{"id":1569115,"date":"2025-08-27T14:53:19","date_gmt":"2025-08-27T12:53:19","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1569115"},"modified":"2025-08-27T14:53:23","modified_gmt":"2025-08-27T12:53:23","slug":"waldbraende-in-suedeuropa-feuerwehren-aus-der-eu-gemeinsam-im-einsatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/waldbraende-in-suedeuropa-feuerwehren-aus-der-eu-gemeinsam-im-einsatz\/","title":{"rendered":"Waldbr\u00e4nde in S\u00fcdeuropa: Feuerwehren aus der EU gemeinsam im Einsatz"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Derzeit verw\u00fcsten verheerende Br\u00e4nde gro\u00dfe Teile S\u00fcdeuropas, w\u00e4hrend gleichzeitig eine anhaltende und intensive Hitzewelle die Temperaturen in weiten Teilen des Mittelmeerraums und des Balkans auf \u00fcber 40 \u00b0C steigen lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die anhaltende sengende Hitze trocknete die Vegetation aus, die in L\u00e4ndern wie Spanien und Portugal nach einem feuchten Fr\u00fchjahr schnell gewachsen war. Die Br\u00e4nde&nbsp; sind dadurch intensiver geworden und konnten sich leichter ausbreiten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut einer AFP-Analyse auf der Grundlage von Sch\u00e4tzungen des Europ\u00e4ischen Informationssystems f\u00fcr Waldbr\u00e4nde (EFFIS) haben Waldbr\u00e4nde im Jahr 2025 bisher mehr als 1 Million Hektar in der Europ\u00e4ischen Union verw\u00fcstet, ein H\u00f6chstwert seit Beginn der statistischen Erfassung im Jahr 2006.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwischen Januar und dem 19. August waren Waldbr\u00e4nde in 22 der 27 EU-L\u00e4nder f\u00fcr den Aussto\u00df von 35 Megatonnen CO\u2082 verantwortlich, eine f\u00fcr diese Jahreszeit beispiellose Menge, wie EFFIS mitteilte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Bek\u00e4mpfung der Br\u00e4nde k\u00f6nnen die L\u00e4nder Hilfe im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europ\u00e4ischen Union (UCPM) anfordern. Das Verfahren soll&nbsp; die Zusammenarbeit zwischen den EU-L\u00e4ndern und zehn weiteren Staaten bei der Bew\u00e4ltigung von Katastrophen \u2013 wie Natur- oder humanit\u00e4ren Katastrophen \u2013 verbessern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis Mitte August wurde der UCPM in der aktuellen Brandsaison, die in der Regel von Juni bis September dauert, bereits 16 Mal alarmiert. Nach Angaben der <a href=\"https:\/\/civil-protection-humanitarian-aid.ec.europa.eu\/news-stories\/news\/eu-civil-protection-mechanism-responds-multiple-wildfires-across-continent-2025-08-14_en\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Europ\u00e4ischen Kommission<\/a> entsprach die Zahl der Eins\u00e4tze f\u00fcr 2025 bereits der Gesamtzahl f\u00fcr die Brandsaison 2024.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>S\u00fcdeuropa in Flammen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der gr\u00f6\u00dfte Teil S\u00fcdeuropas wird nach wie vor von Br\u00e4nden heimgesucht, und mit Unterst\u00fctzung durch den UCPM arbeiten Feuerwehren mit Hochdruck daran, die Flammen zu l\u00f6schen. Hier einige Beispiele, wie die betroffenen L\u00e4nder vorgehen:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Portugal<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein am 13. August in Pi\u00f3d\u00e3o in Zentralportugal ausgebrochener Brand w\u00fctete elf Tage lang und zerst\u00f6rte laut einem Bericht des portugiesischen Nationalinstituts f\u00fcr Natur- und Waldschutz mehr als 64.000 Hektar Land. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. In diesem Jahr wurden in Portugal \u00fcber 250.000 Hektar Land durch Waldbr\u00e4nde zerst\u00f6rt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 15. August aktivierte die portugiesische Regierung den UCPM. Die Opposition und die Bev\u00f6lkerung warfen der Regierung vor, die Situation nicht ernst zu nehmen. Innenministerin <strong>Maria L\u00facia Amaral <\/strong>hatte tagelang zu den Br\u00e4nden geschwiegen und den Kritikerinnen und Kritikern zufolge keine ausreichenden Ma\u00dfnahmen angeordnet. Auch Ministerpr\u00e4sident <strong>Lu\u00eds Montenegro<\/strong> wurde f\u00fcr sein sp\u00e4tes Handeln und unzureichende Ma\u00dfnahmen von der Opposition kritisiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach seinem Hilfeersuchen hat Portugal zwei Fire Boss-Flugzeuge und einen Super Puma-Hubschrauber aus Frankreich bekommen sowie zwei Canadair-Flugzeuge aus Griechenland, sowie 20 Feuerwehrleuten aus Estland und 20 aus Malta. Sie werden bis zum 29. August vor Ort bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Spanien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Spanien hat mit zahlreichen Br\u00e4nden im Westen des Landes zu k\u00e4mpfen. Bislang sind in diesem Jahr \u00fcber 400.000 Hektar verbrannt, wobei die Bem\u00fchungen zur Bek\u00e4mpfung der 40 (nach Angaben vom Montag) noch aktiven Br\u00e4nde dank verbesserter Wetterbedingungen gut vorankommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Spanien l\u00f6ste am 13. August den UCPM aus und hat damit zum ersten Mal in seiner Geschichte andere Mitgliedstaaten um Hilfe bei der Bek\u00e4mpfung von Waldbr\u00e4nden gebeten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Alarmruf wurde rasch zum gr\u00f6\u00dften Einsatz des Mechanismus im Sommer 2025 \u2013 sowohl hinsichtlich der beteiligten L\u00e4nder als auch der bereitgestellten Ressourcen. Spanien erhielt Unterst\u00fctzung durch Flugzeuge, Hubschrauber und Bodenteams aus Frankreich, Italien, den Niederlanden, der Slowakei, der Tschechischen Republik, Deutschland, Finnland, Rum\u00e4nien, Griechenland und Estland. Einige dieser L\u00e4nder hatten bereits selbst mit eigenen Waldbr\u00e4nden zu k\u00e4mpfen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission, <strong>Ursula von der Leyen<\/strong>, sagte Ministerpr\u00e4sident <strong>Pedro S\u00e1nchez<\/strong> die Unterst\u00fctzung Europas beim Wiederaufbau der betroffenen Gebiete zu und schlug vor, nach der Brandsaison Mittel aus dem Europ\u00e4ischen Solidarit\u00e4tsfonds einzusetzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Frankreich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frankreich erlebte den gr\u00f6\u00dften Waldbrand seit 1949. Er brach Anfang des Monats in der Gemeinde Ribaute in der s\u00fcdlichen Region Okzitanien aus und breitete sich auf 16.000 Hektar aus. Eine Frau kam bei dem Brand ums Leben, 25 Menschen wurden verletzt.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zeitweise waren mehr als 2.000 Feuerwehrleute im Einsatz.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frankreich hat den UCPM nicht aktiviert. Das slowakische Feuerwehr- und Rettungskorps (HaZZ) ist jedoch seit dem 16. August und bis zum 31. August mit Feuerwehrleuten in der Region im Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Albanien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Br\u00e4nden im EU-Beitrittskandidatenland Albanien kam ein Mensch ums Leben und Hunderte Hektar Land und Wald wurden zerst\u00f6rt. Albanien erhielt \u00fcber den UCPM Hilfe bei der Bek\u00e4mpfung der Br\u00e4nde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 6. Juli sorgen Br\u00e4nde im S\u00fcden des Landes f\u00fcr die Aktivierung des UCPM. Zur Hilfe wurden zwei Canadair-Flugzeuge aus der rescEU-Flotte mobilisiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vom 8. bis 14. August alarmierte Albanien erneut den UCPM, um die Brandwelle zu bek\u00e4mpfen, von der auch Nachbarl\u00e4nder betroffen waren. Die Europ\u00e4ische Kommission mobilisierte rescEU mit Flugzeugen aus Kroatien, Bulgarien, Italien, der Tschechischen Republik und der Slowakei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Griechenland<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt 323 europ\u00e4ische Feuerwehrleute sind in dieser Waldbrandsaison vom 1. Juli bis zum 15. September im Rahmen des Programms zur Vorabstationierung des UCPM in Griechenland vor Ort. Feuerwehrleute aus \u00d6sterreich, Bulgarien, Frankreich, Moldau, Rum\u00e4nien und der Tschechischen Republik werden eingesetzt, wobei die Teams an drei Standorten im ganzen Land stationiert sind \u2013 Attika, Thessaloniki und Patras.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den vorliegenden Daten zufolge hat Griechenland den Mechanismus bisher zweimal aktiviert. Am 26. Juli reagierte Italien mit der Entsendung von zwei L\u00f6schflugzeugen. Am 12. August best\u00e4tigte der UCPM den Einsatz von zwei schwedischen rescEU-Flugzeugen, die zuvor in Bulgarien stationiert waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleichzeitig reagiert Griechenland \u00fcber den UCPM auf Anfragen anderer L\u00e4nder und entsandte sowohl Flugzeuge als auch Feuerwehrleute nach Spanien, Portugal, Zypern, Albanien und Nordmazedonient, um dort bei der Bek\u00e4mpfung gro\u00dffl\u00e4chiger Waldbr\u00e4nde zu helfen. Dar\u00fcber hinaus unterst\u00fctzt Griechenland im Rahmen bilateraler Abkommen auch Albanien und Nordmazedonien bei der Brandbek\u00e4mpfung.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Bulgarien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einem am 19. August in der Tageszeitung Trud ver\u00f6ffentlichten Interview sagte <strong>Alexander Dzhartov<\/strong>, der Leiter der bulgarischen Generaldirektion f\u00fcr Brandschutz und Bev\u00f6lkerungsschutz, dass Feuerwehrleute in Bulgarien seit Anfang Juli rund 3.500 Br\u00e4nde gel\u00f6scht hatten. Bei einigen Br\u00e4nden mussten Hubschrauber und Flugzeuge eingesetzt werden, die \u00fcber den UCPM bereitgestellt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bulgarische Feuerwehrleute wurden auch ins Ausland entsandt. Am 9. Juli teilte das Au\u00dfenministerium mit, dass ein Team mit einem L\u00f6schfahrzeug an der Eind\u00e4mmung eines Brandes in Kriva Palanka in Nordmazedonien beteiligt war. Ein weiteres Team bulgarischer Feuerwehrleute mit zwei L\u00f6schfahrzeugen wurde am 2. Juli nach Vourvourou auf der Halbinsel Chalkidiki im Norden Griechenlands entsandt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"541\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/485143651-1024x541.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1342210\" srcset=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/485143651-980x518.jpg 980w, https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/485143651-480x254.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Einsatzkr\u00e4fte arbeiten bei der Gro\u00df\u00fcbung &#8222;Eichkater 2024\u201c einen Fl\u00e4chenbrand ab. An der \u00dcbung nehmen neben hunderten Einsatzkr\u00e4ften am Boden auch Hubschrauber der Polizeihubschrauberstaffeln aus Niedersachsen und Bayern, der Bundeswehr und eines privaten Dienstleisters sowie die in Niedersachsen stationierte L\u00f6schflugzeugstaffel teil. Foto: picture alliance\/dpa | Philipp Schulze <\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Aufkl\u00e4rung und Schulung sind entscheidend<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um B\u00fcrgerinnen, B\u00fcrger und Feuerwehrleute gleicherma\u00dfen auf die neue Realit\u00e4t h\u00e4ufigerer Waldbr\u00e4nde vorzubereiten, ist es von entscheidender Bedeutung, die Bev\u00f6lkerung f\u00fcr Sicherheitsma\u00dfnahmen zu sensibilisieren und Feuerwehrleute mit dem notwendigen Wissen und den erforderlichen Werkzeugen auszustatten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Europ\u00e4ische Kommission sagte, die Welt habe im vergangenen Jahr ihren eigenen Temperaturrekord \u00fcberschritten. Die globale Durchschnittstemperatur lag um mehr als 1,5 \u00b0C \u00fcber dem vorindustriellen Niveau, was 2024 zum bisher hei\u00dfesten Jahr machte. Eine schwerwiegende Folge der Rekordtemperaturen ist das erh\u00f6hte Risiko von Waldbr\u00e4nden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Ma\u00dfnahme in Bulgarien ist zum Beispiel, dass an Tagen mit hohem Risiko, insbesondere an Wochenenden, wenn sich mehr Menschen im Freien aufhalten, zus\u00e4tzliche Einsatzkr\u00e4fte mobilisiert werden. Fahrl\u00e4ssigkeit ist zwar weiterhin eine der Hauptursachen f\u00fcr Br\u00e4nde, aber&nbsp; das \u00f6ffentliche Engagement f\u00fcr die Brandverh\u00fctung und -bek\u00e4mpfung w\u00e4chst. Forstdienste, Streitkr\u00e4fte, Kommunen, Landwirte, Unternehmen und Freiwillige unterst\u00fctzen die Feuerwehr zunehmend aktiv.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem 2022 das gr\u00f6\u00dfte Feuer in der Geschichte Sloweniens den westlichen Teil des Landes an der Grenze zu Italien verw\u00fcstet hatte, begann das Land aktiv mit dem Ausbau seiner Kapazit\u00e4ten zur Brandbek\u00e4mpfung, auch mit Hilfe europ\u00e4ischer Mittel.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im M\u00e4rz wurde w\u00e4hrend eines Besuchs des EU-Haushaltskommissars <strong>Piotr Serafin <\/strong>das slowenische Zentrum f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung von Gro\u00dfbr\u00e4nden in der Natur in der Stadt Se\u017eana offiziell er\u00f6ffnet. Dort werden Feuerwehrleute nach einem speziellen, auf Schutz und Rettung zugeschnittenen Programm ausgebildet, und es ist mit moderner Ausr\u00fcstung f\u00fcr den Einsatz bei Naturkatastrophen ausgestattet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht zuletzt sind auch Technologien mit hochmodernen (Fr\u00fch-)Warnsystemen von entscheidender Bedeutung, um neue Br\u00e4nde zu erkennen, bevor sie au\u00dfer Kontrolle geraten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Pont du Gard, einem r\u00f6mischen Aqu\u00e4dukt etwa drei\u00dfig Kilometer von N\u00eemes in Frankreich entfernt, das jedes Jahr von mehr als einer Million Touristinnen und Touristen besucht wird, wurden Anfang dieses Monats mehr als 120 kleine, mit Satelliten verbundene Boxen installiert, die mit Sensoren zur Messung von Luftdruck, Temperatur und Luftfeuchtigkeit ausgestattet sind.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie wurden von der deutschen Firma Dryad entwickelt und sind die erste Phase eines Projekts, das Feuerwehrleuten helfen soll, Waldbr\u00e4nde besser vorherzusagen. Sie lassen sich leicht in einigen Metern H\u00f6he an Baumst\u00e4mmen anbringen und messen die Luftqualit\u00e4t sowie das Vorhandensein von Kohlenmonoxid oder Feinstaub in der Luft in einem Umkreis von 200 Metern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Ende der Testphase werden \u201ezwischen 10.000 und 13.000\u201d Sensoren installiert und bis zum Fr\u00fchsommer 2026 einsatzbereit sein, sagte Oberstleutnant <strong>Eric Agrinier<\/strong>, Kommunikationsleiter der Feuerwehr der Region Gard.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Faktencheck: Hitzerekorde von \u00fcber 40 \u00b0C in S\u00fcdeuropa<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den sozialen Medien haben Nutzerinnen und Nutzer Zweifel an der extremen Hitzewelle in Europa in diesem Monat, in 2025, ge\u00e4u\u00dfert und behauptet, dass die Thermometer im Laufe der Jahre immer h\u00e4ufiger h\u00f6here Temperaturen anzeigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf Facebook wurde beispielsweise behauptet, dass bis zum 13. August um 17 Uhr nirgendwo in Europa Temperaturen von 40 Grad oder mehr gemessen worden seien. Messungen zeigen jedoch, dass in mehreren Regionen Temperaturen \u00fcber 40 Grad gemessen wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lesen Sie den Fakencheck der Deutschen Presse-Agentur dpa, um herauszufinden, wo solche Temperaturen tats\u00e4chlich gemessen wurden: <a href=\"https:\/\/dpa-factchecking.com\/germany\/250815-99-743068\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/dpa-factchecking.com\/germany\/250815-99-743068\/<\/a>\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Dieser Artikel ist eine Key Story des enr. Der Inhalt basiert auf der Berichterstattung der teilnehmenden Nachrichtenagenturen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch Br\u00e4nde verursachte CO\u2082-Emissionen und die Zerst\u00f6rung von riesigen Fl\u00e4chen \u00fcbersteigt bisherige H\u00f6chstzahlen. Die EU-L\u00e4nder versuchen, die Flammen gemeinsam durch eine koordinierte Katastrophenschutzeinheit zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n","protected":false},"author":119,"featured_media":1565074,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":true,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[21292,21290,21289,21291,2997],"class_list":["post-1569115","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-key-story","tag-effis-2","tag-feuerwehren","tag-suedeuropa","tag-ucpm-3","tag-waldbraende"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1569115","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/119"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1569115"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1569115\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1565074"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1569115"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1569115"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1569115"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}