{"id":1713772,"date":"2025-10-17T12:56:15","date_gmt":"2025-10-17T10:56:15","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1713772"},"modified":"2025-10-17T12:56:20","modified_gmt":"2025-10-17T10:56:20","slug":"russischer-botschafter-warnt-eu-vor-diebstahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/russischer-botschafter-warnt-eu-vor-diebstahl\/","title":{"rendered":"Russischer Botschafter warnt EU vor \u00abDiebstahl\u00bb"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Berlin\u00a0(dpa)\u00a0&#8211;\u00a0Der russische Botschafter <strong>Sergej Netschajew <\/strong>in Deutschland hat die Pl\u00e4ne zur Nutzung des in der EU eingefrorenen russischen Verm\u00f6gens f\u00fcr die Aufr\u00fcstung der Ukraine als \u00abDiebstahl\u00bb bezeichnet und mit Konsequenzen gedroht. \u00abJegliche ohne Zustimmung Russlands erfolgte Verf\u00fcgung \u00fcber souver\u00e4ne russische Verm\u00f6genswerte, ungeachtet der Machenschaften der Europ\u00e4ischen Kommission, ist nichts anderes als Diebstahl\u00bb, hei\u00dft es in einer von der Botschaft verbreiteten Stellungnahme des Chefdiplomaten.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Merz will zinsfreie Kredite von 140 Milliarden Euro erm\u00f6glichen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zuvor hatte Deutschlands Bundeskanzler <strong>Friedrich Merz<\/strong> in seiner Regierungserkl\u00e4rung im Bundestag seinen Vorschlag f\u00fcr die Nutzung des russischen Verm\u00f6gens bekr\u00e4ftigt, f\u00fcr den er sich beim EU-Gipfel in der n\u00e4chsten Woche in Br\u00fcssel einsetzen will. Er will das in Belgien eingefrorenen Verm\u00f6gen der russischen Zentralbank f\u00fcr zinsfreie Kredite f\u00fcr die Ukraine in H\u00f6he von insgesamt 140 Milliarden Euro nutzen. Der russische Pr\u00e4sident <strong>Wladimir Putin<\/strong> m\u00fcsse erkennen, \u00abdass unsere Unterst\u00fctzung der Ukraine nicht nachl\u00e4sst, sondern zunimmt &#8211; und dass er nicht damit rechnen kann, dass er den l\u00e4ngeren Atem h\u00e4lt\u00bb, sagte der Kanzler.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Netschajew: \u00abAus v\u00f6lkerrechtlicher Sicht nichtig\u00bb<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Russland warne \u00abnachdr\u00fccklich\u00bb vor einem solchen Vorgehen, kommentierte Netschajew die Pl\u00e4ne. \u00abDiebstahl ist ein Verbrechen. Ein derartiger Schritt w\u00fcrde das Ansehen der Europ\u00e4ischen Union als verl\u00e4sslichen Zufluchtsort f\u00fcr souver\u00e4ne Finanzreserven vollst\u00e4ndig zerst\u00f6ren.\u00bb Das Vertrauen in den Finanzsektor der EU und den Euro w\u00fcrde so untergraben, ein Kapitalabfluss ausgel\u00f6st und das Investitionsklima verschlechtert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abUnd selbstverst\u00e4ndlich w\u00fcrde dieser aus v\u00f6lkerrechtlicher Sicht nichtige Schritt nicht ohne Konsequenzen bleiben, wobei die gesamte Verantwortung daf\u00fcr bei der EU und deren Mitgliedsstaaten liegen w\u00fcrde\u00bb, f\u00fcgte Netschajew hinzu. Welche Konsequenzen er meint, lie\u00df er offen. (16. Oktober)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Russland droht mit Konsequenzen, wenn die EU eingefrorenes Verm\u00f6gen f\u00fcr die Aufr\u00fcstung der Ukraine verwendet. <\/p>\n","protected":false},"author":71,"featured_media":1713782,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[111,835,19210,115],"class_list":["post-1713772","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-konflikte","tag-russland-de","tag-ruestung","tag-ukraine"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1713772","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/71"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1713772"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1713772\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1713782"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1713772"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1713772"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1713772"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}