{"id":1602854,"date":"2025-09-08T14:19:35","date_gmt":"2025-09-08T12:19:35","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1602854"},"modified":"2025-09-08T14:19:40","modified_gmt":"2025-09-08T12:19:40","slug":"eurobarometer-eu-muss-geschlossener-auftreten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/eurobarometer-eu-muss-geschlossener-auftreten\/","title":{"rendered":"Eurobarometer: EU muss geschlossener auftreten"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Um den aktuellen geopolitischen Krisen und Herausforderungen zu begegnen, fordern 90 Prozent der Europ\u00e4erinnen und Europ\u00e4er (83 Prozent der \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreicher) die Europ\u00e4ische Union auf, geschlossener aufzutreten. 77 Prozent der in der am Mittwoch ver\u00f6ffentlichten neuen Eurobarometer-Umfrage EU-weit Befragten (65 in \u00d6sterreich) sagen zudem, die EU brauche daf\u00fcr mehr Geld. In \u00d6sterreich ist trotzdem nur ein Drittel von neuen EU-Einnahmequellen \u00fcberzeugt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiteres Drittel ist &#8222;eher daf\u00fcr&#8220;. Europaweit ist etwas mehr als H\u00e4lfte &#8222;voll und ganz daf\u00fcr&#8220;, dass die EU mehr neue Einnahmequellen (Eigenmittel) erh\u00e4lt, etwa auf Grundlage von Treibhausgasemissionen oder Unternehmensgewinnen. Die Diskussion um diese nimmt gerade wieder Fahrt auf, da die EU-Kommission in ihrem Vorschlag f\u00fcr die Finanzierung des n\u00e4chsten mehrj\u00e4hrigen EU-Budget in H\u00f6he von 2 Billionen Euro neue Eigenmittel etwa in Form von Steuern plant. \u00d6sterreich ist hier traditionell skeptisch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">EU-F\u00f6rderungen st\u00e4rker mit Rechtsstaatlichkeit verkn\u00fcpfen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nur ein Viertel der europ\u00e4ischen &#8211; und ein F\u00fcnftel der \u00f6sterreichischen &#8211; Umfrageteilnehmen ist &#8222;auf jeden Fall&#8220; daf\u00fcr, dass immer mehr Projekte gemeinsam von der EU als Ganzes finanziert werden, anstatt von den einzelnen Mitgliedstaaten. Rund die H\u00e4lfte meint hier &#8222;wahrscheinlich&#8220;. Der Budget-Vorschlag sieht auch vor, dass die Vergabe von EU-Geldern st\u00e4rker an das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit gekn\u00fcpft ist. Dem stimmen rund 45 Prozent in der EU und in \u00d6sterreich zu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">68 Prozent der Europ\u00e4er, aber nur knapp mehr als die H\u00e4lfte der \u00d6sterreicher wollen, dass die EU in Zukunft eine st\u00e4rkere Rolle beim Schutz der europ\u00e4ischen B\u00fcrger vor globalen Krisen und Gefahren f\u00fcr die Sicherheit spielt. Auf Platz 1 der Bereiche, auf die sich die EU dabei konzentrieren sollte, steht europaweit Verteidigung und Sicherheit (f\u00fcr 37 Prozent der Befragten), gefolgt von Wettbewerbsf\u00e4higkeit, Wirtschaft und Industrie (32). Danach folgt die sichere Energieversorgung (27). In \u00d6sterreich sind die Pl\u00e4tze 1 und 2 mit 32 Prozent f\u00fcr mehr Wettbewerbsf\u00e4higkeit und 30 Prozent f\u00fcr Verteidigung umgedreht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00d6sterreicher bleiben EU-skeptisch<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">73 Prozent der EU-weit Befragten, aber nur 60 Prozent der heimischen sind \u00fcberzeugt, dass ihr Heimatland durch die Mitgliedschaft in der EU Vorteile hat. In \u00d6sterreich sind das um f\u00fcnf Prozentpunkte weniger als in der letzten Umfrage ein halbes Jahr davor. Rund die H\u00e4lfte der in der EU lebenden, aber nur 38 Prozent der in der Alpenrepublik heimischen Befragten haben ein positives Bild von der EU. Ebensoviele denken, dass sich die EU &#8222;in die richtige Richtung&#8220; entwickelt &#8211; das sind um f\u00fcnf Prozentpunkte mehr als bei der letzten Befragung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als wichtigste Themen, die das EU-Parlament angehen sollte, liegen weiterhin die Inflation und steigende Preise auf Platz 1 (41 bzw. 42 Prozent in der EU bzw. \u00d6sterreich). Danach folgen f\u00fcr jeweils 34 Prozent der Befragten EU-weit Sicherheit und Verteidigung, in \u00d6sterreich hingegen Migration und Asyl. Die F\u00f6rderung der Wirtschaft und der Kampf gegen Armut sind weitere Priorit\u00e4ten f\u00fcr die Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut Verian zwischen 5. und 29. Mai 2025 in allen 27 EU-Mitgliedstaaten durchgef\u00fchrt. Sie erfolgte in Form von pers\u00f6nlichen Interviews sowie Videointerviews. Insgesamt wurden 26.410 Interviews durchgef\u00fchrt und die EU-Ergebnisse entsprechend der Bev\u00f6lkerungsgr\u00f6\u00dfe jedes Landes gewichtet. In \u00d6sterreich wurden 1.003 Menschen befragt. (03.09.2025)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nur ein Drittel in \u00d6sterreich ist laut neuer Umfrage von neuen &#8222;EU-Steuern&#8220; \u00fcberzeugt.<\/p>\n","protected":false},"author":91,"featured_media":1583947,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[18437,147,10328],"class_list":["post-1602854","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-austria-5","tag-eu","tag-eurobarometer-5"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1602854","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/91"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1602854"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1602854\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1583947"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1602854"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1602854"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1602854"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}