{"id":1733021,"date":"2025-10-24T14:00:00","date_gmt":"2025-10-24T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1733021"},"modified":"2025-10-24T14:00:04","modified_gmt":"2025-10-24T12:00:04","slug":"weniger-tote-auf-europas-strassen-eu-verschaerft-fuehrerscheinregeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/weniger-tote-auf-europas-strassen-eu-verschaerft-fuehrerscheinregeln\/","title":{"rendered":"Weniger Tote auf Europas Stra\u00dfen: EU versch\u00e4rft F\u00fchrerscheinregeln"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im vergangenen Jahr starben fast 20,000 Menschen im Stra\u00dfenverkehr in der Europ\u00e4ischen Union. Die EU ist entschlossen, diese Zahl bis 2050 deutlich zu senken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Woche haben die EU-Gesetzgeber dazu neue EU-weite F\u00fchrerscheinregeln festgelegt, darunter die Einf\u00fchrung digitaler F\u00fchrerscheine und grenz\u00fcberschreitende Strafen f\u00fcr Verkehrss\u00fcnder.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie Reform ist notwendig, weil sich die Welt ver\u00e4ndert hat,\u201c sagte die deutsche Europaabgeordnete <strong>Jutta Paulus <\/strong>(Gr\u00fcne\/EFA), Co-Berichterstatterin des Dossiers im Parlament, den European Newsroom (enr) in Stra\u00dfburg. \u201eWir m\u00fcssen von 20.000 Verkehrstoten pro Jahr herunterkommen, und diese Reform ist Teil des Pakets,\u201c f\u00fcgte sie hinzu.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"en\" dir=\"ltr\">\ud83d\ude97What will change for drivers under new EU driving license rules?<br><br>MEP Jutta Paulus sat down with the enr in Strasbourg to explain what will change for experienced and new drivers alike.<br><br>Read <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/enr_eu?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#enr_eu<\/a>&#39;s Key Story and watch our latest Question Corner\ud83d\udc47<a href=\"https:\/\/t.co\/FpMYs0lTxA\">https:\/\/t.co\/FpMYs0lTxA<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/9PiTkc8C8v\">pic.twitter.com\/9PiTkc8C8v<\/a><\/p>&mdash; European Newsroom (enr) (@enr_newsroom) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/enr_newsroom\/status\/1981676555442254136?ref_src=twsrc%5Etfw\">October 24, 2025<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Reform ist Teil des Verkehrssicherheitspakets, mit dem die EU ihr Ziel \u201eVision Zero\u201c verfolgt \u2013 null Verkehrstote und Schwerverletzte bis 2050. Laut dem 2018 festgelegten Ziel soll die Zahl der Verkehrstoten bis 2030 im Vergleich zu 2019 halbiert werden \u2013 doch die EU ist noch weit davon entfernt, dieses Ziel zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut den neuesten Zahlen der Europ\u00e4ischen Kommission verloren 2024 insgesamt 19.940 Menschen bei Verkehrsunf\u00e4llen ihr Leben, was einem R\u00fcckgang von 2 Prozent im Vergleich zu 2023 und einem R\u00fcckgang von 12 Prozent seit 2019 entspricht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Uneinheitlicher Fortschritt bei der Verkehrssicherheit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Verh\u00e4ltnis zur Bev\u00f6lkerung sind die Stra\u00dfen in Schweden (20 Todesf\u00e4lle pro Million Einwohnerinnen und Einwohner), Malta (21\/Million) und D\u00e4nemark (24\/Million) am sichersten, w\u00e4hrend Rum\u00e4nien (78\/Million) und Bulgarien (74\/Million) 2024 die h\u00f6chsten Todesraten verzeichneten. Mit 33 Todesf\u00e4llen pro Million Einwohner liegt Deutschland deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 45 Todesf\u00e4llen pro Million Einwohner.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Polen verzeichnete 2024 mit 52 Todesf\u00e4llen pro Million Einwohner den gr\u00f6\u00dften R\u00fcckgang der Verkehrstoten unter allen EU-L\u00e4ndern seit 2019, was einem R\u00fcckgang von 35 Prozent entspricht, so die Zahlen der Europ\u00e4ischen Kommission. 2019 lag die Zahl laut des Europ\u00e4ischen Observatoriums f\u00fcr Verkehrssicherheit (ERSO) noch bei 77 pro Million Einwohner.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Slowenien starben im Jahr 2024 68 Menschen im Stra\u00dfenverkehr, eine Todesrate von 32 pro Million Einwohner, und die slowenische Verkehrssicherheitsbeh\u00f6rde meldete einen Anstieg der Zahl der Unf\u00e4lle mit schweren Verletzungen im Stra\u00dfenverkehr (+11 Prozent, 889 Unf\u00e4lle) und der Zahl der an solchen Unf\u00e4llen beteiligten Personen (+12 Prozent, 953 Personen) im Vergleich zu 2023. Das nationale Programm f\u00fcr Verkehrssicherheit hat f\u00fcr 2030 ehrgeizige Ziele: Die j\u00e4hrliche Zahl der Todesopfer soll auf maximal 50 und die Zahl der Schwerverletzten auf maximal 400 gesenkt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am anderen Ende des Kontinents verzeichnete Spanien 37 Verkehrstote pro Million Einwohner. Ablenkung beim Fahren ist f\u00fcr 30 Prozent dieser Todesf\u00e4lle verantwortlich und bleibt die Hauptursache f\u00fcr Unf\u00e4lle, besonders oft sind es welche, die mit der Nutzung von Mobiltelefonen zusammenh\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im benachbarten Portugal liegt das Verh\u00e4ltnis bei 58 Todesf\u00e4llen pro Million Einwohner. Um Unf\u00e4lle in h\u00f6heren Altersgruppen zu reduzieren, schreibt Portugals Gesetzgebung ab einem bestimmten Alter regelm\u00e4\u00dfige \u00dcberpr\u00fcfungen vor \u2013 beispielsweise ab 50, mit k\u00fcrzeren Intervallen, je \u00e4lter der Fahrer oder die Fahrerin ist. Au\u00dferdem wurden spezifische Regeln f\u00fcr das Fahren von Mopeds und landwirtschaftlichen Fahrzeugen eingef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was \u00e4ndert sich f\u00fcr Autofahrerinnen und -fahrer in der EU?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die neuen von den EU-Gesetzgebern verabschiedeten Regeln f\u00fchren strengere Bedingungen f\u00fcr den Erwerb und die Erneuerung von F\u00fchrerscheinen ein, f\u00f6rdern den Informationsaustausch \u00fcber schwere Verkehrsdelikte zwischen den Mitgliedstaaten und ermutigen zur Einf\u00fchrung digitaler F\u00fchrerscheine.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die weitreichendste \u00c4nderung besteht darin, dass schwere Verkehrsdelikte wie Trunkenheit am Steuer oder extremes Rasen zu EU-weiten Fahrverboten f\u00fchren k\u00f6nnen. Derzeit sind Strafen in der Regel auf das Land beschr\u00e4nkt, in dem das Vergehen begangen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Derzeit bleiben fast 40 Prozent der Fahrerinnen und Fahrer, denen der F\u00fchrerschein in einem anderen Land als dem Ausstellungsland entzogen oder ausgesetzt wurde, ungestraft, sagte der italienische Abgeordnete <strong>Matteo Ricci <\/strong>(Italien, S&amp;D) im Parlament.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der deutsche Europaabgeordnete <strong>Markus Ferber<\/strong> (EPP) stellte jedoch klar, dass diese Regel nicht f\u00fcr Urlauberinnen und Urlauber gilt, die aufgrund von Unkenntnis lokaler Vorschriften eine geringf\u00fcgige Geldstrafe erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entgegen fr\u00fcherer \u00dcberlegungen wird es keine verpflichtenden Gesundheitschecks f\u00fcr Personen \u00fcber einem bestimmten Alter geben. Die EU-Mitgliedstaaten k\u00f6nnen selbst entscheiden, ob sie f\u00fcr Pkw- und Motorradf\u00fchrerscheine ein \u00e4rztliches Attest oder ein Selbstauskunftsformular verlangen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eEs liegt an jedem Mitgliedstaat, zu entscheiden, ob \u00e4ltere Fahrerinnen und Fahrer zus\u00e4tzlichen Tests unterzogen werden sollten. Wir haben sichergestellt, dass die Mitgliedstaaten volle Flexibilit\u00e4t bei der Beurteilung ihrer Fahrtauglichkeit behalten, um unn\u00f6tige B\u00fcrokratie f\u00fcr B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sowie Gesundheitssysteme zu vermeiden,\u201c sagte die polnische Europaabgeordnete <strong>El\u017cbieta \u0141ukacijewska<\/strong> (EPP).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Gesetz zielt auch darauf ab, den Mangel an Fachkr\u00e4ften im Transportsektor zu bek\u00e4mpfen. Das Mindestalter f\u00fcr den Lkw-F\u00fchrerschein wird von 21 auf 18 Jahre gesenkt, und das Mindestalter f\u00fcr Busfahrerinnen und -fahrer wird von 24 auf 21 Jahre gesenkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die neuen Vorschriften legen auch eine maximale G\u00fcltigkeitsdauer von 15 Jahren f\u00fcr F\u00fchrerscheine f\u00fcr Pkw und Motorr\u00e4der fest. In L\u00e4ndern, in denen der F\u00fchrerschein als Ausweisdokument dient, kann diese auf 10 Jahre verk\u00fcrzt werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/458253949-1024x683.jpg\" alt=\" Ailt Broer, Fahrlehrer aus Aurich, macht seine Fahrsch\u00fclerin Lea M., die den F\u00fchrerschein mit 17 erwerben m\u00f6chte, auf etwas aufmerksam. Niedersachsen f\u00fchrte vor 20 Jahren im Alleingang den \u00abF\u00fchrerschein mit 17\u00bb ein.\" class=\"wp-image-1732555\" srcset=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/458253949-980x653.jpg 980w, https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/458253949-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eine Fahrsch\u00fclerin bei einer Fahrstunde. Photo: picture alliance\/dpa | Lars Penning<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Und was \u00e4ndert sich f\u00fcr Fahrsch\u00fclerinnen und Fahrsch\u00fcler?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer einen F\u00fchrerschein machen m\u00f6chte, wird mit neuen Unterrichtsinhalten konfrontiert. Themen wie Ablenkung durch Handynutzung, tote Winkel und Fahrerassistenzsysteme finden st\u00e4rkeren Eingang in die Kurse. Auch der Umgang mit Fu\u00dfg\u00e4ngerinnen und Fu\u00dfg\u00e4ngern, Kindern und Radfahrenden wird in den Kursen mehr Beachtung finden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das begleitete Fahren wird in der gesamten Europ\u00e4ischen Union ausgeweitet. Jugendliche d\u00fcrfen bei diesem System fr\u00fcher hinters Steuer, solange sie von einer erfahrenen Person begleitet werden. F\u00fcr Fahranf\u00e4ngerinnen und -anf\u00e4nger kommt au\u00dferdem eine zweij\u00e4hrige Probezeit, in der f\u00fcr sie strengere Regeln und Strafen gelten als f\u00fcr Verkehrsteilnehmer mit l\u00e4ngerer Erfahrung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Schweden bef\u00fcrchteten Jugendliche, dass die neuen Regeln es 15-J\u00e4hrigen unm\u00f6glich machen w\u00fcrden, weiterhin sogenannte A-Traktoren zu fahren. Diese Fahrzeuge sind auf eine Geschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde gedrosselt und sind in Regionen ohne \u00f6ffentlichen Nahverkehr beliebt. Die neuen Regeln umfassen jedoch das neue B1-Auto, das in der Praxis den A-Traktor ersetzen wird, wenn die neuen Regeln angewendet werden, und sogar eine Geschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde erlaubt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Niederlande, wo es mehr Fahrr\u00e4der als Menschen gibt, sind Fahrradunf\u00e4lle ein zentrales Thema. Der scheidende Minister f\u00fcr Infrastruktur und Wasserwirtschaft, <strong>Robert Tieman,<\/strong> hat deshalb einen mehrj\u00e4hrigen Plan zur Fahrradsicherheit vorgeschlagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Zahl der Unf\u00e4lle mit Radfahrerinnen und Radfahrern in den Niederlanden wird voraussichtlich bis 2040 erheblich steigen, wenn die Radverkehrspolitik unver\u00e4ndert bleibt. Radfahrerinnen und Radfahrer machen 39 Prozent aller Verkehrstoten aus, und 70 Prozent der Betroffenen erleiden schwere Verletzungen. Zwei Drittel dieser schwer verletzten Personen sind \u00fcber 60 Jahre alt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn es nach der scheidenden Regierung geht, sollen Gemeinden ab dem n\u00e4chsten Jahr die M\u00f6glichkeit erhalten, mit maximalen oder empfohlenen Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Radwegen zu experimentieren. Au\u00dferdem k\u00f6nnen sie untersuchen, ob es die Verkehrssicherheit verbessern w\u00fcrde, wenn elektrische Lastenr\u00e4der, die f\u00fcr den Warentransport genutzt werden, auf der Stra\u00dfe statt auf Radwegen unterwegs sind.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tieman m\u00f6chte zudem eine Helmpflicht f\u00fcr Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre einf\u00fchren, die ein elektrisches Fahrrad wie ein Fatbike fahren. Er begr\u00fcndet dies mit der steigenden Zahl junger Menschen, die nach einem Unfall mit Hirnverletzungen in der Notaufnahme landen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>F\u00fchrerschein fit f\u00fcr die Zukunft?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Reform zielt auch darauf ab, die Einf\u00fchrung des digitalen F\u00fchrerscheins als haupts\u00e4chlich genutztes Format zu beschleunigen. EU-B\u00fcrgerinnen und -B\u00fcrger werden aber weiterhin die M\u00f6glichkeit haben, ein physisches Dokument zu beantragen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Deutschland warnt der T\u00dcV,&nbsp; dass \u201enoch viel Arbeit zu leisten ist\u201c, um den F\u00fchrerschein zu digitalisieren. Ein gro\u00dfes Hindernis sind die unterschiedlichen Softwaresysteme, die von den Landesbeh\u00f6rden verwendet werden. Eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums erkl\u00e4rte jedoch, dass das Ziel darin bestehe, den nationalen digitalen F\u00fchrerschein bis Ende 2026 verf\u00fcgbar zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Bulgarien hingegen sagte der stellvertretende Ministerpr\u00e4sident und Minister f\u00fcr Verkehr und Kommunikation, <strong>Grozdan Karadjov<\/strong>, am Mittwoch, dass Bulgarien bereits soweit sei, digitale F\u00fchrerscheine einf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Laut Karadjov hat das Ministerium f\u00fcr E-Government ein solches System schon in der Entwicklung. Er betonte, dass alle Anforderungen der EU-Richtlinie rechtzeitig umgesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die neuen Regeln treten am zwanzigsten Tag nach ihrer Ver\u00f6ffentlichung im Amtsblatt der EU in Kraft. Die Mitgliedstaaten haben drei Jahre Zeit, um die neuen Vorschriften in ihre nationalen Gesetze aufzunehmen, und ein weiteres Jahr, um sie in der Praxis umzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>FAKTENCHECK: D\u00fcrfen arbeitslose Deutsche einen F\u00fchrerschein machen?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer hat in Deutschland das Recht, einen F\u00fchrerschein zu erwerben? Ein in den sozialen Medien kursierendes Video behauptete f\u00e4lschlicherweise, dass die deutsche Regierung unter Kanzler Friedrich Merz plane, dies nur arbeitenden Menschen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Faktencheck-Team der Deutschen Presse-Agentur (dpa) widerlegte diese Behauptung. Eine Sprecherin von Merz\u2019 konservativer CDU sagte, es gebe keine derartigen Pl\u00e4ne. Tats\u00e4chlich will das CDU-gef\u00fchrte Bundesverkehrsministerium die Kosten f\u00fcr F\u00fchrerscheine senken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den vollst\u00e4ndigen Faktencheck auf Deutsch finden Sie hier: <a href=\"https:\/\/dpa-factchecking.com\/germany\/250909-99-972655\/\">https:\/\/dpa-factchecking.com\/germany\/250909-99-972655\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Dieser Artikel ist eine enr Key Story. Der Inhalt basiert auf Nachrichten der am enr teilnehmenden Agenturen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Digitale F\u00fchrerscheine, grenz\u00fcberschreitende Strafverfolgung von Verkehrss\u00fcndern und strengere Pr\u00fcfungen f\u00fcr Fahrsch\u00fclerinnen und Fahrsch\u00fcler: Mit diesen Reformen will die EU den Stra\u00dfenverkehr in der EU sicherer machen. Denn noch klafft eine breite Kluft zwischen den Mitgliedstaaten<\/p>\n","protected":false},"author":71,"featured_media":1732533,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":true,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[13252,1973,19721,22091],"class_list":["post-1733021","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-key-story","tag-fuehrerschein","tag-reform","tag-strassenverkehr","tag-verkehrssicherheit"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1733021","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/71"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1733021"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1733021\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1732533"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1733021"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1733021"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1733021"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}