{"id":1775515,"date":"2025-11-11T13:06:55","date_gmt":"2025-11-11T12:06:55","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1775515"},"modified":"2025-11-11T13:07:01","modified_gmt":"2025-11-11T12:07:01","slug":"schweiz-wieder-voll-bei-eu-forschungsprogrammen-dabei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/schweiz-wieder-voll-bei-eu-forschungsprogrammen-dabei\/","title":{"rendered":"Schweiz wieder voll bei EU-Forschungsprogrammen dabei"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bern (dpa) &#8211; Nach mehrj\u00e4hriger Verstimmung in der EU \u00fcber mangelnde Zugest\u00e4ndnisse der Schweiz beim Wunsch nach engeren Beziehungen haben beide Seiten ein neues Kapital aufgeschlagen. Der schweizerische Wirtschaftsminister <strong>Guy Parmelin<\/strong> und die EU-Kommissarin f\u00fcr Forschung <strong>Ekaterina Zaharieva<\/strong> unterzeichneten in Bern ein Programmabkommen. Damit k\u00f6nnen Schweizer Forscherinnen und Forscher wieder wie fr\u00fcher an sechs EU-Programmen teilnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es geht um das EU-Forschungs- und Entwicklungsprogramm Horizon Europe, das Euratom-Programm zur zivilen Nutzung von Kernenergie und Kernforschung und das Digital Europe Programm zur F\u00f6rderung etwa von Hochleistungsrechnen, Cybersicherheit und der Nutzung digitaler Technologien.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Beziehungen waren 2021 auf Tiefpunkt&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU hatte viele Kooperationen mit der Schweiz 2021 eingefroren, nachdem die Regierung in Bern die Entwicklung eines bereits mit Br\u00fcssel ausgehandelten Rahmenabkommens f\u00fcr alle bilateralen Vertr\u00e4ge abgebrochen hatte. Tauwetter kam erst Ende 2024, nachdem sich beide Seiten auf eine neue Kooperationsgrundlage einigten. Seit Anfang 2025 konnten die Schweizer vorl\u00e4ufig wieder teilnehmen, aber erst jetzt ist dies formell besiegelt und die EU \u00fcbernimmt nach Schweizer Angaben wieder die Projektkosten der Schweizer Beteiligten. Die Regierung in Bern zahlt daf\u00fcr einen Beitrag an die EU.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das neue Abkommen ebnet auch den Weg f\u00fcr die Schweiz, ab dem 1. Januar 2026 bei drei weiteren EU-Programmen wieder dabei zu sein: ITER, dem EU-Programm mit einem thermonuklearen Versuchsreaktor, Erasmus+ zur F\u00f6rderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport, und bei dem nach der Corona-Pandemie ins Leben gerufenen Programm EU4Health, das die Krisenvorsorge in solchen Notlagen st\u00e4rken soll.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Volksabstimmung zur k\u00fcnftigen Zusammenarbeit mit der EU&nbsp;<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber die neue Kooperationsgrundlage wird in der Schweiz bei einer Volksabstimmung entschieden &#8211; fr\u00fchestens 2027, voraussichtlich erst 2028. Die meisten Parteien unterst\u00fctzen das Paket, nicht aber die w\u00e4hlerst\u00e4rkste Partei, die konservative SVP. (10. November)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einem neuen Abkommen k\u00f6nnen Schweizer Forschende wieder uneingeschr\u00e4nkt an EU-Projekten teilnehmen. Welche Programme davon betroffen sind und was sich k\u00fcnftig \u00e4ndert.<\/p>\n","protected":false},"author":127,"featured_media":49285,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[9712,21363,22246,9923],"class_list":["post-1775515","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-forschung","tag-schweiz","tag-volksabstimmung","tag-zusammenarbeit"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1775515","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/127"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1775515"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1775515\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/49285"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1775515"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1775515"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1775515"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}