{"id":2045367,"date":"2026-01-20T14:31:28","date_gmt":"2026-01-20T13:31:28","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=2045367"},"modified":"2026-01-20T14:31:33","modified_gmt":"2026-01-20T13:31:33","slug":"milliardenschwere-europaeische-verkehrsprojekte-spaeter-fertig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/milliardenschwere-europaeische-verkehrsprojekte-spaeter-fertig\/","title":{"rendered":"Milliardenschwere europ\u00e4ische Verkehrsprojekte sp\u00e4ter fertig"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Luxemburg&nbsp;(dpa)&nbsp;&#8211;&nbsp;Bis Menschen und Waren schneller durch die EU fahren, wird einem Bericht zufolge mehr Zeit vergehen als geplant. Es sei unm\u00f6glich, das sogenannte TEN-V-Hochgeschwindigkeitsnetz bis 2030 fertigzustellen, stellt der Europ\u00e4ische Rechnungshof in einem Sonderbericht fest. Dabei geht es auch um den Fehmarnbelt-Tunnel zwischen Deutschland und D\u00e4nemark und den Brenner-Basistunnel.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hintergrund der Schwierigkeiten bei den insgesamt acht Megaprojekten sind unter anderem die Corona-Pandemie und der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, wie die Pr\u00fcfer festhalten. Kosten seien gestiegen und die Arbeiten dauern l\u00e4nger. Einzig bei der Autobahn A1 in Rum\u00e4nien werde nun mit einer fr\u00fcheren Er\u00f6ffnung gerechnet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Brenner-Basistunnel viel sp\u00e4ter fertig<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die j\u00fcngste Sch\u00e4tzung der Gesamtkosten f\u00fcr die acht Projekte sei fast doppelt so hoch wie die urspr\u00fcngliche. Haupts\u00e4chlich gehe der starke Anstieg auf zwei Eisenbahnverbindungen zur\u00fcck: die Rail Baltica (plus 291 Prozent Kosten), die von Tallinn \u00fcber Riga und Kaunas nach Warschau f\u00fchren soll, und die Verbindung Lyon\u2013Turin (plus 127 Prozent Kosten).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Brenner-Basistunnel wird dem Bericht zufolge 40 Prozent teurer als urspr\u00fcnglich gesch\u00e4tzt und voraussichtlich erst 2032 statt wie urspr\u00fcnglich erwartet 2016 er\u00f6ffnet. Die neue Verbindung soll Fahrten von M\u00fcnchen nach Norditalien deutlich beschleunigen und vor allem G\u00fcterverkehr von der Stra\u00dfe auf die Schiene verlagern. Der Rechnungshof hatte bereits im Vorg\u00e4ngerbericht 2020 festgehalten, dass es vor allem bei der Anbindung an den Tunnel mit dem Zulauf in Deutschland und Italien Probleme gibt.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fehmarnbelt-Querung viel teurer<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Fehmarnbelt-Querung verteuerte sich der Sch\u00e4tzung zufolge um 52 Prozent. Im Sonderbericht, der den Stand bis November 2025 wiedergibt, wird hier mit einer Er\u00f6ffnung 2029 statt urspr\u00fcnglich 2018 gerechnet. Am Freitag wurde bekannt, dass sich die Fertigstellung voraussichtlich sogar auf 2031 verz\u00f6gert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Pr\u00fcfer hoffen, dass k\u00fcnftig die nationalen Verkehrspl\u00e4ne besser mit den Priorit\u00e4ten auf europ\u00e4ischer Ebene abgestimmt werden. Die Staaten sind dazu mittlerweile verpflichtet. Dies werde sich voraussichtlich aber erst bei neuen Megaprojekten auswirken. (19. Januar)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Menschen und Waren sollen schneller von einem europ\u00e4ischen Land ins andere kommen. Das kostet viel Geld &#8211; mehr als erwartet. Au\u00dferdem verl\u00e4ngert sich die Bauzeit der Megaprojekte.<\/p>\n","protected":false},"author":127,"featured_media":2045446,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[147,22200,22202],"class_list":["post-2045367","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-eu","tag-hochgeschwindigkeitsnetz","tag-zug"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2045367","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/127"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2045367"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2045367\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2045446"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2045367"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2045367"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2045367"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}