EU-Klimadienstes Copernicus war der Juli der w\u00e4rmste Monat aller Zeiten. Die stellvertretende Leiterin, <strong>Samantha Burgess<\/strong>, sagte unter Bezugnahme auf Berechnungen des Zwischenstaatlichen Ausschusses f\u00fcr Klima\u00e4nderungen (IPCC), dass es seit mindestens 120.000 Jahren nicht mehr so warm gewesen sei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Regionen, die viele Urlauber aufnehmen, sind die, die auch am st\u00e4rksten vom Klimawandel betroffen sind. In Griechenland wurden im Juli Tausende von Touristen von den Inseln Rhodos und Korfu evakuiert, die <a href=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/europe-gripped-by-extreme-weather-era-of-global-boiling-has-arrived\/\">von Br\u00e4nden heimgesucht wurden, die durch Hitze entstanden waren <\/a>. Auch Italien litt unter Hitzewellen, und die Insel Sardinien schmolz bei Temperaturen von 48 Grad Celsius dahin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zieht es die Urlauber in Zukunft nach Schweden oder Irland statt ans Mittelmeer? Eine Umfrage der European Travel Commission (ETC), die der Dachverband verschiedener europ\u00e4ischer Tourismusorganisationen und -beh\u00f6rden ist, deutet auf erste Verlagerungen hin. Der Befragung zufolge ist Spanien jedoch nach wie vor das beliebteste Reiseziel f\u00fcr Menschen, die gern zwischen Juni und November verreisen. Dahinter folgen Frankreich, Italien, Griechenland und Kroatien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einerseits \u201egibt es (derzeit) keine Ver\u00e4nderung des Buchungsverhaltens aufgrund der anhaltenden Hitzewelle in S\u00fcdeuropa\u201c, sagt <strong>Norbert Fiebig<\/strong>, Pr\u00e4sident des Deutschen ReiseVerbandes DRV.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Heute in Bologna Italien eingetroffen, jetzt geht es in die Toskana. Die Hitzewelle ist spektakul\u00e4r hier. Wenn es so weiter geht werden diese Urlaubsziele langfristig keine Zukunft haben. Der Klimawandel zerst\u00f6rt den S\u00fcden Europas. Eine \u00c4ra geht zu Ende. <a href=\"https:\/\/t.co\/jrSuZ7pD11\">https:\/\/t.co\/jrSuZ7pD11<\/a><\/p>&mdash; Prof. Karl Lauterbach (@Karl_Lauterbach) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Karl_Lauterbach\/status\/1679484860812136448?ref_src=twsrc%5Etfw\">July 13, 2023<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der anderen Seite planen von den europaweit 6.000 Befragten 10 Prozent weniger eine Reise ans Mittelmeer als im letzten Jahr. Daf\u00fcr haben die Tschechische Republik, Bulgarien, Irland und D\u00e4nemark an Beliebtheit gewonnen. Die ETC f\u00fchrt dies auf den Wunsch der Reisenden nach weniger \u00fcberf\u00fcllten Orten und milderen Temperaturen zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWir gehen davon aus, dass die Reisestr\u00f6me in Europa in Zukunft st\u00e4rker von unvorhersehbaren Wetterbedingungen beeinflusst werden\u201c, sagt ETC-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer <strong>Eduardo Santander<\/strong>. Bei Hitzewellen werden Reisende s\u00fcdliche Ziele eher meiden. \u201eDies k\u00f6nnte dazu f\u00fchren, dass mehr Europ\u00e4er auf der Suche nach milderen Temperaturen in den Sommermonaten zu Zielen in Mittel- und Osteuropa reisen.\u201c S\u00fcdliche Reiseziele k\u00f6nnten dann wiederum im Fr\u00fchjahr und Herbst mehr Reisende verzeichnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Studie der Europ\u00e4ischen Kommission zeigt, wie sich das Reiseverhalten \u00e4ndern k\u00f6nnte. \u201eWir stellen ein klares Nord-S\u00fcd-Muster bei der Ver\u00e4nderung der touristischen Nachfrage fest, wobei die n\u00f6rdlichen Regionen vom Klimawandel profitieren und die s\u00fcdlichen Regionen mit einem erheblichen R\u00fcckgang der touristischen Nachfrage konfrontiert sind\u201c, hei\u00dft es darin.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir gehen davon aus, dass die Reisestr\u00f6me in Europa in Zukunft st\u00e4rker von unvorhersehbaren Wetterbedingungen beeinflusst werden.<\/p>\n<cite>Eduardo Santander, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei der European Travel Commission<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/urnnewsmldpa.com20090101230807-99-752610-v1-s2048.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-151429\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mehrere Menschen suchen unter Sonnenschirmen Schutz vor der Sonne an einem Strand in Pontevedra. Spanien wird von der vierten Hitzewelle des Sommers heimgesucht, und es wird erwartet, dass sie mindestens bis Donnerstag anh\u00e4lt, mit einem erh\u00f6hten Risiko von Waldbr\u00e4nden, sagte der Wetterdienst AEMET am Montag. Foto: Elena Fern\u00e1ndez\/EUROPA PRESS\/dpa<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gr\u00fcnes Potenzial: Kurswechsel zur Steigerung der Attraktivit\u00e4t<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Spanien ist sich der Realit\u00e4t bewusst, die durch die Klimakrise noch versch\u00e4rft wird. Das Land m\u00f6chte sein Naturerbe wie W\u00e4lder oder Biosph\u00e4renreservate aufwerten, um mit seinem typischen Image aufzur\u00e4umen. Die regierungseigene Agentur zur F\u00f6rderung des Tourismus hat k\u00fcrzlich auf die Notwendigkeit hingewiesen, Spanien zu einem \u201eMultiprodukt-Reiseziel\u201c zu machen, das mehr als Sonne und Strand zu bieten hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Prozess m\u00fcsse eine Transformation der spanischen Tourismusbranche beinhalten \u2013 ein Ziel, das auch in der <strong>EU-Agenda f\u00fcr Tourismus 2030<\/strong> enthalten ist. Die betont ausdr\u00fccklich die Notwendigkeit, den gr\u00fcnen und digitalen Wandel in den Mittelpunkt der Tourismusaktivit\u00e4ten des Landes zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Slowenien bem\u00fcht sich bereits seit Jahren um die F\u00f6rderung seiner Tourismusindustrie und setzt dabei auf die Werbebotschaft, ein gr\u00fcnes Reiseziel zu sein. Mit Waldgebieten, Wasserreichtum, M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Aktivurlaube in der Natur und St\u00e4dtetourismus wird Slowenien zu einem immer beliebteren Reiseziel, allerdings nicht f\u00fcr den Massentourismus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu den wichtigsten Herausforderungen geh\u00f6ren dort, einen nachhaltigen Tourismus mit einem m\u00f6glichst geringen CO2-Fu\u00dfabdruck, umweltfreundlicher Mobilit\u00e4t, lokal erzeugten gesunden Lebensmitteln und angemessenen Personalressourcen zu schaffen. Durch die Einf\u00fchrung nachhaltiger Praktiken soll die Bev\u00f6lkerung Belastungen durch den Tourismus leichter akzeptieren k\u00f6nnen, was in den letzten Jahren in den beliebtesten Reisezielen wie Bled und Bohinj ein Problem war.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Regionale Bedingungen beeinflussen den Erfolg des Tourismus<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bosnien und Herzegowina (BiH) hat ein gro\u00dfes touristisches Potenzial, insbesondere im Bereich des Berg- und Flusstourismus. Diese St\u00e4rke wird jedoch eher von internationalen Entwicklungsorganisationen erkannt, die betr\u00e4chtliche Mittel f\u00fcr die Entwicklung und F\u00f6rderung der entsprechenden Bereiche bereitstellen, als von inl\u00e4ndischen Institutionen. Auch in BiH ist der weltweite Trend sp\u00fcrbar, dass Touristen sich immer mehr f\u00fcr k\u00e4ltere Regionen interessieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kennzeichnend f\u00fcr diese Region sind die extrem g\u00fcnstigen Preise f\u00fcr Pauschalreisen und die erhaltene Natursch\u00f6nheit, aber es ergeben sich Probleme aus der schlechten Verkehrsinfrastruktur und der instabilen politischen Lage. Das touristische Potenzial von Bosnien und Herzegowina wurde weltweit zu wenig gef\u00f6rdert, und wenn etwas getan wurde, wurde es nicht systematisch umgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was den Klimawandel betreffe, so sei der einzige einigerma\u00dfen positive Einfluss wahrscheinlich die \u201eVerl\u00e4ngerung der Sommersaison\u201c, da immer mehr Touristen ihren Urlaub im Juni verbr\u00e4chten und damit der Druck auf die Hauptsaison abnehme, so <strong>Dumitru Luca<\/strong>, Pr\u00e4sident des rum\u00e4nischen Verbands der Tourismusagenturen (ANAT).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die milderen Winter der letzten Jahre haben zu einem Anstieg der Touristenzahlen in den Monaten zwischen November und M\u00e4rz gef\u00fchrt. Die Skigebiete litten jedoch unter der Erw\u00e4rmung in der Wintersaison und m\u00fcssten sich trotz k\u00fcnstlicher Beschneiungsanlagen im Kampf gegen kontinuierlich \u00fcber Null liegenden Temperaturen oft geschlagen geben, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Schutz von Reisezielen mit Kultstatus vor \u00dcbertourismus<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurz vor der Mittagszeit, auf dem H\u00f6hepunkt der Sommersaison, sind die engen Gassen des ber\u00fchmten franz\u00f6sischen Mont-Saint-Michel normalerweise von Menschenmassen bev\u00f6lkert. Doch am sp\u00e4ten Nachmittag sind die steil ansteigenden Gassen fast menschenleer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Dilemma, das Dutzende anderer bei Touristen beliebter Orte in Frankreich und anderswo in Europa teilen: An Sommertagen mit Besuchern \u00fcberf\u00fcllt, aber abends und in der Nebensaison oft leer, zum Nachteil der lokalen Wirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die kleine franz\u00f6sische Insel Brehat schr\u00e4nkt in diesem Sommer die Zahl der Besucher ein, nachdem an einem einzigen Tag das 15-fache der Einwohnerzahl an den felsigen Ufern ankam. Die Insel, auf der nur 377 st\u00e4ndige Einwohner leben, ist Teil des <strong>EU-Naturschutznetzes Natura 2000<\/strong>, das die biologische Vielfalt durch den Schutz der Lebensr\u00e4ume der am st\u00e4rksten gef\u00e4hrdeten Arten f\u00f6rdern soll.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die UNESCO hat au\u00dferdem k\u00fcrzlich empfohlen, Venedig in die Liste der gef\u00e4hrdeten Weltkulturg\u00fcter aufzunehmen. Die Stadt sei durch eine Reihe von Bedrohungen, darunter die Klimakrise und der Massentourismus, \u201eirreversibel\u201c gesch\u00e4digt. Die UNESCO f\u00fcgte hinzu, dass die italienischen Beh\u00f6rden mehr f\u00fcr Venedigs Schutz tun m\u00fcssten. Die Empfehlung wird dem Welterbekomitee der UNESCO im September in Riad, Saudi-Arabien, vorgelegt. Venedig geh\u00f6rt seit 1987 zum UNESCO-Welterbe.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1405\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/urnnewsmldpa.com20090101230801-99-645974-v1-s2048.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-151447\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein Blick auf die Pyramide im Innenhof des Louvre-Museums. Foto: Christian B\u00f6hmer\/dpa<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Balanceakt f\u00fcr die lokale Wirtschaft<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Stadt Paris erkl\u00e4rte am Montag, dass ihre strengen Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr den Online-Unterkunftsdienst Airbnb Erfolg zeigten. Es hie\u00df, dass es in diesem Jahr in der franz\u00f6sischen Hauptstadt weniger Verst\u00f6\u00dfe gegen die Vorgaben gegeben habe, aber h\u00f6here Geldstrafen. Die Nutzung von Airbnb hat in den letzten Jahren weltweit drastisch zugenommen. Der Dienst erm\u00f6glicht es den Nutzern, eine Unterkunft in einer Privatwohnung statt in einem Hotel zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2021 erhielt Paris vom franz\u00f6sischen Kassationsgerichtshof die Genehmigung f\u00fcr Beschr\u00e4nkungen, da diese im Einklang mit dem EU-Recht st\u00fcnden. Die franz\u00f6sische Hauptstadt wird im Jahr 2024 die Olympischen Sommerspiele ausrichten, und es wird erwartet, dass die \u00dcbernachtungspreise dann ihren H\u00f6hepunkt erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das \u201eregulatorische Arsenal\u201c der Stadt \u201efunktioniert, es gibt weniger Verst\u00f6\u00dfe\u201c, so hie\u00df es aus dem Rathaus und weiter: Die hohen Zahlen der Rechtsstreitigkeiten in den Jahren 2021 und 2022 seien darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass die F\u00e4lle bis dahin in Erwartung einer Entscheidung der EU ausgesetzt worden waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Rum\u00e4nien hingegen werden die von der Bukarester Exekutive diskutierten steuerlichen Ma\u00dfnahmen in Bezug auf Geb\u00fchren und Steuern kritisiert. Die Besch\u00e4ftigten in der Tourismusbranche argumentieren, dass sich eine h\u00f6here Besteuerung des Tourismus auf die Preise niederschlagen wird, was den Konsum einschr\u00e4nken und Rum\u00e4nien in Sachen Mehrwertsteuer an dritter Stelle in Europa \u2013 hinter D\u00e4nemark und Gro\u00dfbritannien \u2013 positionieren wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einem sind sich die Fachleute der Branche einig: Der Tourismus wird sich ver\u00e4ndern. W\u00e4hrend die COVID-19-Pandemie die Zahl der Touristen drastisch reduzierte, n\u00e4hert sich der Sektor nun wieder dem Niveau vor der Pandemie \u2013 und damit auch neuen Herausforderungen. Die Auswirkungen des Klimawandels, die Notwendigkeit, den Sektor nachhaltiger zu gestalten, und die Suche nach L\u00f6sungen f\u00fcr den Massentourismus werden den Sektor auf Trab halten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Dieser Artikel wird w\u00f6chentlich<\/em> <em>ver\u00f6ffentlicht. Der Inhalt basiert auf Nachrichten der teilnehmenden Agenturen im enr.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend der Klimawandel den S\u00fcden Europas aufheizt, hat der Tourismus begonnen, sich langsam gen Norden zu verschieben. Im Einklang mit der EU-Tourismusagenda 2030 bem\u00fchen sich einige L\u00e4nder, ihre Tourismusbranche umweltfreundlicher, digitaler und nachhaltiger zu gestalten. Manche verlagern gar ihren Fokus auf Werbekampagnen f\u00fcr weniger traditionelle Reiseziele. Gleichzeitig suchen andere L\u00e4nder nach Wegen, um die Belastung durch Massentourismus an sehr beliebten Orten zu reduzieren.<\/p>\n","protected":false},"author":119,"featured_media":151326,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[147,10975],"class_list":["post-151577","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-key-story","tag-eu","tag-massentourismus"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/151577","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/119"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=151577"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/151577\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/151326"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=151577"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=151577"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=151577"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}