{"id":191955,"date":"2024-01-15T10:49:11","date_gmt":"2024-01-15T09:49:11","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.dpa.com\/?p=191955"},"modified":"2024-01-15T10:49:19","modified_gmt":"2024-01-15T09:49:19","slug":"baerbock-nennt-einsatz-im-roten-meer-wichtig-und-zentral","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/baerbock-nennt-einsatz-im-roten-meer-wichtig-und-zentral\/","title":{"rendered":"Baerbock nennt Einsatz im Roten Meer wichtig und zentral"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Berlin &#8211; Die deutsche Au\u00dfenministerin <strong>Annalena Baerbock<\/strong> hofft auf eine schnelle Einigung auf eine EU-Mission f\u00fcr den Schutz von Handelsschiffen im Roten Meer. Die Gr\u00fcnen-Politikerin sagte am Sonntag beim Antrittsbesuch des neuen franz\u00f6sischen Au\u00dfenministers <strong>St\u00e9phane S\u00e9journ\u00e9<\/strong> in Berlin, die Verhandlungen \u00fcber ein EU-Mandat liefen auf Hochdruck. \u00abUnd wir hoffen sehr, dass wir damit schnellstm\u00f6glich zu einem Abschluss kommen k\u00f6nnen.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit Ausbruch des Gaza-Krieges zwischen Israel und der islamistischen Hamas greifen vom Iran unterst\u00fctzte Huthi-Rebellen immer wieder Schiffe mit angeblich israelischer Verbindung im Roten Meer an. Gro\u00dfe Reedereien meiden zunehmend die Route. Wegen des Vorgehens der Huthi attackierten die USA und Gro\u00dfbritannien Stellungen der Gruppe im Jemen, unterst\u00fctzt von den Niederlanden, Kanada, Australien und Bahrain.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Angriffe der Rebellen f\u00fchrten zu einer ma\u00dfgeblichen Beeintr\u00e4chtigung der Schifffahrt, so Baerbock. Die deutsche Bundesregierung habe deutlich gemacht, dass der maritime Einsatz im Roten Meer \u00abwichtig und zentral\u00bb sei. \u00abWichtig ist, dass die Europ\u00e4ische Union eine Rolle spielt.\u00bb Die Bundesregierung mache sich stark, dass es f\u00fcr einen gemeinsamen Einsatz ein Mandat gebe. Wie genau die Beteiligung der Bundeswehr aussehen k\u00f6nnte, wollte Baerbock nicht sagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">S\u00e9journ\u00e9 sagte, die Angriffe stellten eine ernsthafte Bedrohung f\u00fcr den internationalen Handel und Menschenleben dar. Frankreich verurteile sie scharf und verlange, dass sie aufh\u00f6rten. Er betonte zudem, Frankreich sei bereits seit Jahren aktiv, um die maritime Sicherheit im Roten Meer zu garantieren. (14. Januar)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">EU begl\u00fcckw\u00fcnscht W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler in Taiwan<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Taipeh &#8211; Die EU hat den Verlauf der Pr\u00e4sidentschafts- und Parlamentswahlen in Taiwan begr\u00fc\u00dft. Man begl\u00fcckw\u00fcnsche alle W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler, die an dieser demokratischen \u00dcbung teilgenommen h\u00e4tten, teilte ein Sprecher des EU-Au\u00dfenbeauftragten <strong>Josep Borrell<\/strong> am Samstag in Br\u00fcssel mit. Taiwan und die EU vereine das Bekenntnis zu Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Sprecher betonte zudem, dass die EU Frieden und Stabilit\u00e4t in der Meerenge von Taiwan als zentral f\u00fcr regionale und globale Sicherheit und Wohlstand ansehe. \u00abDie EU ist nach wie vor besorgt \u00fcber die wachsenden Spannungen in der Stra\u00dfe von Taiwan und lehnt jeden einseitigen Versuch ab, den Status quo zu \u00e4ndern\u00bb, erkl\u00e4rte er in Anspielung auf Machtanspr\u00fcche Chinas.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurz zuvor hatte sich in Taiwan Pr\u00e4sidentschaftskandidat <strong>William Lai <\/strong>von der bislang regierenden Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) zum Wahlsieger erkl\u00e4rt. Die Gegenkandidaten r\u00e4umten ihre Niederlage ein. Die Fortschrittspartei steht f\u00fcr eine Unabh\u00e4ngigkeit Taiwans, obwohl es Lai nicht f\u00fcr n\u00f6tig h\u00e4lt, diese formell zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein solches Vorgehen k\u00f6nnte Peking zu einer Eskalation in der Taiwanstra\u00dfe bewegen, die f\u00fcr den Welthandel eine sehr wichtige Schifffahrtsroute darstellt. Er war bislang die Nummer Zwei hinter Pr\u00e4sidentin <strong>Tsai Ing-wen<\/strong>. Die Kommunistische Partei Chinas z\u00e4hlt Taiwan zur Volksrepublik, hat die Insel mit mehr als 23 Millionen Einwohnern bislang jedoch nie regiert. (13. Januar)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Verband: Rekord bei Windkraftausbau in der EU<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; In der EU sind 2023 so viele Windkraftanlagen neu gebaut worden wie noch nie zuvor in einem Jahr. Nach vorl\u00e4ufigen Zahlen wurden neue Windparks mit 17 Gigawatt Leistung errichtet, wie der Windindustrieverband WindEurope am Freitag mitteilte. Zum Vergleich: Gro\u00dfe Kohlekraftwerke wie etwa Datteln 4 haben eine Kapazit\u00e4t von gut einem Gigawatt. Demnach ist mit 14 Gigawatt Leistung der Gro\u00dfteil an Land errichtet worden, 3 Gigawatt Leistung entstanden auf See. Deutschland hat die meisten neuen Windkapazit\u00e4ten gebaut, gefolgt von den Niederlanden und Schweden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl in der EU noch nie so viel neue Windkapazit\u00e4ten in einem einzigen Jahr erbaut worden seien, sei der Ausbau nicht ausreichend, hie\u00df es vom Verband. Er liege weit unter den 30 Gigawatt pro Jahr, die die EU f\u00fcr das Erreichen ihrer Klima- und Energiesicherheitsziele f\u00fcr 2030 rein rechnerisch bauen m\u00fcsse. Bis 2030 sollen erneuerbare Energien 42,5 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs in der EU ausmachen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Windkraft in der Staatengemeinschaft deutlich ausgebaut werden. Angaben der EU-Kommission zufolge m\u00fcssen die Kapazit\u00e4ten mehr als verdoppelt werden: Mehr als 500 Gigawatt installierte Leistung seien bis 2030 notwendig. Ende 2023 waren nach Angaben von WindEurope 221 Gigawatt installiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um den Ausbau der Windkraft voranzutreiben, hatte die Kommission im Oktober ein Windkraftpaket vorgestellt. So sollen nach Willen der Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde etwa die nationalen Genehmigungsverfahren st\u00e4rker digitalisiert werden. Die EU-L\u00e4nder sollen bei den Verfahren zudem besser unterst\u00fctzt werden: Es soll unter anderem finanzielle Hilfen f\u00fcr die Schulung von Beh\u00f6rden geben. Von der Beantragung bis zum Bau von Windr\u00e4dern dauert es derzeit europaweit mehrere Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ma\u00dfnahmen w\u00fcrden dazu beitragen, den j\u00e4hrlichen Zubau zu erh\u00f6hen, so WindEurope. Entscheidend sei die Umsetzung auf nationaler Ebene. Der Anteil der Windenergie an der gesamten Stromerzeugung in Europa betrug Verbandsangaben zufolge im vergangenen Jahr 19 Prozent. (12. Januar)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Diese Zusammenstellung ist eine redaktionelle Auswahl der dpa-Europaberichterstattung. Die redaktionelle Verantwortung f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung liegt bei der dpa.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Angriffe der Rebellen f\u00fchrten zu einer ma\u00dfgeblichen Beeintr\u00e4chtigung der Schifffahrt, so die deutsche Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock. 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