{"id":157584,"date":"2023-09-07T11:05:17","date_gmt":"2023-09-07T09:05:17","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.dpa.com\/?p=157584"},"modified":"2023-09-07T11:05:24","modified_gmt":"2023-09-07T09:05:24","slug":"facebook-schafft-news-bereich-in-europa-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/facebook-schafft-news-bereich-in-europa-ab\/","title":{"rendered":"Facebook schafft News-Bereich in Europa ab"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Menlo Park&nbsp;&#8211;&nbsp;<strong>Facebook <\/strong>wird im Dezember den News-Bereich in Europa abschaffen. Bei diesem Angebot handelt es sich um einen Teil der Facebook-App, der gesondert aufgerufen werden muss. Medienunternehmen k\u00f6nnten aber weiterhin auf ihren eigenen Facebook-Seiten oder Profilen Links zu Beitr\u00e4gen auf ihren Websites ver\u00f6ffentlichen, betonte der Mutterkonzern<strong> Meta <\/strong>am Dienstag. \u201eWir wissen, dass die Leute nicht wegen News und politischer Inhalte zu Facebook kommen&#8220;, hie\u00df es in einem Blogeintrag. Aktuelle Nachrichten machten weniger als drei Prozent der Inhalte aus, die sich Nutzer auf der Plattform anschauten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir wissen, dass die Leute nicht wegen News und politischer Inhalte zu Facebook kommen. <\/p>\n<cite>Facebook-Mutterkonzert Meta<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Facebook News war in den USA 2019 gestartet worden und kam im Fr\u00fchjahr 2021 nach Deutschland. Dem Schritt gingen Debatten \u00fcber die Auswirkungen von Online-Plattformen auf das Gesch\u00e4ft der Medienbranche voraus. Nach dem nun angek\u00fcndigten Aus in Deutschland, Gro\u00dfbritannien und Frankreich wird der Bereich nur noch in den USA und Australien verf\u00fcgbar sein. Meta setzt bei Facebook schon seit einiger Zeit den Fokus st\u00e4rker auf Kontakte zu Freunden und Familie sowie Kurzvideos in Konkurrenz mit der popul\u00e4ren App<strong> Tiktok<\/strong>. (6. September)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">T\u00fcrkei fordert Beschleunigung des EU-Beitrittsprozesses<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ankara\u00a0&#8211;\u00a0Der t\u00fcrkische Au\u00dfenminister <strong>Hakan Fidan<\/strong> hat sich f\u00fcr eine Beschleunigung des Beitrittsprozesses seines Landes zur EU ausgesprochen. Er forderte bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit EU-Erweiterungskommissar <strong>Oliver Varhelyi<\/strong> am Mittwoch in Ankara mehr Mut von Europa, damit die Beziehungen vertieft werden k\u00f6nnten. Varhelyi verwies dagegen darauf, dass die T\u00fcrkei unter anderem in Sachen Rechtsstaatlichkeit Fortschritte erbringen m\u00fcsse. Der Beitrittsprozess stehe still und um diesen wiederzubeleben, gebe es klare Kriterien, sagte er. \u201eUnd diese Kriterien beziehen sich auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.&#8220; Es m\u00fcsse etwa einen glaubw\u00fcrdigen Fahrplan f\u00fcr Reformen geben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fidan sagte nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur <strong>Anadolu<\/strong>: \u201eDie Europ\u00e4ische Union kann ohne die T\u00fcrkei kein wirklich globaler Akteur sein.&#8220; Es sei wichtig, den Beitrittsprozess neu zu beleben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident <strong>Recep Tayyip Erdogan<\/strong> hatte bereits nach seiner Wiederwahl im Mai eine Wiederbelebung des EU-Beitrittsprozesses gefordert. Die T\u00fcrkei ben\u00f6tigt angesichts einer massiven Inflation und dem Wiederaufbau in der Erdbebenregion Investitionen aus dem Westen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU hatte 2005 mit der T\u00fcrkei Beitrittsgespr\u00e4che begonnen. Diese wurden allerdings vor einigen Jahren wieder auf Eis gelegt, weil Br\u00fcssel inakzeptable Entwicklungen im Bereich der Rechtsstaatlichkeit sah. Seit dem Umbau in ein Pr\u00e4sidialsystem 2018 hat Erdogan weitreichende Vollmachten. Parlament und Institutionen sind geschw\u00e4cht. (6. September) <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1281\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/urnnewsmldpa.com20090101230808-99-771013-v2-s2048.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-157531\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ursula von der Leyen (CDU), Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission, steht im Geb\u00e4ude des Europ\u00e4ischen Parlaments und spricht. (zu dpa \u00abVon der Leyen besucht Katastrophengebiete in Slowenien\u00bb) Foto: Philipp von Ditfurth\/dpa<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weltklimakonferenz: EU will sich an Seite Afrikas stellen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nairobi\u00a0&#8211;\u00a0Die <strong>Europ\u00e4ische Union<\/strong> will sich bei der Weltklimakonferenz an die Seite Afrikas stellen. Sie wolle den afrikanischen Staaten das Angebot Europas nahebringen, Verb\u00fcndeter auf der <strong>COP28<\/strong> zu sein \u201eund mit Ihnen bei allen Themen auf der dortigen Tagesordnung zusammenzuarbeiten&#8220;, sagte EU-Kommissionspr\u00e4sidentin <strong>Ursula von der Leyen<\/strong> am Dienstag beim ersten Afrika-Klimagipfel in Nairobi. \u201eEs gilt sicherzustellen, dass Afrikas Stimme geh\u00f6rt wird und dass Afrikas wichtige Anliegen &#8211; als eines Kontinents, der besonders massiv vom Klimawandel betroffen ist &#8211; geb\u00fchrend ber\u00fccksichtigt werden.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Partnerschaft zwischen Afrika und Europa bringe Vorteile f\u00fcr beide Kontinente und die Welt. Vor allem die Diskussion \u00fcber Klimafinanzierung sei wichtig, \u00f6ffentliche Mittel reichten f\u00fcr den \u00f6kologischen Wandel nicht aus, sagte die Kommissionspr\u00e4sidentin. Es m\u00fcsse daher darum gehen, wie private Investitionenen f\u00fcr Afrika mobilisiert werden k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus sei es wichtig, \u00fcber eine CO2-Bepreisung und die Festlegung globaler Ziele f\u00fcr die Energiewende zu sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An dem von Kenias Pr\u00e4sident <strong>William Ruto<\/strong> und der <strong>Afrikanischen Union <\/strong>ausgerichteten Gipfel nahmen bis Mittwoch afrikanische Staatschefs sowie Vertreter der Vereinten Nationen, von Regierungen aus anderen Regionen der Welt, Nichtregierungsorganisationen und aus der Privatwirtschaft teil.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Afrika brauche f\u00fcr den Klimaschutz \u201emassive Investitionen&#8220;, sagte von der Leyen. \u201eUnd Europa will der Partner sein, der diese Investitionsl\u00fccke schlie\u00dft.&#8220; \u00dcber ihre Initiative <strong>Global Gateway<\/strong> will die EU im Zeitraum 2021 bis 2027 rund 150 Milliarden Euro f\u00fcr Investitionen in Afrika mobilisieren. Die Weltklimakonferenz COP28 findet vom 30. November bis zum 12. Dezember in Dubai statt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Diese Zusammenstellung ist eine redaktionelle Auswahl auf der Grundlage der Europa-Berichterstattung der dpa. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei der dpa. Der EU Digest erscheint jeweils montags und donnerstags.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Dezember wird Facebook den News-Bereich in Europa abschaffen. Der t\u00fcrkische Au\u00dfenminister Hakan Fidan fordert mehr Mut von Europa, um die Beziehungen zu vertiefen. Die EU will sich bei der Weltklimakonferenz an die Seite Afrikas stellen.  Kommissionspr\u00e4sidentin von der Leyen sagte, dass Diskussionen \u00fcber Klimafinanzierung wichtig seien. <\/p>\n","protected":false},"author":119,"featured_media":157548,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[9961,147,11241,11242,6545,5673],"class_list":["post-157584","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-afrikanische-union","tag-eu","tag-facebook-2","tag-meta-2","tag-tuerkei","tag-weltklimakonferenz"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/157584","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/119"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=157584"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/157584\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/157548"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=157584"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=157584"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=157584"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}