{"id":1671676,"date":"2025-10-03T11:16:22","date_gmt":"2025-10-03T09:16:22","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1671676"},"modified":"2025-10-03T11:16:27","modified_gmt":"2025-10-03T09:16:27","slug":"oesterreich-unterstuetzt-initiative-gegen-irregulaere-migration","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/oesterreich-unterstuetzt-initiative-gegen-irregulaere-migration\/","title":{"rendered":"\u00d6sterreich unterst\u00fctzt Initiative gegen irregul\u00e4re Migration"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kopenhagen (APA) &#8211; Am Rande des Gipfels der Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft in Kopenhagen trafen sich am Donnerstag mehrere Teilnehmer &#8211; darunter \u00d6sterreichs Bundeskanzler <strong>Christian Stocker<\/strong> von er konservativen \u00d6VP sowie EU-Parlamentspr\u00e4sidentin <strong>Roberta Metsola<\/strong> -, um den gemeinsamen Kampf gegen irregul\u00e4re Migration in Europa zu verst\u00e4rken. Die d\u00e4nische Regierung, die derzeit den EU-Ratsvorsitz innehat, gilt als Hardliner im Kampf gegen irregul\u00e4re Migration.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einem gemeinsamen Statement betonten die Staats- und Regierungschefs u.a. Belgiens, D\u00e4nemarks, Deutschlands, \u00d6sterreichs, Italiens, der Niederlande, Schwedens, Bulgariens, Tschechiens und Andorras &#8222;die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes und von Innovationen, um mit den sich st\u00e4ndig wandelnden Herausforderungen der illegalen Migration Schritt zu halten&#8220;. Sie wollen sich gegenseitig bei ihren Bem\u00fchungen in Schl\u00fcsselbereichen unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Verst\u00e4rkter Kampf gegen Schlepper<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So wollen sie verst\u00e4rkt im Kampf gegen Schlepperbanden vorgehen und die Au\u00dfengrenzen sicherer machen. Ein &#8222;robuster Rechtsrahmen und Asylsysteme&#8220; sollen vor Ausbeutung sch\u00fctzen, aber diejenigen abschrecken, &#8222;die versuchen, unsere Systeme zu untergraben&#8220;. Internationale Rahmenwerke, einschlie\u00dflich der Europ\u00e4ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und der Fl\u00fcchtlingskonvention, sollten so umgesetzt werden, dass sie vor Missbrauch sch\u00fctzen und die Regierungen moderne Herausforderungen bew\u00e4ltigen k\u00f6nnten. Im Mai hatte ein Brief von neun EU-Staaten f\u00fcr schwere Kritik gesorgt: Sie forderten, die Auslegung der EMRK zu \u00e4ndern, damit ausl\u00e4ndische Straft\u00e4ter leichter ausgewiesen werden k\u00f6nnen. Der von D\u00e4nemark und Italien gestarteten Initiative hatte sich auch \u00d6sterreich angeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Staaten betonen in ihrem Statement auch die Wichtigkeit, effiziente und wirksame R\u00fcckf\u00fchrungen zu erm\u00f6glichen. Neue und innovative Partnerschaften, auch mit Drittstaaten, sollten die Bearbeitung beschleunigen und den Druck im Inland verringern. &#8222;Wir m\u00fcssen jene r\u00fcckf\u00fchren, die kein Aufenthaltsrecht in unserem Land haben. Erst heute (Donnerstag; Anm.) hat \u00d6sterreich wieder einen syrischen Straft\u00e4ter nach Syrien abgeschoben. \u00d6sterreich ist damit weiterhin das einzige europ\u00e4ische Land, das Abschiebungen nach Syrien durchf\u00fchrt und damit europ\u00e4ischer Vorreiter&#8220;, sagte <strong>Stocker<\/strong>. Die EU-Innenministerinnen und -minister wollen bei ihrem n\u00e4chsten Treffen am 14. Oktober in Luxemburg \u00fcber den neuen EU-Gesetzesvorschlag f\u00fcr R\u00fcckf\u00fchrungen beraten. (02.10.2025)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zehn europ\u00e4ische Staaten &#8211; darunter \u00d6sterreich &#8211; haben sich am Rande des Gipfeltreffens in Kopenhagen getroffen und ein h\u00e4rteres Vorgehen gegen irregul\u00e4re Migration gefordert. \u00d6sterreichs konservativer Bundeskanzler, Christian Stocker, sieht sein Land in Sachen Abschiebungen als &#8222;Vorreiter&#8220;. <\/p>\n","protected":false},"author":91,"featured_media":1671699,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-1671676","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1671676","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/91"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1671676"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1671676\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1671699"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1671676"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1671676"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1671676"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}