{"id":1837826,"date":"2025-11-28T15:55:12","date_gmt":"2025-11-28T14:55:12","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1837826"},"modified":"2025-11-28T16:04:25","modified_gmt":"2025-11-28T15:04:25","slug":"zweiter-rueckschlag-in-sachen-kahlschlag-unternehmen-warnen-vor-wirtschaftlichen-folgen-durch-eu-gesetz-gegen-abforstung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/zweiter-rueckschlag-in-sachen-kahlschlag-unternehmen-warnen-vor-wirtschaftlichen-folgen-durch-eu-gesetz-gegen-abforstung\/","title":{"rendered":"Zweiter R\u00fcckschlag in Sachen Kahlschlag: Unternehmen warnen vor wirtschaftlichen Folgen durch EU-Gesetz gegen Abforstung"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gesetzgeber der Europ\u00e4ischen Union haben daf\u00fcr gestimmt, die geplanten Vorschriften der Union zur Bek\u00e4mpfung von Entwaldung weiter zu verschieben und zu verw\u00e4ssern. Mehrere Mitgliedstaaten sowie Industrieverb\u00e4nde hatten unter Verweis auf \u00fcberm\u00e4\u00dfigen b\u00fcrokratischen Aufwand einen Aufschub gefordert. F\u00fcr europ\u00e4ische Umweltsch\u00fctzerinnen und Umweltsch\u00fctzer&nbsp; ist dies ein weiterer R\u00fcckschlag, nachdem die 30. Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP30) am Samstag zu Ende gegangen war und dort ebenfalls kein konkreter Aktionsplan zur Eind\u00e4mmung der Waldvernichtung vorgelegt wurde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Europ\u00e4ische Parlament stimmte am Mittwoch mit Unterst\u00fctzung der Europ\u00e4ischen Volkspartei (EVP) und rechtsextremer Fraktionen f\u00fcr eine Vereinfachung der EU-Verordnung \u00fcber entwaldungsfreie Produkte (EUDR) \u2013 eine Entwicklung, die vermutlich auch langfristige politische Nachwirkungen haben wird. Das Abstimmungsergebnis im Parlament war 402 zu 250 Stimmen bei 8 Enthaltungen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Abgeordneten einigten sich darauf, das Inkrafttreten der Vorschriften um ein Jahr bis zum 30. Dezember 2026 zu verschieben, mit einer zus\u00e4tzlichen sechsmonatigen \u00dcbergangsfrist f\u00fcr Klein- und Kleinstunternehmen, die am 30. Juni 2027 endet. Auf Antrag Deutschlands und \u00d6sterreichs, die zuvor laute Kritik an der EUDR ge\u00e4u\u00dfert hatten, wurde au\u00dferdem eine \u00dcberpr\u00fcfungsklausel verabschiedet, die bis zum 30. April 2026 umgesetzt werden soll, um weitere Vereinfachungen zu erm\u00f6glichen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben der Verschiebung des Gesetzes sollen auch die Meldepflichten f\u00fcr Unternehmen gelockert werden. Dazu geh\u00f6rt eine Lockerung der Verpflichtungen f\u00fcr Unternehmen, bei der erstmaligen Vermarktung eines Produkts auf dem EU-Markt eine Sorgfaltserkl\u00e4rung vorlegen zu m\u00fcssen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Europ\u00e4ische Parlament wird nun Verhandlungen mit den EU-Mitgliedstaaten \u00fcber die Einzelheiten der \u00c4nderungen aufnehmen, die dann vom Europ\u00e4ischen Parlament und vom Rat gebilligt und bis Ende 2025 im Amtsblatt der EU ver\u00f6ffentlicht werden m\u00fcssen, damit die einj\u00e4hrige Verschiebung in Kraft treten kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Einmal verschoben, nochmal verschoben<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die 2023 verabschiedete EUDR war von Umweltverb\u00e4nden als wichtiger Durchbruch im Kampf f\u00fcr den Schutz der Natur und gegen den Klimawandel gefeiert worden. Die Verordnung verbietet&nbsp; es, auf seit Dezember 2020 abgeholzten Fl\u00e4chen Waren und Tiere zu produzieren oder dort zu halten. Dies gilt f\u00fcr Kaffee, Kakao, Soja, Holz, Palm\u00f6l, Druckerpapier und Gummi ebenso wie f\u00fcr Rinder.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssten Unternehmen, die solche Waren in die 27 L\u00e4nder der Europ\u00e4ischen Union importieren, eine Erkl\u00e4rung samt Geolokalisierungs- und Satellitendaten vorlegen, um nachzuweisen, dass die Waren nicht aus abgeholzten Gebieten stammen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem urspr\u00fcnglichen Plan m\u00fcssten auch Unternehmen, die diese Waren kaufen, verarbeiten und verkaufen, solche Unterlagen vorlegen. Dies h\u00e4tte unter anderem f\u00fcr Branchenriesen wie den italienischen Schokoladenhersteller Ferrero und den Schweizer Lebensmittelkonzern Nestl\u00e9 gegolten, die Kakao f\u00fcr die Herstellung von Schokolade erwerben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Europ\u00e4ische Kommission stellte sp\u00e4ter fest, dass diese zus\u00e4tzlichen Kontrollen das zur Unterst\u00fctzung der Vorschriften entwickelte IT-System \u00fcberlasten k\u00f6nnten. Sie forderte dann, die Anforderung f\u00fcr alle Unternehmen au\u00dfer den Erstimporteuren aufzuheben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EUDR sollte urspr\u00fcnglich Ende 2024 in Kraft treten, aber dieser Termin wurde um ein Jahr auf Dezember 2025 verschoben. Neuverhandlungen \u00fcber das Gesetz wurden aufgrund einer St\u00f6rung in den IT-Systemen der Europ\u00e4ischen Kommission notwendig.<br><br>Das f\u00fchrte wiederum dazu, dass eine Reihe zus\u00e4tzlicher \u00c4nderungen auf den Verhandlungstisch kamen: Im September 2025 schlug die Kommission eine weitere einj\u00e4hrige Verz\u00f6gerung vor, kehrte jedoch Ende Oktober zu dem Plan vom Dezember 2025 zur\u00fcck, mit zus\u00e4tzlichen Nachfristen von bis zu 12 Monaten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Letztlich schlug Deutschland die Vereinfachungen und eine weitere einj\u00e4hrige Verschiebung der Verordnung vor, die von den Botschaftern der 27 EU-L\u00e4nder mit gro\u00dfer Mehrheit angenommen wurde \u2013 nur die Niederlande und Belgien enthielten sich, Spanien stimmte dagegen. Anschlie\u00dfend verabschiedeten sowohl der Europ\u00e4ische Rat Mitte November als auch das Europ\u00e4ische Parlament wenige Wochen sp\u00e4ter die \u00c4nderung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber sind alle Beteiligten \u00fcberzeugt? Begr\u00fc\u00dfen die Unternehmen und Betriebe in der EU diese neue Entlastung von b\u00fcrokratischen Auflagen, oder f\u00fchrt die regulatorische Unsicherheit dazu, dass unklar ist, welcher Weg eingeschlagen werden soll?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1281\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/urnnewsmldpa.com20090101251126-99-747879-v1-s2048.jpeg\" alt=\"Ursula von der Leyen, President of the European Commission, speaks in the European Parliament building. Among other things, the EU Parliament is expected to discuss the current peace talks in the Ukraine war.\" class=\"wp-image-1837310\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-link-color wp-elements-1 wp-block-paragraph\" style=\"color:#989494\"><em>Ursula von der Leyen, Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission, spricht im Geb\u00e4ude des Europ\u00e4ischen Parlaments. (Foto: Philipp von Ditfurth\/dpa)<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2\"><strong>Ja zu W\u00e4ldern, nein zu B\u00fcrokratie<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn die EU-Mitgliedstaaten die W\u00e4lder sch\u00fctzen wollen, bef\u00fcrchten einige, dass die EUDR ihre industrielle und wirtschaftliche Entwicklung behindern k\u00f6nnte, was sich unmittelbar auf die B\u00fcrger auswirken w\u00fcrde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So wurde das Abstimmungsergebnis beispielsweise im europ\u00e4ischen Einzel- und Gro\u00dfhandel, vertreten durch EuroCommerce, als Schritt hin zu einer praktikableren Regelung bezeichnet. \u201eUnser Sektor unterst\u00fctzt den Kampf gegen die Entwaldung voll und ganz,\u201c hei\u00dft es in einer Erkl\u00e4rung von <strong>Els Bedert<\/strong>, Direktorin f\u00fcr Produktpolitik und Nachhaltigkeit bei EuroCommerce. \u201eAber die Unternehmen brauchen Zeit, um sich auf die Umsetzung der Vorschriften vorzubereiten, ohne den Handel oder die Lieferketten zu st\u00f6ren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Europ\u00e4ischen Parlament waren die Parteien, die f\u00fcr den \u00c4nderungsantrag stimmten, die konservative EVP, Teile der liberalen Renew-Fraktion, die rechtsextreme Fraktion \u201ePatrioten f\u00fcr Europa\u201c und die ebenfalls rechtsextreme Fraktion \u201eEuropa der souver\u00e4nen Nationen\u201c, zu der auch Abgeordnete der Partei Alternative f\u00fcr Deutschland (AfD) geh\u00f6ren. Die schwedischen Sozialdemokraten waren fast die einzigen in der Fraktion der Sozialisten und Demokraten (S&amp;D), die f\u00fcr den \u00c4nderungsantrag stimmten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sowohl die schwedische Regierung als auch die gr\u00f6\u00dfte Oppositionspartei unterst\u00fctzen die Verschiebung. \u201eDiese Gesetzgebung war urspr\u00fcnglich mit vielen Fragen und Fragezeichen behaftet, daher ist es gut, dass diese nun gekl\u00e4rt werden. Das ist gut f\u00fcr die schwedischen Waldbesitzer,\u201c sagte die schwedische EVP-Abgeordnete <strong>Jessica Polfj\u00e4rd<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Slowenien geh\u00f6rt zu den EU-Mitgliedstaaten, die sich f\u00fcr eine Vereinfachung der EUDR und eine Verschiebung ihrer Umsetzung ausgesprochen haben. Landwirtschaftsministerin <strong>Mateja \u010calu\u0161i\u0107 <\/strong>bekundete ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ziele der EU, Abforstung weltweit zu verhindern und die biologische Vielfalt zu erhalten, sie warnte jedoch auch vor einer unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Belastung f\u00fcr Landwirtinnen und Landwirte, Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer sowie Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Bulgarien beklagte sich die holzverarbeitende Industrie \u00fcber zus\u00e4tzliche Schwierigkeiten aufgrund regulatorischer Belastungen, darunter die Umsetzung der EUDR, und forderte daher eine zw\u00f6lfmonatige Verschiebung der Kernverpflichtungen und eine Verringerung des Verwaltungsaufwands f\u00fcr Klein- und Kleinstunternehmen. Das Ministerium f\u00fcr Umwelt und Wasser lie\u00df jedoch verlauten, dass Bulgariens Positionen zu Anpassung, Finanzierung und gerechtem \u00dcbergang mit dem Plan der Kommission \u00fcbereinstimmten, am Zeitplan f\u00fcr die Umsetzung im Jahr 2025 festzuhalten.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch tschechische Unternehmen forderten laut der Handelskammer des Landes (HK) eine sofortige Verschiebung der EUDR um mindestens 12 Monate und die Nutzung der einj\u00e4hrigen Pause, um \u00fcberm\u00e4\u00dfige B\u00fcrokratie abzubauen. <strong>Tom\u00e1\u0161 Prouza<\/strong>, Pr\u00e4sident der HK und Vorsitzender des Tschechischen Verbandes f\u00fcr Handel und Tourismus (SOCR), bezeichnete das aktuelle Gesetz als \u201eschlecht vorbereiteten Vorschlag\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tommaso Foti<\/strong>, Italiens Minister f\u00fcr europ\u00e4ische Angelegenheiten, erkl\u00e4rte in einer Stellungnahme, dass die verabschiedete Fassung \u201eein wichtiger Sieg f\u00fcr Italien und unsere Produktionsketten ist (&#8230;) und den Unternehmen realistische Fristen f\u00fcr die Anpassung einr\u00e4umt, wodurch Wettbewerbsf\u00e4higkeit, Besch\u00e4ftigung und Produktionskontinuit\u00e4t gesch\u00fctzt werden\u201d. Foti betonte auch, dass dies die Richtung sei, die die Regierung von Ministerpr\u00e4sidentin <strong>Giorgia Meloni <\/strong>einschlagen wolle, um \u201ediejenigen zu sch\u00fctzen, die Werte, Arbeitspl\u00e4tze und Entwicklung schaffen\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mitgliedstaaten wie \u00d6sterreich, in denen Entwaldung kein gro\u00dfes Thema ist, lehnen das Gesetz insgesamt deutlich ab. Die konservative \u00d6sterreichische Volkspartei (\u00d6VP) und die weit rechte Freiheitliche Partei \u00d6sterreichs (FP\u00d6) begr\u00fc\u00dften und unterst\u00fctzten die Verschiebung ausdr\u00fccklich, wobei der FP\u00d6-Europaabgeordnete <strong>Roman Haider <\/strong>die EUDR als \u201eneues B\u00fcrokratie-Monster\u201c bezeichnete.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Unt\u00e4tigkeit belohnen?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Hin und Her bei den Vorschriften ver\u00e4rgert aber nicht nur Umweltsch\u00fctzerinnen und Umweltsch\u00fctzer, sondern auch Unternehmen, die bereits gro\u00dfe Summen in die Einhaltung der Vorschriften investiert haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ferrero und Nestl\u00e9 geh\u00f6ren zu zwei Dutzend Unternehmen, die diese Woche davor warnten, dass eine weitere Verz\u00f6gerung um ein Jahr \u201edie Rechts- und Marktunsicherheit verl\u00e4ngern, Vorreiter benachteiligen und Unt\u00e4tigkeit belohnen\u201c w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Pierre-Jean Sol Brasier <\/strong>von der Umweltgruppe Fern sagte, dieser Schritt sende \u201eauf jeder Ebene ein katastrophales Signal\u201c und bezeichnete das Hin und Her um das Gesetz als \u201eKarikatur einer inkompetenten EU-Politik\u201c. Er warnte, dass \u201ewir Instabilit\u00e4t f\u00fcr Unternehmen schaffen, die Millionen in die Einhaltung der Vorschriften investiert haben\u201c, und f\u00fcgte hinzu, dass nun die T\u00fcr offen sei, \u201edamit die EU-Gesetzgeber den Text aush\u00f6hlen k\u00f6nnen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine der lautesten Stimmen der Opposition kommt von der Exekutiv-Vizepr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission f\u00fcr einen sauberen, gerechten und wettbewerbsf\u00e4higen \u00dcbergang, der Spanierin <strong>Teresa Ribera<\/strong>, die die Verz\u00f6gerung und \u00dcberpr\u00fcfung der EUDR \u201cnoch vor ihrem Start\u201c kritisierte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-bluesky-social wp-block-embed-bluesky-social\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"bluesky-embed\" data-bluesky-uri=\"at:\/\/did:plc:orxitpz76vywsrwgo5ejcw25\/app.bsky.feed.post\/3m6jy6f4qx22r\" data-bluesky-cid=\"bafyreiav3hu2dicc3qnp3fnt7jlqzgw5gl3jgzmotargsfqduxe3nstmui\"><p lang=\"en\">\u2705Micro &amp; small  operators were granted extremely simplified tracking. \u2705 Big companies had invested heavily &amp; were about registering their data. \u2705 Partners in exporter countries were working hard. \u267b\ufe0fReliability is key.\u274cBut there is a vote for delay &amp; review (even  before starting)??? \ud83e\uddd0\u26d4\ufe0f<\/p>&mdash; <a href=\"https:\/\/bsky.app\/profile\/did:plc:orxitpz76vywsrwgo5ejcw25?ref_src=embed\">Teresa Ribera (@teresaribera.ec.europa.eu)<\/a> <a href=\"https:\/\/bsky.app\/profile\/did:plc:orxitpz76vywsrwgo5ejcw25\/post\/3m6jy6f4qx22r?ref_src=embed\">2025-11-26T13:40:05.124Z<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/embed.bsky.app\/static\/embed.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber den von Ribera ausge\u00fcbten Druck hinaus, die Verordnung so schnell wie m\u00f6glich umzusetzen, hat Spanien gefordert, dass die Gesetzgebung unverz\u00fcglich angewendet wird. Dar\u00fcber hinaus hat sich das Land k\u00fcrzlich der von Deutschland und der Europ\u00e4ischen Kommission geleiteten Initiative zur Unterst\u00fctzung von entwaldungsfreien Wertsch\u00f6pfungsketten angeschlossen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Rahmen dieser Bem\u00fchungen wird Spanien zur Entwicklung eines Portals f\u00fcr entwaldungsfreien Handel beitragen, das den Betreibenden helfen soll, die in der EU-Gesetzgebung zur Bek\u00e4mpfung der Entwaldung festgelegten Anforderungen an die R\u00fcckverfolgbarkeit und Sorgfaltspflicht zu erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Selbst in L\u00e4ndern wie \u00d6sterreich, die sich entschieden f\u00fcr die Verschiebung aussprechen, gab es Gegenstimmen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der \u00f6sterreichische Europaabgeordnete <strong>Thomas Waitz <\/strong>(Gr\u00fcne) kritisierte die Ablehnung der regierenden Mitte-Rechts-Partei seines Landes gegen\u00fcber den Waldschutzpl\u00e4nen scharf und sagte: \u201eDas \u00d6VP-Motto ist: Verschieben, verw\u00e4ssern und verunm\u00f6glichen. Wann erkennt die \u00d6VP, dass die Welt gr\u00f6\u00dfer ist als \u00d6sterreich?\u201d Waitz \u00e4u\u00dferte auch seine Besorgnis dar\u00fcber, wann die regierenden Konservativen erkennen w\u00fcrden, dass die EU-Gesetzgebung weit \u00fcber ihre nationalen Grenzen hinaus Auswirkungen hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Dieser Artikel ist eine enr Key Story. Der Inhalt basiert auf Nachrichten der am enr teilnehmenden Agenturen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><br><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Schutz der W\u00e4lder sollte im Interesse aller liegen. Die EU-Vorschriften gegen Entwaldung jedoch bringen EU-Mitgliedstaaten, Umweltsch\u00fctzer und Interessengruppen gegeneinander auf. 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