{"id":1783078,"date":"2025-11-13T16:01:54","date_gmt":"2025-11-13T15:01:54","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1783078"},"modified":"2025-11-13T16:01:59","modified_gmt":"2025-11-13T15:01:59","slug":"eu-kommission-leitet-kartelluntersuchung-gegen-red-bull-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/eu-kommission-leitet-kartelluntersuchung-gegen-red-bull-ein\/","title":{"rendered":"EU-Kommission leitet Kartelluntersuchung gegen Red Bull ein"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wien\/Fuschl\/Br\u00fcssel (APA) &#8211; Die EU-Kommission hat eine kartellrechtliche Untersuchung gegen den \u00f6sterreichischen Energydrinkhersteller<strong> Red Bull<\/strong> eingeleitet. Es werde gepr\u00fcft, ob das Salzburger Unternehmen den Wettbewerb rechtswidrig eingeschr\u00e4nkt und seine marktbeherrschende Stellung missbraucht habe, teilte die Kommission am Donnerstag mit. Es gebe Hinweise darauf, dass Red Bull Superm\u00e4rkten und Tankstellen &#8222;monet\u00e4re&#8220; und &#8222;nicht-monet\u00e4re&#8220; Anreize gegeben habe, um den Verkauf von Konkurrenzprodukten zu unterbinden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Br\u00fcsseler Wettbewerbsh\u00fcter bef\u00fcrchten, dass Red Bull eine solche Strategie zumindest in den Niederlanden verfolgt haben soll. Sie soll sich vor allem gegen die gr\u00f6\u00dften Konkurrenten des Energydrinkherstellers richten. Gr\u00f6\u00dfter Mitbewerber ist der US-Energydrink-Hersteller <strong>Monster Energy<\/strong>. Demnach soll Red Bull versucht haben, bei seinen Kunden den Verkauf konkurrierender Marken zu stoppen oder nachteilig zu gestalten, etwa durch schlechtere Sichtbarkeit in den Gesch\u00e4ften. Der Kommission zufolge geht es um Energydrinks mit mehr als 250 Millilitern Inhalt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">M\u00f6gliche Einflussnahme auf Konkurrenzprodukte als &#8222;Category Manager&#8220;<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zudem soll das Unternehmen seine Position als sogenannter &#8222;Category Manager&#8220; genutzt haben, um Konkurrenzprodukte aus dem Sortiment zu nehmen oder schlechter zu platzieren. Bei Category-Management-Vereinbarungen \u00fcbertragen Gesch\u00e4fte wie Superm\u00e4rkte die Vermarktung einer Produktkategorie &#8211; beispielsweise Energydrinks &#8211; einem bestimmten Lieferanten. Die T\u00e4tigkeit als Category Manager kann sich nicht nur auf die Produkte des Lieferanten, sondern auch auf die Produkte der Wettbewerber erstrecken. Der Category Manager kann somit Einfluss auf das Sortiment, die Platzierung und die Werbung f\u00fcr Konkurrenzprodukte in einem Gesch\u00e4ft nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist laut Kommission das erste Mal, dass sie einen m\u00f6glichen Missbrauch einer Category-Management-Position untersucht. Sollte sich der Verdacht best\u00e4tigen, k\u00f6nnte Red Bull gegen das Verbot des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung versto\u00dfen haben. Die EU-Kommission betonte, dass die Einleitung des Verfahrens keine Vorentscheidung \u00fcber den Ausgang der Untersuchung bedeute. Der Kartelluntersuchung waren Razzien bei Red Bull im M\u00e4rz 2023 vorausgegangen. (13.11.2025)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wegen Hinweisen, dass der Salzburger Getr\u00e4nkehersteller Red Bull seine marktbeherrschende Stellung missbraucht haben soll, um Konkurrenten schlechter zu stellen, hat die EU-Kommission am Donnerstag eine Untersuchung eingeleitet. Sie ist eine Folge von Razzien bei Red Bull im Fr\u00fchjahr 2023. <\/p>\n","protected":false},"author":91,"featured_media":1783328,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-1783078","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1783078","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/91"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1783078"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1783078\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1783328"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1783078"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1783078"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1783078"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}