{"id":1677161,"date":"2025-10-06T15:34:01","date_gmt":"2025-10-06T13:34:01","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1677161"},"modified":"2025-10-06T15:34:05","modified_gmt":"2025-10-06T13:34:05","slug":"wohnraum-europas-dilemma","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wohnraum-europas-dilemma\/","title":{"rendered":"Wohnraum: Europas Dilemma"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jede Europ\u00e4erin und jeder Europ\u00e4er, die oder der in den letzten Jahren umziehen musste, hat diesen Albtraum wahrscheinlich erlebt: steigende Immobilienpreise, Mieten und Nebenkosten, ein Mangel an Immobilien und der Krampf, immer ausgefallenere Wege zu finden, um einen hei\u00dfbegehrten Mietvertrag zu ergattern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Europa hat ein Wohnraumproblem. Und obwohl die Europ\u00e4ische Union keine direkte Zust\u00e4ndigkeit in diesem Bereich hat, ist Br\u00fcssel klar geworden, dass sich am Horizont ein gro\u00dfes Problem auft\u00fcrmt. In einer Rede am 29. September sagte<strong> Dan J\u00f8rgensen<\/strong>, der erste EU-Kommissar f\u00fcr Wohnungsbau,&nbsp; beim Thema Wohnen gehe es um \u201edas Herzst\u00fcck unserer Demokratie in Europa\u201c.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eEs geht um mehr als nur Ziegel und M\u00f6rtel. Es geht um mehr als Angebot und Nachfrage. Es geht tats\u00e4chlich um die Grundrechte und die W\u00fcrde der Menschen. Um den Zusammenhalt unserer Gemeinschaften, die Bausteine unserer Gesellschaft, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit unserer Wirtschaft.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er f\u00fcgte hinzu: \u201eIn ganz Europa gibt es ein sp\u00fcrbares Gef\u00fchl der Ungerechtigkeit, insbesondere unter unseren jungen Menschen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Daten-Blitzlicht: Viel Schatten, wenig Licht in den EU-Mitgliedsstaaten<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Egal, welche Statistik man betrachtet, die Indikatoren deuten auf eine Krise hin:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>In den vergangenen 15 Jahren sind die Immobilienpreise laut Eurostat-Daten von Oktober um 60,5 Prozent gestiegen. Ungarn f\u00fchrt mit einem Anstieg von 277 Prozent, gefolgt von Estland (250 Prozent).<\/li>\n\n\n\n<li>Nur in Italien sind die Immobilienpreise zwischen 2010 und dem zweiten Quartal 2025 um 1 Prozent gesunken.<\/li>\n\n\n\n<li>\u00c4hnlich sieht es bei den Mieten aus: Sie stiegen in 26 der 27 Mitgliedstaaten im Durchschnitt um 28,8 Prozent, in Estland sogar um bis zu 218 Prozent. Nur in Griechenland sanken die Mieten um 9 Prozent.<\/li>\n\n\n\n<li>Im zweiten Quartal 2025 stiegen die Immobilienpreise in der EU um 5,4 Prozent, so Eurostat. Die Mieten erh\u00f6hten sich im Jahresvergleich um 3,2 Prozent.<\/li>\n\n\n\n<li>Bulgarien verzeichnete beispielsweise einen der st\u00e4rksten Anstiege mit 15,5 Prozent (leicht r\u00fcckl\u00e4ufig gegen\u00fcber dem Rekordanstieg von 18,3 Prozent im letzten Quartal 2024). Auch die Wohnungsbaukredite haben Rekordwerte erreicht. Im August 2025 belief sich ihr Volumen der Bulgarischen Nationalbank zufolge auf 30,2 Milliarden Lew (15,4 Milliarden Euro), ein Anstieg von 27,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.<\/li>\n\n\n\n<li>In Deutschland sind Studierende besonders stark von steigenden Mieten betroffen: Die Preise f\u00fcr Zimmer in Wohngemeinschaften stiegen laut Zahlen von 2023 um 6,2 Prozent im Jahresvergleich.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Arbeiten f\u00fcr die Miete<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine zunehmende Zahl von Haushalten sieht sich mit unerschwinglichen Wohnkosten konfrontiert. Das Europ\u00e4ische Parlament setzt diese Schwelle bei Ausgaben von mehr als 40 Prozent des verf\u00fcgbaren Einkommens f\u00fcr Wohnen an.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Den neuesten verf\u00fcgbaren Zahlen von Eurostat zufolge gaben 2023 8,8 Prozent der Menschen in der EU mehr als 40 Prozent ihres verf\u00fcgbaren Einkommens f\u00fcr Wohnen aus. Der h\u00f6chste Wert wurde in Griechenland mit 28,5 Prozent verzeichnet, der niedrigste in Zypern mit 2,6 Prozent.<\/li>\n\n\n\n<li>In Berlin kann sich ein Drittel der Haushalte keine Wohnung auf dem freien Mietmarkt leisten.<\/li>\n\n\n\n<li>Nahezu 70 Prozent der EU-B\u00fcrgerinnen und -B\u00fcrger besitzen ihr eigenes Zuhause. Die Wohneigentumsquote ist in Osteuropa traditionell h\u00f6her, aber die L\u00fccken in Sachen Erschwinglichkeit werden in westlichen Ballungszentren gr\u00f6\u00dfer.<\/li>\n\n\n\n<li>In der Tschechischen Republik und in Ungarn kostet eine durchschnittliche Wohnung beispielsweise etwa das 13,6-fache des durchschnittlichen Jahresgehalts \u2013 nur in Portugal ist dieser Wert noch h\u00f6her. Andererseits sind Mietwohnungen im Vergleich zu anderen EU-L\u00e4ndern in den Top-5 bei der Erschwinglichkeit, so ein Index der \u010cesk\u00e1 spo\u0159itelna-Bank und des Portals Europe in Data.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Dynamiken auf der Nachfrageseite: Demografie, Migration und Urbanisierung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie konnte es zu dieser Situation kommen? Eine Reihe von Faktoren verst\u00e4rkt den Druck auf den Wohnungsmarkt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Bev\u00f6lkerungsverschiebungen:<\/strong> Die Urbanisierung setzt St\u00e4dte zunehmend unter Druck. Nach der Covid-19-Pandemie hat der Zuzug in St\u00e4dte wieder zugenommen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Migrationsstr\u00f6me:<\/strong> Sowohl die Binnenmigration innerhalb der EU als auch die Zuwanderung aus Drittstaaten treiben die Nachfrage an.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Demografische Trends:<\/strong> Alternde Bev\u00f6lkerungen und schrumpfende Haushaltsgr\u00f6\u00dfen (zunehmend mehr Einpersonenhaushalte) versch\u00e4rfen das Ungleichgewicht bei Angebot und Nachfrage.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Kosten:<\/strong> Steigende Energiekosten f\u00fchren zu einer verst\u00e4rkten Nachfrage nach kleineren Wohnungen. Gleichzeitig verschieben steigende Zinss\u00e4tze die Nachfrage hin zu Mietwohnungen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Tourismus:<\/strong> In touristischen Zentren verdr\u00e4ngen Kurzzeitvermietungsplattformen wie Airbnb die lokale Bev\u00f6lkerung.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Angebotsorientierte Engp\u00e4sse: Wohnbau und Regulierungen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einige L\u00e4nder investieren erhebliche Teile ihres Bruttoinlandsprodukts in den Wohnungsbau, doch die Ergebnisse sind durchwachsen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Engp\u00e4sse bei der Planung:<\/strong> Strenge Auflagen f\u00fcr Bebauungszonen, langwierige Genehmigungsverfahren und das sogenannte \u201eNIMBY\u201c-Ph\u00e4nomen (\u201eNot In My Backyard\u201c, engl. f\u00fcr \u201cAber nicht in meinem Hinterhof\u201d) sind einige der Hindernisse. In Frankreich berichten B\u00fcrgermeisterinnen und B\u00fcrgermeister, dass es zunehmend schwieriger werde, eine Balance zu finden. \u201eEs gibt dieses Paradoxon, dass man fast t\u00e4glich von Bewohnern angesprochen wird, die Wohnraum ben\u00f6tigen, w\u00e4hrend man gleichzeitig von Gegnern der st\u00e4dtischen Ausdehnung verklagt wird \u2013 selbst, wenn es um den Bau von Studentenwohnungen geht,\u201c sagte <strong>Jeanne Barseghian<\/strong>, B\u00fcrgermeisterin von Stra\u00dfburg.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Bausektor:<\/strong> Arbeitskr\u00e4ftemangel und steigende Materialkosten verlangsamen den Bauprozess. Frankreich erlebt seit fast drei Jahren eine schwere Krise im Neubausektor,\u00a0 bedingt durch steigende Baukosten, h\u00f6here Zinss\u00e4tze, die viele Haushalte von Immobilienk\u00e4ufen abhalten, und das Ende von F\u00f6rderma\u00dfnahmen f\u00fcr Mietinvestitionen. Zwischen September 2024 und August 2025 wurden kumulativ der Bau von 365.179 Wohneinheiten genehmigt \u2013 das sind 14 Prozent weniger als der Durchschnitt der letzten f\u00fcnf Jahre, so das franz\u00f6sische Ministerium f\u00fcr Raumplanung.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Leere l\u00e4ndliche Gebiete:<\/strong> Paradoxerweise gibt es in einigen Regionen \u00dcberschuss an Wohnraum, jedoch kaum Nachfrage. Entv\u00f6lkerte St\u00e4dte im Osten Deutschlands, der ehemaligen DDR, entwickeln neue Strategien, um wieder Leben in die Region zu bringen: Sie bieten potenziellen Bewohnerinnen und Bewohnern mehrere Wochen superg\u00fcnstigen Wohnraum an, um ihnen einen Eindruck vom Leben vor Ort zu vermitteln. Laut dem Statistischen Bundesamt Destatis k\u00f6nnte Ostdeutschland in den n\u00e4chsten 20 Jahren zwischen acht und 16 Prozent seiner Bev\u00f6lkerung verlieren.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Veralteter Wohnungsbestand:<\/strong> Die H\u00e4lfte des europ\u00e4ischen Wohnungsbestands wurde vor 1980 gebaut, und ein Gro\u00dfteil davon muss renoviert werden. Viele Geb\u00e4ude sind energetisch ineffizient, und die Anpassung dieser Wohnungen an neue EU-Standards wird teuer und zeitaufwendig sein, so ein Bericht der Europ\u00e4ischen Investitionsbank (EIB) vom Juni.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Politik-Mix: Unterschiedliche Ans\u00e4tze in der EU<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU-Mitgliedstaaten versuchen, eigene L\u00f6sungen zu finden, indem sie den sozialen Wohnungsbau ausbauen, Steueranreize einf\u00fchren oder Mieten regulieren:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Wien, \u00d6sterreich:<\/strong> In der \u00f6sterreichischen Hauptstadt lebt etwa ein Drittel der Bev\u00f6lkerung in irgendeiner Form in gef\u00f6rdertem Wohnraum.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Berlin, Deutschland:<\/strong> Ein Gesetz zur Mietendeckelung in Berlin hingegen wurde 2024 vom Bundesverfassungsgericht gekippt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Portugal:<\/strong> Die portugiesische Regierung verabschiedete Ende September eine Reihe von Ma\u00dfnahmen zur Bek\u00e4mpfung der Wohnungsnot, darunter h\u00f6here Steuerverg\u00fcnstigungen f\u00fcr Einwohnerinnen und Einwohner und eine Erh\u00f6hung der Steuern auf Immobilienk\u00e4ufe durch nicht in Portugal ans\u00e4ssige Personen. Weitere Ma\u00dfnahmen umfassen eine Erh\u00f6hung der Steuerabz\u00fcge f\u00fcr Mieten und eine Senkung der Steuer f\u00fcr Vermieterinnen und Vermieter, die moderate Mieten verlangen. Zudem wird ein erm\u00e4\u00dfigter Mehrwertsteuersatz von 6 Prozent f\u00fcr den Bau von Wohnungen mit einem Verkaufswert von rund 648.000 Euro sowie f\u00fcr Mietwohnungen mit einer Obergrenze von bis zu 2.300 Euro eingef\u00fchrt. Dieses Steuerregime gilt bis 2029. Die Regierung erkl\u00e4rte au\u00dferdem, sie arbeite mit Banken zusammen, um neue Produkte zu entwickeln, die den Zugang zu Wohnungsbaukrediten und Baukapital erleichtern sollen. \u201eEs ist eine Schockpolitik. Wir wollen den Bau- und Mietmarkt aufr\u00fctteln,\u201c sagte Ministerpr\u00e4sident <strong>Luis Montenegro.<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Italien:<\/strong> Italien rief im vergangenen Jahr einen Plan f\u00fcr Wohnungsbau ins Leben, der sich insbesondere auf die Unterst\u00fctzung junger Familien konzentriert. Junge Menschen in Italien verlassen ihr Elternhaus im EU-Vergleich besonders sp\u00e4t \u2013 im Durchschnitt mit 30 Jahren. Laut Eurostat liegt das Durchschnittsalter bei 26,3 Jahren. Vizepremier <strong>Matteo Salvini<\/strong> sagte, es wurden 660 Millionen Euro an mehrj\u00e4hrigen Mitteln bereitgestellt, um die Wohnungsnot zu bek\u00e4mpfen, die Wohnungsbaupolitik neu zu beleben und das bestehende Angebot zu reorganisieren. Er rechnet zudem mit weiteren Mitteln im n\u00e4chsten Haushalt. Ein zweiter Pfeiler der Politik sind \u00f6ffentliche Garantien f\u00fcr Erstwohnsitz-Hypotheken, da sich Familien in Gro\u00dfst\u00e4dten zunehmend keinen Wohnungskauf mehr leisten k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Slowenien:<\/strong> Im August verabschiedete das slowenische Parlament ein Gesetz zur Finanzierung von \u00f6ffentlichem Mietwohnungsbau, das den Bau von 20.000 \u00f6ffentlichen Mietwohnungen in den n\u00e4chsten zehn Jahren mit Hilfe von 1 Milliarde Euro an staatlichen Mitteln vorsieht. Zudem wurde k\u00fcrzlich ein Gesetz verabschiedet, das Kurzzeitvermietungen einschr\u00e4nkt, was zumindest teilweise das Angebot an Mietwohnungen erh\u00f6hen soll.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ein Plan f\u00fcr erschwinglichen Wohnungsbau f\u00fcr Europa<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf EU-Ebene plant Kommissar J\u00f8rgensen einen&nbsp; \u201ePlan f\u00fcr Erschwingliche Wohnungsbau f\u00fcr Europa\u201c, der darauf abzielt, EU-Ma\u00dfnahmen mit nationalen, regionalen und lokalen Anstrengungen zu kombinieren, um nachhaltigen Wohnraum zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Folgendes stellt er in Aussicht:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Eine neue Investitionswelle:<\/strong> Dazu geh\u00f6rt die Verdopplung der EU-Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Wohnungsbau im Rahmen der Koh\u00e4sionspolitik und\u00a0 Erleichterungen f\u00fcr Mitgliedstaaten, St\u00e4dte und Regionen, mehr EU-Mittel f\u00fcr erschwinglichen Wohnraum bereitzustellen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>\u00dcberpr\u00fcfung der Beihilferegeln:<\/strong> Regierungen sollen leichter Wohnungsbauprojekte unterst\u00fctzen k\u00f6nnen, indem die Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr nationale Ausgaben gelockert werden.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Mobilisierung privater Investitionen:<\/strong> Neue Finanzierungsmodelle und eine engere Zusammenarbeit zwischen \u00f6ffentlichen und privaten Investitionen, einschlie\u00dflich einer gesamteurop\u00e4ischen Investitionsplattform zur Unterst\u00fctzung von Sozialwohnungen, Studentenwohnheimen und nachhaltigen Wohnprojekten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Abbau von B\u00fcrokratie:<\/strong> Reduzierung b\u00fcrokratischer H\u00fcrden bei Planung, Genehmigung und Beschaffung sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Mobilisierung von Ressourcen:<\/strong> Nutzung der Ressourcen im Bausektor, bei Innovationen und der Arbeitskr\u00e4fte Europas.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Unterst\u00fctzung f\u00fcr St\u00e4dte und Regionen unter Druck:<\/strong> Insbesondere in Gebieten, die von Wohnungsnot betroffen sind.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Fokus auf vulnerable Gruppen:<\/strong> Junge Menschen, Familien und Obdachlose sollen besonders unterst\u00fctzt werden.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>F\u00f6rderung des Wissenstransfers <\/strong>zwischen den Mitgliedstaaten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Energieeffizienz:<\/strong> Modernisierung und Isolierung von Wohngeb\u00e4uden, um Energieverschwendung zu reduzieren und die Lebenshaltungskosten der Bewohnerinnen und Bewohner zu senken.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Einbindung von Interessengruppen:<\/strong> Der Plan wird mit Beitr\u00e4gen von Expertinnen und Experten, Interessengruppen, \u00f6ffentlichen Vertreterinnen und Vertretern sowie B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern entwickelt, mit einer offenen Einladung zu weiteren Beitr\u00e4gen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Thema Wohnen gibt es keine einfache L\u00f6sung. Viele Faktoren m\u00fcssen zusammenkommen, und selbst wenn der EU-Plan vollst\u00e4ndig umgesetzt wird, wird es wahrscheinlich Jahre dauern, bis Ergebnisse sichtbar werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis dahin bleibt der Druck auf Mieterinnen und Mieter, Menschen mit Wohnkrediten sowie Wohnungssuchenden in Europa bestehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Dieser Artikel ist eine enr Key Story. 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