{"id":158236,"date":"2023-09-11T13:17:21","date_gmt":"2023-09-11T11:17:21","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.dpa.com\/?p=158236"},"modified":"2023-09-11T13:17:28","modified_gmt":"2023-09-11T11:17:28","slug":"von-der-leyen-schlaegt-bei-g20-weltrat-fuer-kuenstliche-intelligenz-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/von-der-leyen-schlaegt-bei-g20-weltrat-fuer-kuenstliche-intelligenz-vor\/","title":{"rendered":"Von der Leyen schl\u00e4gt bei G20 Weltrat f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz vor"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neu Delhi\u00a0&#8211;\u00a0Angesichts der Gefahren durch K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) hat EU-Kommissionspr\u00e4sidentin <strong>Ursula von der Leyen <\/strong>die Einrichtung eines neuen globalen Beratungsgremiums vorgeschlagen. Ein Organ, das dem Weltklimarat (IPCC) \u00e4hnele, k\u00f6nnte sich mit den gesellschaftlichen Risiken, aber auch mit den m\u00f6glichen Vorteilen der Technologie besch\u00e4ftigen, erkl\u00e4rte die Deutsche am Sonntag zum Abschluss des G20-Gipfels der f\u00fchrenden Industrie- und Schwellenl\u00e4nder in Indien. Gemeinsam mit Partnern solle Europa einen globalen Regelungsrahmen entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abDie entscheidende Frage lautet, wie wir eine sich rasant entwickelnde Technologie nutzen\u00bb, sagte von der Leyen. Es sei bezeichnend, dass selbst die KI-Erfinder und -Entwickler von der Politik eine Regulierung forderten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber die m\u00f6glichen Gefahren von K\u00fcnstlicher Intelligenz wird seit Monaten weltweit intensiv diskutiert. F\u00fcr viel \u00f6ffentliches Aufsehen sorgen unter anderem der Text-Automat ChatGPT, Googles Konkurrenz-Software Bard sowie Programme, die Bilder auf Basis von Textbeschreibungen erzeugen k\u00f6nnen. Dabei gibt es zum Beispiel Sorgen, dass ihre F\u00e4higkeiten etwa f\u00fcr die Produktion und Verbreitung von Falschinformationen genutzt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Etliche Tech-Experten wie Tesla-Chef <strong>Elon Musk <\/strong>und Apple-Mitbegr\u00fcnder <strong>Steve Wozniak<\/strong> hatten im M\u00e4rz ein mindestens sechsmonatiges Moratorium bei der Entwicklung leistungsstarker k\u00fcnstlicher Intelligenz vorgeschlagen. Dieses solle der Branche Zeit geben, Sicherheitsstandards f\u00fcr die Entwicklung von KI festzulegen und m\u00f6gliche Sch\u00e4den durch die riskantesten KI-Technologien abzuwenden, hie\u00df es damals.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Weltklimarat, den Ursula von der Leyen als Vorbild f\u00fcr ein m\u00f6gliches neues KI-Gremium nannte, gilt als enorm einflussreich. F\u00fcr die UN-Institution in Genf tragen Fachleute den wissenschaftlichen Kenntnisstand zum Klimawandel alle f\u00fcnf bis sieben Jahre zusammen. Zudem zeigen sie Handlungsoptionen und ihre jeweiligen Konsequenzen auf. Die IPCC-Berichte sind die wichtigste Grundlage f\u00fcr politische Entscheidungen zur Eind\u00e4mmung des Klimawandels.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00d6zdemir verlangt erneut Nachbesserung bei EU-Pl\u00e4nen zu Pestiziden<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Radebeul\u00a0&#8211;\u00a0Der deutsche Bundeslandwirtschaftsminister <strong>Cem \u00d6zdemir <\/strong>(Gr\u00fcne) h\u00e4lt die Pl\u00e4ne der EU zur Reduzierung von Pestiziden auch im Weinbau f\u00fcr unrealistisch. Man teile zwar das grunds\u00e4tzlich Ziel, bis zum Jahr 2030 den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu halbieren, sagte der Gr\u00fcnen-Politiker im s\u00e4chsischen Radebeul, einem Weinanbaugebiet. Bei den Vorstellungen der EU zur Umsetzung dieses Ziels h\u00e4tten sich aber \u201eein paar grobe handwerkliche Fehler&#8220; eingeschlichen. \u201eIch spreche das bei jeder Gelegenheit in Br\u00fcssel an und werbe daf\u00fcr, dass man entsprechende Korrekturen vornimmt.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Korrekturbedarf sieht \u00d6zdemir unter anderem bei der Definition von sensiblen Gebieten und beim hohen b\u00fcrokratischen Aufwand. Man habe mit dem Weinbau und dem Obstbau Sonderkulturen, die auch Sonderbedingungen br\u00e4uchten. \u201eWir haben eine Struktur, die andere L\u00e4nder so nicht haben\u201c, sagte \u00d6zdemir. Dem m\u00fcsse man Rechnung tragen. N\u00f6tig sei eine ausgewogene L\u00f6sung. Die Interessen von Naturschutz und Landwirtschaft lie\u00dfen sich gut zusammenbringen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00d6zdemir \u00e4u\u00dferte sich \u00fcberzeugt, dass die vorliegenden Pl\u00e4ne der EU so nicht umgesetzt werden. Daf\u00fcr werde die Bundesrepublik mit anderen Partnern in der EU sorgen. Es gebe Signale aus der Kommission, dass man die Bedenken verstanden habe. Man m\u00fcsse auch die bisherigen Anstrengungen ber\u00fccksichtigen. Diejenigen, die in der Vergangenheit flei\u00dfig gewesen seien und sich anstrengten, d\u00fcrften daf\u00fcr nicht bestraft werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der EU schwebt unter anderem vor, den Einsatz von Pestiziden in sensiblen Gebieten &#8211; etwa in Natur- oder Landschaftsschutzgebieten &#8211; g\u00e4nzlich zu untersagen. Gleiches gilt f\u00fcr Fl\u00e4chen, die sich in unmittelbarer N\u00e4he von Wohnbebauungen befinden. (9. September)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1340\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/urnnewsmldpa.com20090101230910-99-144202-v5-s2048.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-158558\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Nach dem verheerenden Erdbeben am 08.09.2023 hat es in Marokko am Sonntagmorgen ein Nachbeben gegeben. Foto: Mosa&#8217;ab Elshamy\/AP\/dpa<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">EU bietet Marokko nach verheerendem Erdbeben Unterst\u00fctzung an<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neu Delhi\u00a0&#8211;\u00a0Die <strong>Europ\u00e4ische Union <\/strong>hat Marokko nach dem verheerenden Erdbeben Hilfe angeboten. \u00abDie EU ist bereit, Marokko in diesen schwierigen Momenten zu unterst\u00fctzen\u00bb, schrieb EU-Ratspr\u00e4sident <strong>Charles Michel<\/strong> am Samstagmorgen \u00fcber den Kurznachrichtendienst X (ehemals Twitter). Die Nachrichten aus dem Land seien schrecklich. Er sei in Gedanken bei allen, die von der Trag\u00f6die betroffen seien, und bei den Rettungskr\u00e4ften.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">EU-Kommissionspr\u00e4sidentin <strong>Ursula von der Leyen <\/strong>\u00e4u\u00dferte ebenso ihr Mitgef\u00fchl. Sie sei angesichts des schrecklichen Erdbebens mit ganzem Herzen beim marokkanischen Volk, teilte die deutsche Spitzenpolitikerin mit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Michel und von der Leyen \u00e4u\u00dferten sich vom G20-Gipfel f\u00fchrender Industrie- und Schwellenl\u00e4nder in der indischen Hauptstadt Neu Delhi zu den Ereignissen in Marokko. Bei dem schweren Erdbeben dort sind nach offiziellen Angaben mindestens 296 Menschen ums Leben gekommen. (9. September)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Abschluss des G20-Gipfels schl\u00e4gt EU-Kommissionspr\u00e4sidentin von der Leyen die Einrichtung eines Weltrats f\u00fcr KI vor. Der deutsche Landwirtschaftsminister \u00d6zdemir fordert wiederholt Nachbesserung bei EU-Pestizid-Pl\u00e4nen. Nach dem Erdbeben in Marokko bietet die EU Hilfe an. <\/p>\n","protected":false},"author":119,"featured_media":127086,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[147,9960,9706,9143],"class_list":["post-158236","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-eu","tag-g20-3","tag-ki","tag-landwirtschaft-2"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/158236","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/119"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=158236"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/158236\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/127086"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=158236"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=158236"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=158236"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}