{"id":191143,"date":"2024-01-11T14:37:16","date_gmt":"2024-01-11T13:37:16","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.dpa.com\/?p=191143"},"modified":"2024-01-11T14:37:23","modified_gmt":"2024-01-11T13:37:23","slug":"eu-kommission-will-kuenftig-jugendcheck-bei-gesetzesvorhaben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/eu-kommission-will-kuenftig-jugendcheck-bei-gesetzesvorhaben\/","title":{"rendered":"EU-Kommission will k\u00fcnftig \u00abJugendcheck\u00bb bei Gesetzesvorhaben"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Die Anliegen von jungen Menschen sollen nach dem Willen der <strong>EU-Kommission <\/strong>besser in die EU-Politik einbezogen werden. Bei der Planung von Gesetzesvorhaben soll k\u00fcnftig ein \u00abJugendcheck\u00bb vorgenommen werden, um die Auswirkungen auf die j\u00fcngere Generation st\u00e4rker zu ber\u00fccksichtigen, teilte die Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde am Mittwoch mit. Au\u00dferdem will man den Austausch mit Jugendorganisationen und Forschenden, aber auch zwischen den jungen Menschen und der EU-Kommission st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Beh\u00f6rde plant demnach zudem, weiter an der Einf\u00fchrung eines gemeinsamen europ\u00e4ischen Hochschulabschlusses zu arbeiten und Freiwilligenangebote im Zusammenhang mit dem Klimaschutz auszubauen. Die Qualit\u00e4tsvorschriften f\u00fcr Praktika werden den Angaben zufolge \u00fcberarbeitet, sodass etwa eine gerechte Bezahlung eine gr\u00f6\u00dfere Rolle spielt. (10. Januar)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vorerst ohne Ungarn: EU treibt Plan f\u00fcr neue Ukraine-Hilfen voran<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Die EU treibt ungeachtet des anhaltenden Widerstands aus Ungarn die Vorbereitungen f\u00fcr neue Milliardenhilfen f\u00fcr die Ukraine voran. In Br\u00fcssel beschlossen Vertreter der Mitgliedstaaten am Mittwoch per Mehrheitsentscheidung, zu den Unterst\u00fctzungspl\u00e4nen Verhandlungen mit dem Europaparlament aufzunehmen, wie mehrere Diplomaten der Deutschen Presse-Agentur sagten. Ziel ist es demnach, das Hilfsprogramm nach einem m\u00f6glichen Einlenken des ungarischen Regierungschefs <strong>Viktor Orban<\/strong> m\u00f6glichst schnell umsetzen zu k\u00f6nnen. Daf\u00fcr braucht es auch die Zustimmung des Europaparlaments.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eigentlich hatte auf Ebene der Mitgliedstaaten bereits beim EU-Gipfel im vergangenen Dezember ein neues Ukraine-Hilfsprogramm \u00fcber 50 Milliarden Euro f\u00fcr die kommenden vier Jahre vereinbart werden sollen. Dort brauchte es allerdings einen Konsens. Der ungarische Ministerpr\u00e4sident Viktor Orban verhinderte den Beschluss mit einem Veto. Er hatte zuvor mehrfach die Sinnhaftigkeit der Pl\u00e4ne in Frage gestellt und in diesem Zusammenhang auch darauf verwiesen, dass die EU aus seiner Sicht zu Unrecht f\u00fcr sein Land vorgesehene Gelder aus dem Gemeinschaftshaushalt eingefroren hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sollte in den kommenden Wochen keine L\u00f6sung mit Ungarn gefunden werden, wollen die anderen EU-Staaten im 26er-Kreis &#8211; also ohne Ungarn &#8211; handeln. F\u00fcr den 1. Februar ist ein EU-Sondergipfel zum weiteren Vorgehen angek\u00fcndigt. In Br\u00fcssel wird gehofft, dass Ungarn sp\u00e4testens dann seinen Widerstand aufgeben wird. (10. Januar)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Migrationsbericht: 2022 h\u00f6chste Nettozuwanderung seit 1950<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">N\u00fcrnberg &#8211; Die Nettozuwanderung nach Deutschland hat im Zuge des Ukraine-Kriegs 2022 einen historischen H\u00f6chstwert erreicht. Diese habe sich mit 1,5 Millionen Menschen im Vergleich zum Vorjahr mehr als vervierfacht, teilte das <strong>Bundesamt f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge <\/strong>(Bamf) am Mittwoch in N\u00fcrnberg mit. Dieses erstellt allj\u00e4hrlich den Migrationsbericht der Bundesregierung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Demzufolge kamen 2,7 Millionen Menschen 2022 nach Deutschland, w\u00e4hrend 1,2 Millionen Fortz\u00fcge verzeichnet wurden. Daraus resultiert die h\u00f6chste Nettozuwanderung seit Beginn der Wanderungsstatistik im Jahr 1950. \u00abDas hat mit Nachholeffekten nach den Corona-Jahren 2020 und 2021 zu tun, vor allem aber mit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine, der Millionen Menschen zur Flucht getrieben hat\u00bb, erl\u00e4uterte Susanne Worbs vom Bamf-Forschungszentrum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">41 Prozent aller nach Deutschland Zugewanderten kamen nach Bamf-Angaben im Jahr 2022 aus der Ukraine, danach folgten mit gro\u00dfen Abstand Rum\u00e4nien (8 Prozent), Polen (4 Prozent) und die T\u00fcrkei (3 Prozent). Fortgezogen sind die meisten Menschen nach Rum\u00e4nien, in die Ukraine, Polen und Bulgarien. (10. Januar)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Diese Zusammenstellung ist eine redaktionelle Auswahl der dpa-Europaberichterstattung. Die redaktionelle Verantwortung f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung liegt bei der dpa.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die EU-Kommission will auch Qualit\u00e4tsvorschriften f\u00fcr Praktika \u00fcberarbeiten, damit eine gerechte Bezahlung eine gr\u00f6\u00dfere Rolle spielt. Trotz Ungarns Widerstand haben EU-Mitgliedsstaaten per Mehrheitsentscheidung beschlossen, zu den Ukraine-Unterst\u00fctzungspl\u00e4nen Verhandlungen mit dem Europaparlament aufzunehmen. 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