{"id":1916415,"date":"2025-12-17T10:34:20","date_gmt":"2025-12-17T09:34:20","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1916415"},"modified":"2025-12-17T10:34:25","modified_gmt":"2025-12-17T09:34:25","slug":"eu-haushalt-deutschland-besteht-auf-beitragsrabatt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/eu-haushalt-deutschland-besteht-auf-beitragsrabatt\/","title":{"rendered":"EU-Haushalt: Deutschland besteht auf Beitragsrabatt"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel (dpa) &#8211; Die deutsche Bundesregierung besteht in den Verhandlungen um die Finanzierung des n\u00e4chsten langfristigen EU-Haushalts auf einen Beitragsrabatt f\u00fcr Deutschland. F\u00fcr die Bundesrepublik sei grunds\u00e4tzlich kein mehrj\u00e4hriger Finanzrahmen ohne ein Ausgleichssystem denkbar, sagte der deutsche Europastaatsminister <strong>Gunther Krichbaum<\/strong> am Rande von EU-Beratungen zum Thema in Br\u00fcssel. Es brauche eine faire Lastenteilung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Hintergrund der Forderung gelten unter anderem Berechnungen, nach denen die deutschen Nettobeitr\u00e4ge ungeachtet von geplanten strukturellen Ver\u00e4nderungen k\u00fcnftig weiter steigen d\u00fcrften &#8211; und das auch im Verh\u00e4ltnis zu anderen gro\u00dfen Nettozahlern wie Frankreich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deutschland ist als gr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft in der EU bereits heute das Land, das unter dem Strich mit Abstand am meisten Geld in den europ\u00e4ischen Gemeinschaftshaushalt einzahlt. So wurden im vergangenen Jahr Beitr\u00e4ge in H\u00f6he von etwa 27,4 Milliarden Euro geleistet. Aus dem EU-Haushalt zur\u00fcck nach Deutschland flossen aber nur 12,6 Milliarden Euro, womit der Netto-Beitrag bei etwa 15 Milliarden Euro lag.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Berlin will auch Abgabe f\u00fcr Gro\u00dfunternehmen nicht akzeptieren<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Krichbaum betonte zudem, der Vorschlag der EU-Kommission beinhalte mehrere Komponenten, die Deutschland nicht mittragen k\u00f6nne. Dabei gehe es um das schiere Volumen, aber auch um den Plan, gro\u00dfe Unternehmen mit mehr als 100 Millionen Euro Umsatz einer zus\u00e4tzlichen Besteuerung zu unterziehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abDas halten wir nicht f\u00fcr zeitgem\u00e4\u00df, denn gerade in dieser Zeit kommt es darauf an, wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben &#8211; nicht nur innerhalb der Europ\u00e4ischen Union, sondern insbesondere au\u00dferhalb der Europ\u00e4ischen Union\u00bb, sagte der Politiker der Christlich-Demokratischen Union (CDU). Daher sei es wichtig, Unternehmen nicht weiter mit Steuern zu belasten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der n\u00e4chste langfristige EU-Haushalt soll f\u00fcr den Zeitraum von 2028 bis Ende 2034 gelten und Ausgaben in H\u00f6he von rund zwei Billionen Euro erm\u00f6glichen. Das sind etwa 700 Milliarden Euro mehr als derzeit f\u00fcr die laufende siebenj\u00e4hrige Budgetperiode veranschlagt sind. Die bisherigen Rabattregeln soll es nach Willen der EU-Kommission k\u00fcnftig eigentlich nicht mehr geben. Nach eigenen Angaben erh\u00e4lt Deutschland inflationsbereinigt derzeit eine Beitragserm\u00e4\u00dfigung in H\u00f6he von 3,67 Milliarden Euro pro Jahr. (16. Dezember)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kein Land zahlt unter dem Strich so viel Geld in den Gemeinschaftshaushalt der EU wie Deutschland. Die deutsche Bundesregierung zeigt nun aber Grenzen auf.<\/p>\n","protected":false},"author":127,"featured_media":204121,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[22797,117,147,9067],"class_list":["post-1916415","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-beitragszahlung","tag-deutschland","tag-eu","tag-eu-haushalt"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1916415","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/127"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1916415"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1916415\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/204121"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1916415"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1916415"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1916415"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}