{"id":1738241,"date":"2025-10-28T17:03:24","date_gmt":"2025-10-28T16:03:24","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1738241"},"modified":"2025-10-28T17:03:29","modified_gmt":"2025-10-28T16:03:29","slug":"eurobarometer-oesterreicher-spenden-viel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/eurobarometer-oesterreicher-spenden-viel\/","title":{"rendered":"Eurobarometer: \u00d6sterreicher spenden viel"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel (APA) &#8211; Laut einer am Dienstag ver\u00f6ffentlichten Eurobarometer-Umfrage sch\u00e4tzen 75 Prozent der Europ\u00e4erinnen und Europ\u00e4er die Bedeutung der Sozialwirtschaft f\u00fcr das gesellschaftliche Wohlergehen ihres Landes. Die Mehrheit bef\u00fcrwortet politische Ma\u00dfnahmen zu ihrer F\u00f6rderung. Die \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreicher engagieren sich \u00fcberdurchschnittlich in sozialen Belangen; so haben zwei Drittel der dort Befragten in den letzten f\u00fcnf Jahren gespendet, gegen\u00fcber 18 Prozent EU-weit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die H\u00e4lfte der Befragten EU-weit und deutlich mehr als die H\u00e4lfte in \u00d6sterreich haben sich in den letzten f\u00fcnf Jahren in der Sozialwirtschaft engagiert, etwa durch Aktivit\u00e4ten wie Freiwilligenarbeit (18 Prozent EU-weit, 15 Prozent \u00d6sterreich), Spenden (18 Prozent zu 35 Prozent) oder als Mitglied (je 13 Prozent). Jeder dritte Mensch in der EU erh\u00e4lt Unterst\u00fctzung aus der Sozialwirtschaft in Bereichen wie Bildung, Ausbildung und Wohnen. Zur Sozialwirtschaft werden in dieser Umfrage etwa karitative, kulturelle und sportliche gemeinn\u00fctzige Organisationen gez\u00e4hlt. Sie besch\u00e4ftigt laut EU-Kommission EU-weit rund 11,5 Millionen Menschen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wichtige Rolle bei Kinder-, Alten- und Behindertenpflege<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Bekanntheitsgrad der Sozialwirtschaft variiert laut Umfrage stark zwischen den Mitgliedstaaten: Rund die H\u00e4lfte aller EU-B\u00fcrgerinnen und -B\u00fcrger haben schon einmal von der Sozialwirtschaft geh\u00f6rt (von 82 Prozent in Malta bis 34 Prozent in Griechenland). \u00d6sterreich liegt mit genau 50 Prozent im EU-Durchschnitt. Die H\u00e4lfte der EU-B\u00fcrger und fast zwei Drittel der B\u00fcrger \u00d6sterreichs ist der Meinung, dass der sozialwirtschaftliche Sektor in ihrem Land gut entwickelt ist. Trotzdem fordern 88 Prozent von den Beh\u00f6rden ihres Landes Strategien und Gesetze zur Unterst\u00fctzung sozialwirtschaftlicher Organisationen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am wichtigsten wird die Rolle dieses Bereichs bei Kinder-, Alten-und Behindertenpflege (58 Prozent EU, 61 Prozent \u00d6sterreich), Bildung (44 bzw. 46 Prozent) sowie Kultur und Sport (42 bzw. 55 Prozent) eingesch\u00e4tzt. Ganze 93 Prozent der Menschen fordern, dass sich Unternehmen an sozialen Werten orientieren, soziale und \u00f6kologische Ziele in den Mittelpunkt stellen, Gewinne umverteilen und mit demokratischen Governance-Strukturen arbeiten sollten. 26.420 Menschen wurden im Mai 2025 in der ganzen EU f\u00fcr diesen Eurobarometer befragt. (28.10.2025)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine j\u00fcngst vorgestellte Eurobarometer-Studie besch\u00e4ftigt sich mit der Frage, wie die Europ\u00e4erinnen und Europ\u00e4er zu Sozialwirtschaft stehen und wie sie sich selbst engagieren. In \u00d6sterreich wird demnach \u00fcberdurchschnittlich oft gespendet.  <\/p>\n","protected":false},"author":91,"featured_media":1738244,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-1738241","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1738241","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/91"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1738241"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1738241\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1738244"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1738241"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1738241"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1738241"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}