{"id":1649705,"date":"2025-09-25T15:25:59","date_gmt":"2025-09-25T13:25:59","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1649705"},"modified":"2025-09-25T15:28:35","modified_gmt":"2025-09-25T13:28:35","slug":"oesterreich-und-deutschland-gegen-generelles-eu-verbrennerverbot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/oesterreich-und-deutschland-gegen-generelles-eu-verbrennerverbot\/","title":{"rendered":"\u00d6sterreich und Deutschland gegen generelles EU-Verbrennerverbot"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wien\/Berlin (APA) &#8211; Das geplante Verbrennerverbot der EU-Kommission f\u00fcr Pkw und leichte Nutzfahrzeuge hat \u00d6sterreichs Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer von der konservativen \u00d6VP und seine deutsche Amtskollegin Katherine Reiche (CDU) auf den Plan gerufen: Beide sprachen sich bei einem Arbeitsgespr\u00e4ch in Berlin bei den Flottenzielen f\u00fcr Technologieoffenheit und die Anerkennung von CO2-neutralen Kraftstoffen aus, wie das Wirtschaftsministerium in Wien am Donnerstag mitteilte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit werden beide L\u00e4nder beim anstehenden EU-Ministerrat in Br\u00fcssel am kommenden Montag eine gemeinsame Linie vertreten, wenn es um das Thema EU-Flottenziele geht. Mit den Flottenzielen hat die EU-Kommission verbindliche CO2-Grenzwerte f\u00fcr Pkw und leichte Nutzfahrzeuge eingef\u00fchrt. Ab 2035 sollen demnach keine Neuwagen mit Verbrennungsmotoren mehr zugelassen werden. Faktisch entspreche dies einem Technologieverbot &#8211; auch f\u00fcr Verbrenner, die mit klimaneutralen Kraftstoffen betrieben werden k\u00f6nnten. Und bei den EU-Flottenzielen m\u00fcsse es zudem eine gewisse Flexibilit\u00e4t geben, so Reiche und Hattmannsdorfer.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das &#8222;Havanna-Problem&#8220;<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die deutsche Wirtschaftsministerin und ihr \u00f6sterreichischer Amtskollege warnen zudem vor dem sogenannten &#8222;Havanna-Problem&#8220;: Wenn der Verkauf neuer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren g\u00e4nzlich untersagt wird, bestehe die Gefahr, dass bestehende Fahrzeuge l\u00e4nger genutzt w\u00fcrden. Dies w\u00fcrde zu Lasten von neueren, umweltfreundlicheren Fahrzeugen gehen. Der Begriff &#8222;Havanna-Problem&#8220; wird in Anlehnung an die lange Nutzung von alten Autos in Kuba wegen des US-Embargos verwendet. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man sollte sich aber auch den Lebenszyklus eines Fahrzeuges ansehen, so Reiche und Hattmannsdorfer. Dabei k\u00f6nnten nicht nur die Emissionen sondern auch die Umweltbelastungen bei der Produktion und der Entsorgung ber\u00fccksichtigt werden. &#8222;Nur mit einer Lebenszyklusbetrachtung schaffen wir faire Bedingungen, Klimaschutz und Wettbewerbsf\u00e4higkeit&#8220;, sagte Hattmannsdorfer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wobei Hattmannsdorfer als Wirtschaftsminister wohl auch die wirtschaftliche Bedeutung der Autoindustrie im Blick hat: So h\u00e4ngen in \u00d6sterreich mehr als 300.000 Arbeitspl\u00e4tze an der Branche, die rund 8 Prozent zur Wirtschaftsleistung des Landes beitr\u00e4gt. (25.09.2025)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der wieder aufgeflammten Diskussion rund um das geplante EU-Verbrenneraus bis 2035 wollen sich \u00d6sterreich und Deutschland gemeinsam f\u00fcr eine Lockerung einsetzen. Das haben die Wirtschaftsminister beider L\u00e4ndern bei einem Treffen in Berlin festgehalten. <\/p>\n","protected":false},"author":91,"featured_media":1649752,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-1649705","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1649705","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/91"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1649705"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1649705\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1649752"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1649705"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1649705"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1649705"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}