{"id":231156,"date":"2024-04-17T15:31:33","date_gmt":"2024-04-17T13:31:33","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.dpa.com\/?p=231156"},"modified":"2024-04-17T15:31:40","modified_gmt":"2024-04-17T13:31:40","slug":"bericht-fbi-befragte-afd-politiker-zu-moeglichen-dubiosen-zahlungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/bericht-fbi-befragte-afd-politiker-zu-moeglichen-dubiosen-zahlungen\/","title":{"rendered":"Bericht: FBI befragte AfD-Politiker zu m\u00f6glichen dubiosen Zahlungen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Berlin &#8211; Die Vernehmung habe im Dezember 2023 in den USA vor Krahs R\u00fcckreise nach Deutschland nach einer Veranstaltung der jungen Republikaner in New York stattgefunden, berichtete der \u00abSpiegel\u00bb am Dienstag unter Berufung auf gemeinsame Informationen mit der ZDF-Sendung \u00abFrontal\u00bb. Krah teilte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit: \u00abIch wurde als Zeuge zu meinen Kontakten in die Ukraine befragt, ja. Ich habe entsprechend Auskunft gegeben.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die US-Ermittler sollen Krah nach Recherchen von \u00abSpiegel\u00bb und der ZDF-Sendung unter anderem eine Chat-Nachricht vorgehalten haben, in der ein prorussischer Aktivist seinem Bekannten Krah versichert habe, das Problem mit den \u00abKompensationen\u00bb f\u00fcr Krahs \u00abtechnische Ausgaben\u00bb sei gel\u00f6st. Von Mai an \u00abwird es so sein, wie es vor Februar war\u00bb. Die Formulierung habe den Verdacht nahegelegt, dass Krah schon l\u00e4nger verdeckt bezahlt worden sein k\u00f6nnte, hie\u00df es weiter. Die Beh\u00f6rden gingen dem nun nach.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Krah teilte weiter mit, er habe seine Kontakte zu dem prorussischen Aktivisten nie verheimlicht, sie f\u00e4nden sich unter anderem auf seinem Instagram-Account. \u00abDie Vorw\u00fcrfe sind absurd und konstruiert.\u00bb Der \u00abSpiegel\u00bb zitierte Krah mit den Worten, er habe von dem Aktivisten nie Geld bekommen, \u00abkeine Zahlungen, geldwerten Leistungen oder sonstige Kompensationen\u00bb. Wom\u00f6glich habe der Aktivist ihm Geld f\u00fcr eine Opernballkarte zur\u00fcckzahlen wollen. Oder die Chat-Nachricht, in der von \u00abKompensationen\u00bb die Rede gewesen sei, m\u00fcsse f\u00fcr einen anderen Empf\u00e4nger bestimmt gewesen sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Krahs Name taucht derzeit auch im Zusammenhang mit der prorussischen Internetplattform \u00abVoice of Europe\u00bb (VoE) auf. Ende M\u00e4rz hatte Tschechien nach Geheimdienstermittlungen VoE auf die nationale Sanktionsliste gesetzt. Die Internetseite sei Teil einer russischen Einflussoperation, deren Ziel es sei, die territoriale Unversehrtheit, Souver\u00e4nit\u00e4t und Freiheit der Ukraine infrage zu stellen, hie\u00df es. Auf dem Portal waren unter anderem Interviews mit dem AfD-Politiker <strong>Petr Bystron<\/strong> und Krah erschienen. Die tschechische Zeitung \u00abDenik N\u00bb hatte berichtet, Bystron habe m\u00f6glicherweise auch Geld entgegengenommen. Der AfD-Abgeordnete hat das mehrfach zur\u00fcckgewiesen. Auch Krah bestreitet laut \u00abSpiegel\u00bb, Geld aus dem Umfeld von \u00abVoice of Europe\u00bb angenommen zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vom 6. bis zum 9. Juni findet die Europawahl statt. Gew\u00e4hlt werden die mehr als 700 Abgeordneten des Europaparlaments. Das Parlament ist eng an der europ\u00e4ischen Gesetzgebung beteiligt, zudem hat es ein Mitspracherecht bei der Zusammensetzung der n\u00e4chsten EU-Kommission.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der AfD-Spitzenkandidat f\u00fcr die Europawahl, Maximilian Krah, ist einem Bericht zufolge von der US-Bundespolizei FBI zu m\u00f6glichen Zahlungen von prorussischen G\u00f6nnern befragt worden. <\/p>\n","protected":false},"author":119,"featured_media":231166,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-231156","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/231156","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/119"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=231156"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/231156\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/231166"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=231156"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=231156"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=231156"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}