{"id":247859,"date":"2024-05-17T12:33:11","date_gmt":"2024-05-17T10:33:11","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.dpa.com\/?p=247859"},"modified":"2024-05-17T12:33:44","modified_gmt":"2024-05-17T10:33:44","slug":"oevp-spitzenkandidat-eu-armee-waere-schwaechung-europas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/oevp-spitzenkandidat-eu-armee-waere-schwaechung-europas\/","title":{"rendered":"\u00d6VP-Spitzenkandidat: EU-Armee w\u00e4re &#8222;Schw\u00e4chung&#8220; Europas"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wien &#8211; Eine europ\u00e4ische Armee w\u00e4re nach Ansicht des Spitzenkandidaten der \u00f6sterreichischen \u00d6VP f\u00fcr die Europawahl, Reinhold Lopatka, &#8222;eine Schw\u00e4chung&#8220; Europas. Lopatka pl\u00e4dierte am Donnerstagabend in einem Gespr\u00e4ch mit der &#8222;Vereinigung der Europajournalisten und Europajournalistinnen&#8220; (AEJ) und dem Verband der Auslandspresse in Wien stattdessen f\u00fcr eine enge Zusammenarbeit der neutralen Staaten mit der NATO.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die NATO sei &#8222;viel st\u00e4rker als die Europ\u00e4ische Union&#8220; und das Fundament der kollektiven Sicherheit f\u00fcr 23 EU-Staaten. Die Allianz habe es geschafft, L\u00e4nder wie Norwegen, Albanien, Montenegro, Nordmazedonien aufzunehmen, w\u00e4hrend die EU Gro\u00dfbritannien als zweite Atommacht verloren habe und keine weiteren Beitritte bewerkstelligt habe. \u00d6sterreich sei seit 1995 in der NATO-Partnerschaft f\u00fcr Frieden, dies h\u00e4tten die beiden Parteien FP\u00d6 und SP\u00d6 offenbar vergessen, kritisierte Lopatka. \u00d6sterreich tue viel, etwa am Westbalkan, um sich nicht dem Vorwurf des Trittbrettfahrers auszusetzen. &#8222;Ich bin froh, wenn auch in Zukunft die transatlantische Achse funktioniert, das wird bitter notwendig sein&#8220;, so Lopatka.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass die rechtspopulistische FP\u00d6 auf ihrem EU-Wahlplakat &#8222;den EU-Wahnsinn stoppen&#8220; wolle und der EU in Hinblick auf die Ukraine Kriegstreiberei vorwerfe sei &#8222;eine v\u00f6llige Verkehrung der Tatsachen&#8220;, sagte Lopatka. &#8222;Das Plakat per se ist der Wahnsinn.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Zusammenarbeit im Europaparlament mit der nationalkonservativen, EU-kritischen EKR-Fraktion, der etwa die rechte Regierungspartei &#8222;Fratelli d&#8217;Italia&#8220; von Italiens Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni angeh\u00f6rt, schloss Lopatka nicht aus. Es gehe um Mehrheiten f\u00fcr Sachfragen. &#8222;Ich brauche keine Koalition mit Meloni&#8220;, so der \u00d6VP-Politiker, &#8222;aber warum sollte ich von vornherein nein sagen?&#8220; Mit FP\u00d6 und AfD sei eine solche Zusammenarbeit hingegen &#8222;unm\u00f6glich&#8220;. Beide Parteien h\u00e4tten &#8222;null Interesse, die EU weiterzuentwickeln&#8220;, sondern s\u00e4hen die Zukunft bei den Nationalstaaten. (17.05.2024)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Spitzenkandidat der \u00f6sterreichischen \u00d6VP f\u00fcr die Europawahl, Reinhold Lopatka, sprach sich am Donnerstagabend gegen eine europ\u00e4ische Armee aus. Vielmehr wolle er die Kooperation mit der NATO st\u00e4rken. Eine Zusammenarbeit mit der EKR-Fraktion nach der Wahl schloss er nicht aus. <\/p>\n","protected":false},"author":91,"featured_media":247860,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-247859","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/247859","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/91"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=247859"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/247859\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/247860"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=247859"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=247859"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=247859"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}