{"id":177935,"date":"2023-11-16T10:59:59","date_gmt":"2023-11-16T09:59:59","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.dpa.com\/?p=177935"},"modified":"2023-11-16T11:00:06","modified_gmt":"2023-11-16T10:00:06","slug":"eu-kommission-beklagt-lohnunterschiede-zwischen-frauen-und-maennern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/eu-kommission-beklagt-lohnunterschiede-zwischen-frauen-und-maennern\/","title":{"rendered":"EU-Kommission beklagt Lohnunterschiede zwischen Frauen und M\u00e4nnern"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Noch immer verdienen Frauen in den EU-L\u00e4ndern deutlich weniger als M\u00e4nner. Der Unterschied bei den L\u00f6hnen liege &#8211; genauso wie im vergangenen Jahr &#8211; durchschnittlich bei 13 Prozent, teilte die <strong>Europ\u00e4ische Kommission<\/strong> anl\u00e4sslich des Europ\u00e4ischen Tages der Lohngleichheit am Mittwoch in Br\u00fcssel mit. Demnach bekommt eine Frau f\u00fcr jeden Euro, den ein Mann verdient, nur 87 Cent. Dieses Jahr seien keine Fortschritte zu verzeichnen, erkl\u00e4rten die Kommissionsmitglieder<strong> Vera Jourova<\/strong> und <strong>Helena Dalli<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Europ\u00e4ische Tag der Lohngleichheit symbolisiert, wie viele Extra-Tage Frauen bis Jahresende arbeiten m\u00fcssen, um genauso viel Geld wie ihre m\u00e4nnlichen Kollegen zu verdienen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit Frauen sich gegen Diskriminierung wehren k\u00f6nnen, ist laut Kommission die Transparenz bei Geh\u00e4ltern wichtig. Dazu ist im Juni die Lohntransparenzrichtlinie der EU in Kraft getreten. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber m\u00fcssen ihren Mitarbeitenden k\u00fcnftig verraten, wie viel jene durchschnittlich verdienen, die gleiche oder gleichwertige Arbeit leisten. Die EU-L\u00e4nder m\u00fcssen die Regelungen noch in ihrem nationalen Recht umsetzen. Daf\u00fcr haben sie bis Juni 2026 Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Deutschland verdienten Frauen im vergangenen Jahr pro Stunde durchschnittlich 18 Prozent weniger als M\u00e4nner, wie der sogenannte Gender Pay Gap 2022 des <strong>Statistischen Bundesamts<\/strong> zeigt. (15. November)<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Methan-Aussto\u00df im Energiesektor wird in EU st\u00e4rker angegangen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Um den klimasch\u00e4dlichen Methan-Aussto\u00df im Energiebereich st\u00e4rker zu verringern, sollen f\u00fcr die \u00d6l-, Gas- und Kohleindustrie in der <strong>Europ\u00e4ischen Union <\/strong>sch\u00e4rfere Regeln gelten. Betreiber von \u00d6l- und Gasanlagen sollen regelm\u00e4\u00dfig nach gr\u00f6\u00dferen Methanlecks suchen und diese reparieren. Im Kohleabbau sollen die Methan-Emissionen gemessen und gemeldet werden. Darauf einigten sich Unterh\u00e4ndler des Europaparlaments und der EU-L\u00e4nder in der Nacht zu Mittwoch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dferdem soll das L\u00fcften oder Abfackeln, wobei Methan in die Atmosph\u00e4re freigesetzt wird, unter bestimmten Umst\u00e4nden verboten werden. Auch f\u00fcr die Importe von \u00d6l, Gas und Kohle gelten ab 2027 Melde- und \u00dcberwachungspflichten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Methan ist dem <strong>Umweltbundesamt<\/strong> zufolge nach Kohlendioxid das Treibhausgas mit der zweitgr\u00f6\u00dften Bedeutung und f\u00fcr Klimaerw\u00e4rmung und Luftverschmutzung verantwortlich. Es bleibt zwar k\u00fcrzer in der Atmosph\u00e4re, ist daf\u00fcr aber sch\u00e4dlicher als CO2. Es entsteht etwa in der Landwirtschaft, auf M\u00fclldeponien oder in der \u00d6l- und Gasindustrie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grundlage f\u00fcr die Verhandlungen war ein Gesetzesvorschlag der <strong>EU-Kommission<\/strong>. Die neuen Vorschriften m\u00fcssen von Parlament und L\u00e4ndern noch formell angenommen werden, damit sie in Kraft treten k\u00f6nnen. (15. November)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/urnnewsmldpa.com20090101231109-99-888453-v2-s2048.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-177962\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die \u00abChatkontrolle\u00bb soll unter dabei helfen sexuelle Gewalt gegen Kinder zu bek\u00e4mpfen. Foto: Nicolas Armer\/dpa<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">EU-Parlamentsausschuss einigt sich auf Position f\u00fcr \u00abChatkontrolle\u00bb<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Der zust\u00e4ndige Ausschuss des <strong>EU-Parlaments <\/strong>hat sich auf seine Position f\u00fcr die umstrittene \u00abChatkontrolle\u00bb zur Bek\u00e4mpfung von sexueller Gewalt gegen Kinder geeinigt. Es m\u00fcsse ein Gleichgewicht zwischen dem notwendigen Kampf gegen Kindesmissbrauch und der Vermeidung einer allgemeinen \u00dcberwachung des Internets herrschen, teilten die Abgeordneten am Dienstag in Br\u00fcssel mit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die <strong>EU-Kommission <\/strong>hatte vergangenes Jahr einen Vorschlag f\u00fcr eine Verordnung vorgelegt, um die Verbreitung von Darstellungen, die den sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen, einzud\u00e4mmen. Kritiker nutzen daf\u00fcr das Schlagwort \u00abChatkontrolle\u00bb. Sie sehen darin einen Versuch, die gesamte Kommunikation im Netz inklusive verschl\u00fcsselter Nachrichten zu scannen und f\u00fcrchten Massen\u00fcberwachung. Der Vorschlag sah vor, dass Anbieter wie <strong>Google<\/strong> oder <strong>Facebook<\/strong> unter bestimmten Umst\u00e4nden verpflichtet werden k\u00f6nnen, ihre Dienste mit Hilfe von Software nach entsprechenden Darstellungen zu durchsuchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Abgeordneten wollen den Vorschlag nun in einigen Bereichen entsch\u00e4rfen, zum Beispiel soll die Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung von Chats nicht geknackt werden d\u00fcrfen. Sofern n\u00e4chste Woche in der Plenarsitzung in Stra\u00dfburg keine Einw\u00e4nde erhoben werden, muss dar\u00fcber nicht mehr abgestimmt werden und die Verhandlungen mit den EU-Staaten k\u00f6nnten beginnen. Die haben allerdings noch keine gemeinsame Position gefunden, auch wegen Bedenken von Bundesjustizminister<strong> Marco Buschmann<\/strong> (FDP). (14. November)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Diese Zusammenstellung ist eine redaktionelle Auswahl der dpa-Europaberichterstattung. Die redaktionelle Verantwortung f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung liegt bei der dpa.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der EU verdienen Frauen durchschnittlich 13 Prozent weniger als M\u00e4nner, teilte die EU-Kommission am Europ\u00e4ischen Tag der Lohngleichheit am Mittwoch mit. In Europa soll der Methan-Aussto\u00df im Energiesektor st\u00e4rker angegangen werden. Der zust\u00e4ndige EU-Parlamentsausschuss einigt sich auf seine Position f\u00fcr umstrittene \u00abChatkontrolle\u00bb zur Bek\u00e4mpfung von sexueller Gewalt gegen Kinder.<\/p>\n","protected":false},"author":119,"featured_media":177979,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[143,147,12059,1897],"class_list":["post-177935","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-energie","tag-eu","tag-gleichstellung","tag-wirtschaft"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/177935","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/119"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=177935"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/177935\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/177979"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=177935"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=177935"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=177935"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}