{"id":1996953,"date":"2026-01-09T10:17:47","date_gmt":"2026-01-09T09:17:47","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=1996953"},"modified":"2026-01-09T10:17:52","modified_gmt":"2026-01-09T09:17:52","slug":"eu-erhoeht-druck-auf-musks-x-wegen-ki-bildern-von-kindern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/eu-erhoeht-druck-auf-musks-x-wegen-ki-bildern-von-kindern\/","title":{"rendered":"EU erh\u00f6ht Druck auf Musks X wegen KI-Bildern von Kindern"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel\u00a0(dpa)\u00a0&#8211;\u00a0Die EU geht nach sexualisierten KI-Bildern von Kindern auf der Online-Plattform X einen n\u00e4chsten Schritt bei Ermittlungen gegen das Unternehmen von <strong>Elon Musk<\/strong>. Die Europ\u00e4ische Kommission habe die US-Firma aufgefordert, interne Dokumente zur k\u00fcnstlichen Intelligenz Grok nicht zu vernichten, sondern bis Ende des Jahres aufzubewahren, sagte ein Sprecher. Es gebe Zweifel daran, ob das Unternehmen sich an europ\u00e4ische Digitalgesetze halte.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nutzer von X k\u00f6nnen den KI-Chatbot Grok bislang dazu auffordern, freiz\u00fcgige Bilder von Menschen zu generieren. Oft kommt Grok der Aufforderung nach. Dabei wurden auch Grenzen \u00fcberschritten: An Silvester entschuldigte sich der Chatbot daf\u00fcr, ein Bild von zwei M\u00e4dchen im Teenager-Alter \u00abin sexualisierten Outfits\u00bb erstellt und geteilt zu haben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">EU verh\u00e4ngte im Dezember Strafe gegen X &#8211; weitere k\u00f6nnten folgen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der EU-Kommissionssprecher betonte: \u00abWir haben beobachtet, wie Grok antisemitische Inhalte und in j\u00fcngerer Zeit auch sexuelle Darstellungen von Kindern generiert hat. Das ist illegal. Das ist inakzeptabel.\u00bb Die EU-Kommission analysiert derzeit Ausk\u00fcnfte von X zu Grok. Eine Deaktivierung von Grok in der EU zu erwirken, sei nicht das Ziel der EU-Kommission und eher ein letztes Mittel. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Dezember 2025 verh\u00e4ngte die EU gegen Musks Online-Plattform wegen Transparenzm\u00e4ngeln eine Strafe von 120 Millionen Euro. Au\u00dferdem hat die EU X seit Dezember 2013 im Visier, weil die Plattform im Verdacht steht, nicht genug gegen illegale Inhalte oder Desinformation zu tun.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">EU-Digitalgesetze sorgen f\u00fcr Spannungen mit den USA<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Anbetracht der seit Jahren andauernden Ermittlungen halten Kritiker der EU seit L\u00e4ngerem vor, ihre Digitalregeln nicht konsequent genug durchzusetzen. Gleichzeitig wirft die US-Regierung Br\u00fcssel Zensur vor. Als Reaktion auf europ\u00e4ische Ma\u00dfnahmen verh\u00e4ngte Washington vor Weihnachten Einreiseverbote gegen den fr\u00fcheren EU-Kommissar <strong>Thierry Breton<\/strong> und andere Europ\u00e4er. Breton ist ein Architekt der EU-Digitalgesetze. Auch die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerinnen der gegen Internet-Hetze eintretenden deutschen Beratungsstelle HateAid sind betroffen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ermittlungen auch in Frankreich<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt seit Sommer 2025 gegen X. Die urspr\u00fcngliche Ermittlung dreht sich um den Vorwurf ver\u00e4nderter Algorithmen, um die Aufmerksamkeit rechtsextremer Inhalte zu erh\u00f6hen. Neu sind jetzt auch Vorw\u00fcrfe wegen Holocaustleugnung und sexueller Abbildungen.\u00a0In Deutschland gibt es bisher keine vergleichbaren Ermittlungen gegen Grok. Die Bundesnetzagentur verwies nach dpa-Anfrage auf die Zust\u00e4ndigkeiten \u2013 demnach seien Irland als Sitz des Anbieters und die EU-Kommission zust\u00e4ndig. (8. Januar)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sexualisierte Kinderbilder und Hitler-Lob: Der KI-Chatbot Grok auf der Online-Plattform X sorgt f\u00fcr Skandale. Die EU-Kommission stellt daher nun eine neue Forderung an Elon Musks Firma.<\/p>\n","protected":false},"author":127,"featured_media":818791,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[22953,22954,11663],"class_list":["post-1996953","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-elon-musk","tag-grok","tag-x"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1996953","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/127"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1996953"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1996953\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/818791"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1996953"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1996953"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1996953"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}