{"id":1639801,"date":"2025-09-22T12:53:11","date_gmt":"2025-09-22T10:53:11","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1639801"},"modified":"2025-09-22T12:53:16","modified_gmt":"2025-09-22T10:53:16","slug":"eu-feilt-an-kredit-fuer-ukraine-aus-russischem-vermoegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/eu-feilt-an-kredit-fuer-ukraine-aus-russischem-vermoegen\/","title":{"rendered":"EU feilt an Kredit f\u00fcr Ukraine aus russischem Verm\u00f6gen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kopenhagen\u00a0(dpa)\u00a0&#8211;\u00a0Die EU-Staaten sind laut Europ\u00e4ischer Kommission offen f\u00fcr einen Kredit f\u00fcr die Ukraine aus der Verwahrung von eingefrorenen russischen Verm\u00f6gen. \u00abDie Mitgliedsstaaten sehen darin einen m\u00f6glichen Weg nach vorn\u00bb, sagte EU-Wirtschaftskommissar <strong>Valdis Dombrovskis <\/strong>nach einem Treffen mit den Finanzministern der Mitgliedsstaaten. Alles in allem gebe es die Bereitschaft zu konstruktiver Zusammenarbeit.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man arbeite nun weiter an der genauen Ausgestaltung, so Dombrovskis. Die Zeit dr\u00e4nge: Die Ukraine ben\u00f6tige die Finanzierung ab 2026.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Russisches Staatsverm\u00f6gen in EU eingefroren<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine sind in der EU nach Kommissionsangaben rund 200 Milliarden Euro der russischen Zentralbank eingefroren. Die Zinsertr\u00e4ge werden schon jetzt dazu genutzt, Waffen und Munition f\u00fcr die Ukraine zu finanzieren. Nun will die EU-Kommission weiter gehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU-Kommission Beh\u00f6rde arbeitet derzeit an der Ausgestaltung eines neuen Kredits f\u00fcr die Ukraine, der durch in der EU festgesetztes russisches Staatsverm\u00f6gen finanziert werden soll. So ist die Idee grob, freigewordenes russisches Verm\u00f6gen der Ukraine als Kredit zur Verf\u00fcgung zu stellen. F\u00fcr diesen Kredit sollen dann die EU-Staaten garantieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Enteignung nicht vorgesehen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So blieben die Verm\u00f6genswerte selbst unber\u00fchrt. Denn Vorschl\u00e4ge, das Geld durch einen Enteignungsbeschluss direkt zu nutzen, sind sehr umstritten. Unter anderem die deutsche Regierung steht der Idee skeptisch gegen\u00fcber. So besteht etwa die Sorge, dass andere L\u00e4nder ihre in Europa angelegten Staatsgelder ebenfalls zur\u00fcckziehen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie gro\u00df der Kredit sein soll, m\u00fcsse noch festgelegt werden, sagte EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis. Klar sei aber schon, dass die Ukraine das Darlehen erst dann zur\u00fcckzahlen sollen m\u00fcsse, wenn Russland Reparationen in dem Land finanziert. Das einstige EU-Mitglied Gro\u00dfbritannien plant einen \u00e4hnlichen Mechanismus. (20. September)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> Nach Vorstellungen der EU-Kommission kann Geld f\u00fcr die Ukraine auch aus eingefrorenem russischen Verm\u00f6gen kommen.<\/p>\n","protected":false},"author":71,"featured_media":1639811,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[1203,21543,835,21544,115],"class_list":["post-1639801","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-eu-kommission","tag-kredit","tag-russland-de","tag-staatsvermoegen","tag-ukraine"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1639801","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/71"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1639801"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1639801\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1639811"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1639801"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1639801"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1639801"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}