{"id":1728914,"date":"2025-10-23T14:07:41","date_gmt":"2025-10-23T12:07:41","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1728914"},"modified":"2025-10-23T14:07:46","modified_gmt":"2025-10-23T12:07:46","slug":"oesterreichs-kanzler-pocht-auf-vernuenftige-loesung-fuer-raiffeisen-bank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/oesterreichs-kanzler-pocht-auf-vernuenftige-loesung-fuer-raiffeisen-bank\/","title":{"rendered":"\u00d6sterreichs Kanzler pocht auf &#8222;vern\u00fcnftige L\u00f6sung&#8220; f\u00fcr Raiffeisen Bank"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel\/Wien (APA) &#8211; \u00d6sterreichs Bundeskanzler <strong>Christian Stocker<\/strong> von der konservativen \u00d6VP hat im Zusammenhang mit den neuen Russland-Sanktionen der\u00a0EU\u00a0weiter eine &#8222;vern\u00fcnftige und faire L\u00f6sung&#8220; f\u00fcr die \u00f6sterreichische Raiffeisen Bank International (RBI) verlangt. &#8222;Es w\u00e4re verwunderlich, wenn wir eine europ\u00e4ische Firma, ein Unternehmen aus Europa, aus \u00d6sterreich, schlechter stellen als einen russischen Oligarchen im Einflussbereich von<strong> Putin<\/strong>&#8222;, sagte am Stocker am Donnerstag bei seiner Ankunft beim EU-Gipfel in Br\u00fcssel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr ihn sei es nicht nachvollziehbar, dass Sanktionen, die Druck auf Russland f\u00fcr Friedensverhandlungen mit der Ukraine aus\u00fcben sollten, einen russischen Oligarchen zweimal bevorteilen w\u00fcrden, einmal durch eine Geldzahlung und ein anders mal dadurch, dass er Gesellschaftsanteile behalten d\u00fcrfe. &#8222;Das kann ja nicht der Sinn sein&#8220;, so Stocker.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hintergrund ist die Forderung der\u00a0RBI, dass sanktionsrechtlich eingefrorene Aktien des \u00f6sterreichischen Baukonzerns Strabag im Wert von rund zwei Milliarden Euro, die derzeit im Besitz der russischen Firma Rasperia stehen, freigegeben werden sollen, damit sie an Raiffeisen \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Viele Fragen offen&#8220; zu russischen Verm\u00f6gen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Nutzung eingefrorener russischer Verm\u00f6gen f\u00fcr die Ukraine seien derzeit &#8222;viele Fragen noch offen&#8220;, so Stocker. &#8222;Wir brauchen ein taugliches Rechtskonstrukt.&#8220; Auch die Risiken m\u00fcssten abgewogen werden. Sorgen gebe es vor allem in Belgien. &#8222;Was die RBI anbelangt, habe ich diese Sorge als \u00f6sterreichischer Bundeskanzler, dass hier vielleicht nicht in allen Dimensionen diese Frage schon beurteilt und betrachtet wurde.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stocker begr\u00fc\u00dfte die j\u00fcngsten US-Sanktionen gegen die russische \u00d6lindustrie. &#8222;Es ist ein Schritt, um Putin an den Verhandlungstisch zu bringen&#8220;, sagte der Kanzler. Man habe gesehen, dass bisherige Schritte nicht ausgereicht h\u00e4tten, um einen Sinneswandel bei Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin f\u00fcr ernsthafte Friedensverhandlungen herbeizuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Forderungen \u00d6sterreichs nach einer Ausnahme f\u00fcr die Raiffeisen Bank International (RBI) wurden von keinem der anderen\u00a0EU-L\u00e4nder unterst\u00fctzt. \u00d6sterreich wollte aber das Sanktionspaket gegen Russland &#8222;im Sinne des Gr\u00f6\u00dferen&#8220; nicht aufgrund der RBI-Forderungen blockieren, wie es im Vorfeld des Gipfels aus Diplomatenkreisen hie\u00df. (23.10.2025)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim EU-Gipfel in Br\u00fcssel d\u00fcrften auch weitere Ma\u00dfnahmen gegen Russland besprochen werden. \u00d6sterreich hatte dem j\u00fcngst beschlossenen 19. Sanktionspaket zugestimmt und seine anf\u00e4ngliche Blockadehaltung damit aufgegeben. \u00d6sterreichs Bundeskanzler Stocker pochte am Donnerstag aber erneut auf eine L\u00f6sung f\u00fcr die \u00f6sterreichische RBI-Bank. <\/p>\n","protected":false},"author":91,"featured_media":1671699,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-1728914","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1728914","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/91"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1728914"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1728914\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1671699"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1728914"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1728914"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1728914"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}