{"id":2067996,"date":"2026-01-23T13:55:19","date_gmt":"2026-01-23T12:55:19","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=2067996"},"modified":"2026-01-23T13:55:24","modified_gmt":"2026-01-23T12:55:24","slug":"ki-missbrauch-eu-verschaerft-kurs-gegen-kuenstlich-generierte-nacktbilder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/ki-missbrauch-eu-verschaerft-kurs-gegen-kuenstlich-generierte-nacktbilder\/","title":{"rendered":"KI-Missbrauch: EU versch\u00e4rft Kurs gegen k\u00fcnstlich generierte Nacktbilder"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Europ\u00e4ische Union f\u00e4hrt angesichts der gro\u00dfen Emp\u00f6rung \u00fcber den Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI), die im Netz die Privatsph\u00e4re und W\u00fcrde von Menschen verletzt, schwere Gesch\u00fctze auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Skandal um von Grok AI \u2013 dem in <strong>Elon Musk<\/strong>&#8217;s Plattform X integrierten Chatbot \u2013 erzeugten sexualisierten Bilder erw\u00e4gt Br\u00fcssel, die Erstellung sexueller Deepfakes als verbotene Praxis im Rahmen des Artificial Intelligence Act (AI Act, oder: KI-Gesetz) einzustufen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Emp\u00f6rung \u00fcber Grok<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Musk\u2019s Unternehmen xAI f\u00fchrte \u2013 nach anhaltender internationaler Kritik \u2013 Mitte Januar neue Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr die Erzeugung sexuell anz\u00fcglicher KI-Bilder in Grok ein. Der Schritt folgte Vorw\u00fcrfen, Grok habe es Nutzenden erm\u00f6glicht, Frauen digital \u201causzuziehen\u201d, indem etwa Kleidung durch Bikinis ersetzt wurde. In einigen F\u00e4llen betraf dies auch Minderj\u00e4hrige.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ersten Bilder von Menschen, die ohne ihre Einwilligung digital ausgezogen wurden (\u201eNudification\u201c), tauchten bereits in den ersten Tagen nach der Einf\u00fchrung der neuen Funktion auf, verbreiteten sich aber insbesondere rund um Silvester. Laut CNN wurde Grok allein zwischen dem 5. und 6. Januar genutzt, um mindestens 6.700 sexuelle Bilder zu erzeugen. Diese zeigten h\u00e4ufig Frauen oder Minderj\u00e4hrige. Eine sp\u00e4tere Untersuchung der New York Times ergab, dass innerhalb von 9 Tagen etwa 1,8 Millionen sexualisierte Bilder durch Grok geteilt wurden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eGrok bietet jetzt einen \u2018Spicy Mode\u2019 an, der explizite sexuelle Inhalte mit teilweise kindlichen Bildern zeigt. Das ist nicht pikant. Das ist illegal. Das ist emp\u00f6rend,\u201c sagte <strong>Thomas Regnier,<\/strong> Sprecher f\u00fcr digitale Angelegenheiten der EU, Anfang Januar vor Reportern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Europ\u00e4ische Kommission, die als digitale Aufsichtsbeh\u00f6rde des Blocks fungiert, erkl\u00e4rte, sie werde die nun von X eingef\u00fchrten Beschr\u00e4nkungen zur Kenntnis nehmen und pr\u00fcfen. Beh\u00f6rden warnten, dass die EU den gesamten Anwendungsbereich des Digital Services Act (DSA) aussch\u00f6pfen werde, falls die Schritte nicht ausreichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kommissions-Vizepr\u00e4sidentin <strong>Henna Virkkunen<\/strong> sagte, die Kommission erw\u00e4ge, diese Art von KI\u2011generierten sexualisierten Bildern ausdr\u00fccklich als \u201einakzeptable Risiken\u201c im Rahmen des AI Acts zu verbieten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Verbot sch\u00e4dlicher Praktiken im Bereich der KI k\u00f6nne relevant sein, um das Problem nicht einvernehmlicher sexueller Deepfakes und Kinderpornografie anzugehen, sagte Virkkunen, die zudem Kommissarin f\u00fcr Technologische Souver\u00e4nit\u00e4t, Sicherheit und Demokratie ist, in der Plenarsitzung des Europ\u00e4ischen Parlaments in dieser Woche in Stra\u00dfburg. Erg\u00e4nzend f\u00fcgte sie hinzu, der DSA verringere das Risiko, dass sexuelles Material ohne Einwilligung online verbreitet werde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie erinnerte auch daran, dass die Kommission X im Rahmen der DSA-Untersuchung zur Vorlage von Informationen zu Grok aufgefordert hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Plattform solle bis Jahresende s\u00e4mtliche internen Dokumente und Daten dazu sichern. \u201eWir pr\u00fcfen nun, inwieweit X m\u00f6glicherweise ohnehin gegen den DSA verst\u00f6\u00dft, und werden nicht z\u00f6gern, weitere Schritte einzuleiten, falls die Hinweise darauf hindeuten,\u201c sagte sie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kommission hatte den Druck auf X bereits zuvor erh\u00f6ht: Das Unternehmen war Anfang Dezember wegen mangelnder Transparenz mit einer Geldstrafe von 120 Millionen Euro belegt worden. Die EU beharrt darauf, ihre Regeln durchzusetzen \u2013 trotz Kritik seitens der US\u2011Regierung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDer DSA ist in Europa sehr klar. Alle Plattformen m\u00fcssen vor der eigenen Haust\u00fcr kehren, denn das, was sie hier erzeugen, ist inakzeptabel. Und die Einhaltung des EU\u2011Rechts ist keine Option. Sie ist eine Verpflichtung,\u201c sagte Regnier auf dem H\u00f6hepunkt des Skandals Anfang Januar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der vergangenen Woche hatte eine Gruppe von rund 50 Abgeordneten die Kommission aufgefordert, KI\u2011Apps zur Erstellung von Nacktbildern vom EU\u2011Markt zu verbannen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Grok-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2069340\" srcset=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Grok-1-980x653.jpg 980w, https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Grok-1-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Illustration: 12. Juli 2025: Auf dieser Fotoillustration ist das xAI Grok-Logo auf einem Smartphone-Bildschirm zu sehen. Grok ist ein generativer Chatbot mit k\u00fcnstlicher Intelligenz, der von xAI entwickelt wurde. Foto: Algi Febri Sugita\/ZUMA Press Wire\/dpa<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ein Leben ohne X ist m\u00f6glich, aber\u2026<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz der Kritik an X ver\u00f6ffentlichen nahezu alle ranghohen EU\u2011Beamtinnen und \u2011Beamten weiterhin Beitr\u00e4ge auf der Plattform und nicht auf europ\u00e4ischen Alternativen, wie Recherchen der dpa zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">EU\u2011Kommissionspr\u00e4sidentin <strong>Ursula von der Leyen<\/strong> und andere Spitzenvertreterinnen und \u2011vertreter verf\u00fcgen weiterhin \u00fcber keine offiziellen Konten auf Mastodon, einer in Deutschland ans\u00e4ssigen Alternative. Virkkunen er\u00f6ffnete im Januar ein offizielles Konto auf Mastodon. Hochrangige EU\u2011Politikerinnen und \u2011Politiker sind zudem auf Bluesky aktiv, einer weiteren US\u2011Plattform, die derzeit an Popularit\u00e4t gewinnt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kommission begr\u00fcndet die fortgesetzte Nutzung von X mit dessen Reichweite: Mastodon z\u00e4hlt laut den Unternehmen rund 750.000 monatliche Nutzerinnen und Nutzer, w\u00e4hrend X auf 100 Millionen kommt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der steinige Weg zu mehr Sicherheit im Netz<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Prozess f\u00fcr besseren Schutz Minderj\u00e4hriger online in der EU ist langwierig, da Interessen in den Bereichen Datenschutz, Wirtschaft und Schutzbed\u00fcrftigkeit aufeinandertreffen. Mehrere Regelwerke greifen ineinander:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Chat Control<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kommission legte 2022 einen Vorschlag f\u00fcr eine Verordnung vor, der Plattformen verpflichten sollte, Bilder und Videos von Missbrauch (sogenanntes \u201echild sexual abuse material\u201c oder CSAM) sowie Versuche von T\u00e4terinnen und T\u00e4tern aufzusp\u00fcren, die Minderj\u00e4hrige kontaktieren, und zu melden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der als \u201eChat Control\u201c bekannte Plan l\u00f6ste eine heftige<a href=\"http:\/\/fierce privacy debates inside the 27-country bloc\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> Datenschutzdebatte<\/a> innerhalb der 27 Mitgliedstaaten aus und f\u00fchrte zu Vorw\u00fcrfen von versuchter Massen\u00fcberwachung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die endg\u00fcltige Gesetzgebung soll Anfang 2026 ausverhandelt werden und dabei eine Br\u00fccke schlagen zwischen dem datenschutzorientierten Ansatz des Parlaments und dem Wunsch des Rates nach weitreichenden freiwilligen Scan\u2011Befugnissen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend die vor\u00fcbergehenden freiwilligen Scan-Ma\u00dfnahmen bis April 2026 verl\u00e4ngert wurden, um ein rechtliches Vakuum zu verhindern, betonen MEPs die Dringlichkeit einer dauerhaften L\u00f6sung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Protestaktion-_Chatkontrolle-stoppen_-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2069384\" srcset=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Protestaktion-_Chatkontrolle-stoppen_-1.jpg 1920w, https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Protestaktion-_Chatkontrolle-stoppen_-1-1280x853.jpg 1280w, https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Protestaktion-_Chatkontrolle-stoppen_-1-980x653.jpg 980w, https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Protestaktion-_Chatkontrolle-stoppen_-1-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Archiv: 09.10.2025, Berlin: Mitglieder des B\u00fcndnis &#8222;Chatkontrolle Stoppen!&#8220; demonstrieren vor dem Bundesinnenministerium. Zivilgesellschaftliche Organisationen demonstrieren vor dem Bundesinnenministerium in Berlin gegen die geplante EU-weite Chatkontrolle\u00a0und \u00fcbergeben \u00fcber 300.000 Unterschriften. Foto: Fabian Sommer\/dpa\u00a0<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>DSA<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Europ\u00e4ische Union nutzt den <a href=\"https:\/\/digital-strategy.ec.europa.eu\/en\/policies\/digital-services-act\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Digital Services Act<\/a>, um Online\u2011Plattformen zu sanktionieren \u2013 durch massive Geldbu\u00dfen, die Anordnung unmittelbarer betrieblicher \u00c4nderungen und im \u00e4u\u00dfersten Fall die vor\u00fcbergehende Aussetzung ihrer Dienste.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bu\u00dfgelder sind m\u00f6glich, wenn Plattformen gegen im DSA festgelegte Pflichten versto\u00dfen, sich interimistischen Ma\u00dfnahmen widersetzen oder Zusagen brechen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der DSA ist eine EU\u2011Verordnung f\u00fcr eine sicherere Online\u2011Umgebung und verpflichtet Plattformen, illegale Inhalte zu bek\u00e4mpfen, Nutzerinnen und Nutzer zu sch\u00fctzen und Transparenz zu erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>KI-Gesetz<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der <a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/topics\/en\/article\/20230601STO93804\/eu-ai-act-first-regulation-on-artificial-intelligence\">AI Act <\/a>wurde 2024 verabschiedet und ist weltweit der erste umfassende Rechtsrahmen f\u00fcr k\u00fcnstliche Intelligenz. Er basiert auf einem risikobasierten System, um KI\u2011Technologien in der EU zu regulieren, damit sie sicher und vertrauensw\u00fcrdig sind und Grundrechte achten sowie Innovation erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er verbietet bestimmte unzul\u00e4ssige KI\u2011Praktiken wie soziales Scoring und legt Regeln f\u00fcr Hochrisikobereiche fest \u2013 etwa in der kritischen Infrastruktur oder in Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnissen. Zudem enth\u00e4lt er Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr manipulative KI-Anwendungen, darunter Deepfakes, die sich gegen Kinder richten.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Verbote von sozialen Medien<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frankreich, wo erw\u00e4gt wird, soziale Medien f\u00fcr Kinder unter 15 Jahren zu verbieten, testet seit diesem Sommer eine App zur Altersverifizierung, die von der Europ\u00e4ischen Kommission entwickelt wurde. Dieses Instrument ist eines von mehreren Verfahren zur Alters\u00fcberpr\u00fcfung im Internet \u2013 ein schwieriges Thema f\u00fcr Technologiekonzerne und Beh\u00f6rden gleicherma\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Individuelle Ma\u00dfnahmen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Spanien forderte <strong>Sira Rego, <\/strong>die f\u00fcr Kinder und Jugendliche zust\u00e4ndige Ministerin,&nbsp; Anfang Januar die Generalstaatsanwaltschaft auf, zu pr\u00fcfen, ob Grok m\u00f6glicherweise Straftaten im Zusammenhang mit der Verbreitung von Material des sexuellen Missbrauchs von Kindern begeht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Spanien arbeitet derzeit an einem eigenen Gesetz zum Schutz Minderj\u00e4hriger in digitalen Umgebungen. Es st\u00e4rkt den Rahmen zum Schutz der pers\u00f6nlichen Integrit\u00e4t und Privatsph\u00e4re vor neuen Formen der Verletzung, die mit Technologien wie KI verbunden sind, und bekr\u00e4ftigt, dass das Kindeswohl stets Vorrang vor jedem digitalen Gesch\u00e4ftsmodell haben muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bulgarien verst\u00e4rkt seine Bem\u00fchungen zur Bek\u00e4mpfung von sexuellem Missbrauch von Kindern im Internet durch internationale Zusammenarbeit der Strafverfolgung, nationale Pr\u00e4ventionskampagnen und politische Diskussionen im Einklang mit dem EU\u2011Recht. 2025 nahmen bulgarische Beh\u00f6rden an einer gro\u00dfen internationalen Operation teil, bei der \u201eKidflix\u201c aus dem Netz genommen wurde, eine der weltweit gr\u00f6\u00dften Plattformen f\u00fcr die sexuelle Ausbeutung von Kindern, die zwischen 2022 und 2025 von nahezu 2 Millionen Nutzerinnen und Nutzern verwendet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rum\u00e4nien verf\u00fcgt \u00fcber gesetzliche Mechanismen zur Bek\u00e4mpfung von Material \u00fcber sexuellen Missbrauch von Kindern im Strafgesetzbuch und arbeitet daran, diese Regeln auszuweiten und zu modernisieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit 2025 wird ein wichtiges Gesetz zum Schutz von Kindern im Internet (\u201eOnline Age of Majority Law\u201c) im Parlament beraten. Das Gesetz f\u00fchrt eine verpflichtende Altersverifizierung sowie die Einholung der Zustimmung der Eltern f\u00fcr Minderj\u00e4hrige unter 16 Jahren ein, um Zugang zu Online\u2011Diensten wie sozialen Medien, Gaming\u2011 oder Streaming\u2011Plattformen zu erhalten. Rum\u00e4nien beteiligt sich au\u00dferdem zunehmend an EU\u2011Regeln zur Verhinderung und Bek\u00e4mpfung von sexuellem Missbrauch im Netz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">EU-Beitrittskandidatenland Bosnien und Herzegowina verf\u00fcgt weiterhin \u00fcber kein spezifisches Gesetz, das diesen Bereich reguliert. In Bosnien und Herzegowina beruht die strafrechtliche Verantwortlichkeit f\u00fcr die Herstellung, Verbreitung und den Besitz solchen Materials auf Strafgesetzen, die die sexuelle Ausbeutung von Kindern abdecken, jedoch keine ausdr\u00fccklichen Bestimmungen zu KI\u2011generierten oder simulierten Inhalten enthalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU hat eine Reihe komplement\u00e4rer Instrumente und Ma\u00dfnahmen eingef\u00fchrt, um ihre B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger \u2013 ob jung oder alt \u2013 vor sch\u00e4dlichen Praktiken im Internet zu sch\u00fctzen. Schwachstellen bestehen jedoch weiterhin: Schwierigkeiten bei der Durchsetzung, die algorithmische Verst\u00e4rkung von Schaden, uneinheitliche nationale Umsetzung sowie Debatten \u00fcber das richtige Verh\u00e4ltnis zwischen Sicherheit und Datenschutz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Dieser Artikel ist eine enr Key Story. Der Inhalt basiert auf Nachrichten der am enr teilnehmenden Agenturen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> KI\u2011generierte sexualisierte Darstellungen Minderj\u00e4hriger in sozialen Medien: Nach dem Aufruhr um den Grok\u2011Chatbot werden die Rufe nach besseren Schutzma\u00dfnahmen lauter. Das KI-Gesetz und der DSA sind im Fokus. Reichen sie aus, um Missbrauch zu verhindern?<\/p>\n","protected":false},"author":71,"featured_media":1394449,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":true,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[20961,11665,22954,9706,17161,15970],"class_list":["post-2067996","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-key-story","tag-ai-act-4","tag-dsa-3","tag-grok","tag-ki","tag-missbrauch","tag-soziale-medien"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2067996","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/71"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2067996"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2067996\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1394449"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2067996"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2067996"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2067996"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}