{"id":1793322,"date":"2025-11-18T09:06:01","date_gmt":"2025-11-18T08:06:01","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1793322"},"modified":"2025-11-18T09:06:06","modified_gmt":"2025-11-18T08:06:06","slug":"oesterreichs-europaministerin-gegen-hoeheres-eu-budget","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/oesterreichs-europaministerin-gegen-hoeheres-eu-budget\/","title":{"rendered":"\u00d6sterreichs Europaministerin gegen h\u00f6heres\u00a0EU-Budget\u00a0"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel (APA) &#8211; \u00d6sterreichs Europaministerin <strong>Claudia Plakolm<\/strong>\u00a0hat sich am Montag im Vorfeld des Ministerrats in Br\u00fcssel deutlich f\u00fcr eine Reduktion des von der Kommission vorgeschlagenen Haushaltsvolumens ausgesprochen. &#8222;In einer Phase, in der wir national den G\u00fcrtel enger schnallen m\u00fcssen, kann die\u00a0EU\u00a0nicht das gr\u00f6\u00dfte Budget ihrer Geschichte vorlegen&#8220;, so die konservative Politikerin &#8211; der mehrj\u00e4hrige Finanzrahmen der\u00a0EU\u00a0von 2028 bis 2034 soll laut aktuellem Vorschlag rund 2 Billionen Euro ausmachen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gem\u00e4\u00df dem Kommissionsvorschlag k\u00f6nnte \u00d6sterreichs j\u00e4hrlicher Beitrag zum&nbsp;EU-Budget bei \u00fcber sechs Milliarden Euro liegen, rund 2,5 Mrd. Euro oder um 40 Prozent mehr als bisher. &#8222;Das geht sich f\u00fcr uns nicht aus&#8220;, betonte Plakolm beim Eintreffen im Ratsgeb\u00e4ude gegen\u00fcber \u00f6sterreichischen Journalisten. Man k\u00f6nne nicht zuhause Sparbudgets beschlie\u00dfen und gleichzeitig ein&nbsp;EU-Rekordbudget finanzieren. Auch w\u00e4re gem\u00e4\u00df dem neuen Ansatz kein Rabatt mehr f\u00fcr jene L\u00e4nder vorgesehen, die &#8222;stark beitragen&#8220;. Es gehe nicht darum, mehr auszugeben, vielmehr m\u00fcsse man im Sinne einer klaren Priorit\u00e4tensetzung &#8222;besser ausgeben&#8220;.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Bereit f\u00fcr fairen Beitrag&#8220;&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schon vor der Sitzung hatte sich Plakolm mit den Europaministerinnen und -ministern jener acht L\u00e4nder zusammengesetzt, die Netto-Zahler ins&nbsp;EU-Budget sind. &#8222;Wir sind bereit, einen fairen Beitrag zu leisten&#8220;, unterstrich Plakolm. Gleichzeitig forderte sie aber auch Solidarit\u00e4t und ein Weiterbestehen des Rabatts ein. Die Haltung Plakolms spiegelte sich auch in den Aussagen ihrer Ministerkollegen aus anderen Nettozahler-L\u00e4ndern wider. Der finnische Europaminister <strong>Joakim Strand<\/strong> lehnte ein h\u00f6heres&nbsp;EU-Budget ab, der Rahmen sei zu hoch, auch wenn die Schwerpunkte richtig gesetzt seien. Praktisch wortgleich \u00e4u\u00dferte sich die Schwedin<strong> Jessica Rosencrantz<\/strong>. Auch sie forderte ein &#8222;ein besseres, kein h\u00f6heres Budget&#8220;.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Dringender Finanzierungsbedarf f\u00fcr Ukraine&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Marie Bjerre <\/strong>als Vertreterin des d\u00e4nischen Ratsvorsitzes sprach mit Blick auf die Ukraine von einem &#8222;dringenden Finanzierungsbedarf&#8220;. Hinsichtlich des Budgets stellte sie fest, dass Europa &#8222;viel st\u00e4rker&#8220; werden m\u00fcsse. Das Budget m\u00fcsse die Herausforderungen Verteidigung, Ukraine-Unterst\u00fctzung und einer Verbesserung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit gerecht werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Treffen der Europaminister am Montag gilt grunds\u00e4tzlich den ersten Vorbereitungen f\u00fcr den\u00a0EU-Gipfel am 18. Dezember. Die d\u00e4nische Ratspr\u00e4sidentschaft will zum Budget bis Dezember ihre erste &#8222;Verhandlungsbox&#8220; vorlegen, die dann beim Gipfel diskutiert wird. Die Verhandlungen zum Haushalt dauern traditionell rund zwei Jahre. (17.11.2025)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Verhandlungen f\u00fcr den mehrj\u00e4hrigen Finanzrahmen 2028-34 k\u00fcndigen sich als schwierig an. Am Montag r\u00fcckten \u00d6sterreich und andere gleichgesinnte Staaten mit der Forderungen nach einer deutlichen Reduktion des geplanten Budgetvolumens aus. <\/p>\n","protected":false},"author":91,"featured_media":1796598,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-1793322","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1793322","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/91"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1793322"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1793322\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1796598"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1793322"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1793322"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1793322"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}