{"id":244260,"date":"2024-05-13T15:46:29","date_gmt":"2024-05-13T13:46:29","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.dpa.com\/?p=244260"},"modified":"2024-05-13T15:46:29","modified_gmt":"2024-05-13T13:46:29","slug":"eu-wahl-gruene-beklagen-kampagne-gegen-spitzenkandidatin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/eu-wahl-gruene-beklagen-kampagne-gegen-spitzenkandidatin\/","title":{"rendered":"EU-Wahl: Gr\u00fcne beklagen Kampagne gegen Spitzenkandidatin"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wien &#8211; \u00d6sterreichs Gr\u00fcne sind vergangene Woche geeint einer mutma\u00dflichen &#8222;Schmutzk\u00fcbel-Kampagne&#8220; gegen ihre EU-Wahl-Spitzenkandidatin Lena Schilling entgegengetreten. Nach Bekanntwerden von Vorw\u00fcrfen gegen die Listenerste versammelte Parteichef Werner Kogler das Spitzenteam der Partei, um Schilling R\u00fcckendeckung zu geben. Der Vizekanzler sprach von &#8222;anonymem Gemurkse&#8220; und &#8222;Gefurze&#8220;. Schilling selbst kommentierte die Vorw\u00fcrfe inhaltlich nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit einigen Wochen liegen etlichen Medien Unterlagen \u00fcber eine Unterlassungserkl\u00e4rung Schillings in einer Privatangelegenheit vor. Ver\u00f6ffentlicht wurden diese Informationen nun vom &#8222;Standard&#8220;. Dazu kamen diverse Ger\u00fcchte aus dem Privatleben der Spitzenkandidatin, die laut dem Blatt belegbar sein sollen. Insgesamt wurde dabei ein sehr ung\u00fcnstiges Charakterbild Schillings gezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dem &#8222;Standard&#8220; wollte man am Mittwoch seitens der Gr\u00fcnen zumindest nicht direkt einen Vorwurf machen. Auch werden die Gr\u00fcnen nicht klagen. Auf die Inhalte wird nicht eingegangen: &#8222;Ich hoffe, es ist akzeptabel, dass mein Privatleben noch mein Privatleben ist&#8220;, meinte Schilling. Sie wolle eigentlich \u00fcber Inhalte sprechen, um die es bei der EU-Wahl gehe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gr\u00fcnen sehen die &#8222;organisierte Kampagne&#8220;, die Klubchefin Sigrid Maurer erkennt, auch direkt gegen junge Frauen gerichtet. Die Schmutzk\u00fcbel seien gef\u00fcllt worden und w\u00fcrden jetzt \u00fcber eine junge Frau ausgeleert, befand Kogler. Klimaschutzministerin Leonore Gewessler sah die Art der Vorw\u00fcrfe als &#8222;hemmungslos&#8220; an: &#8222;Mich macht das betroffen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Maurer betonte das Prinzip, dass man &#8211; zumindest bei den Gr\u00fcnen &#8211; das politisch Relevante und das h\u00f6chst Pers\u00f6nliche trenne. Schilling habe ihre volle Unterst\u00fctzung. Die Spitzenkandidatin selbst meinte, man werde niemanden f\u00fcr Politik begeistern, wenn man sich gegenseitig mit Dreck bewerfe. Wenn die Zeitung solch eine Geschichte ver\u00f6ffentliche, sei es deren freie Entscheidung. Was sie aber sehr wohl kritisiere, sei, dass mit Ger\u00fcchten und Unterstellungen kampagnisiert werde. (08.05.2024)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehrere Partei-Granden der \u00f6sterreichischen Gr\u00fcnen r\u00fcckten vergangene Woche aus, um ihre Spitzenkandidatin bei der EU-Wahl, Lena Schilling, gegen\u00fcber einer vermeintlichen &#8222;Schmutzk\u00fcbel-Kampagne&#8220; in Schutz zu nehmen. 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