{"id":250767,"date":"2024-05-22T14:02:26","date_gmt":"2024-05-22T12:02:26","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.dpa.com\/?p=250767"},"modified":"2024-05-22T14:02:58","modified_gmt":"2024-05-22T12:02:58","slug":"oesterreichs-gruenen-kandidatin-wehrt-sich-gegen-vorwuerfe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/oesterreichs-gruenen-kandidatin-wehrt-sich-gegen-vorwuerfe\/","title":{"rendered":"\u00d6sterreichs Gr\u00fcnen-Kandidatin wehrt sich gegen Vorw\u00fcrfe"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wien &#8211; Die Gr\u00fcne EU-Spitzenkandidatin Lena Schilling wehrt sich weiter gegen neue, anonymisierte Vorw\u00fcrfe gegen ihre Person. In einer Pressekonferenz am Mittwoch wies Schilling energisch zur\u00fcck, \u00fcberlegt zu haben, nach der Wahl zur Linksfraktion zu wechseln und hat nun als Signal eine Gr\u00fcne Parteimitgliedschaft beantragt. Sch\u00fctzenhilfe erhielt sie von Gr\u00fcnen-Generalsekret\u00e4rin Olga Voglauer, die angebliche Verstrickungen der SP\u00d6 und KP\u00d6 in die &#8222;menschenverachtende Hetze&#8220; kritisierte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der &#8222;Standard&#8220; hatte unter Berufung auf nicht namentlich genannte damalige Vertraute von \u00dcberlegungen Schillings berichtet, nach der Wahl der Linksfraktion im EU-Parlament beizutreten. Zudem wurde eine Chat-Aussage ver\u00f6ffentlicht, in der Schilling der Aktivistin Veronika Bohrn Mena im Vorfeld ihrer Kandidatur geschrieben hatte, sie habe ihr Leben lang &#8222;niemanden so sehr gehasst&#8220; wie die Gr\u00fcnen. Schon vor zwei Wochen waren anonymisierte Vorw\u00fcrfe publiziert worden, die ein ung\u00fcnstiges Charakterbild der Quereinsteigerin aus der Aktivistenszene zeichneten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie sei &#8222;extrem w\u00fctend&#8220;, erkl\u00e4rte Schilling. Sie habe &#8222;verletzliche Momente auf dem Weg zu meiner Kandidatur gehabt&#8220; und viele aus ihrem privaten Umfeld h\u00e4tten eines gemeinsam: &#8222;Sie lehnen die Gr\u00fcnen ab.&#8220; Sie habe kein Geheimnis daraus gemacht, dass sie den Gr\u00fcnen fr\u00fcher kritisch gegen\u00fcber gestanden sei, denn &#8222;wo man viele Erwartungen hat, \u00fcbt man auch harte Kritik&#8220;. Aber sie wolle &#8222;ernsthaft&#8220; Klimapolitik machen, und das gehe nur mit den Gr\u00fcnen, deshalb habe sie sich zur Kandidatur entschieden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Ich stehe hier heute als eine Gr\u00fcne&#8220;, unterstrich sie. Als Signal habe sie heute einen Antrag auf die Parteimitgliedschaft abgeschickt. Dass sie einen Wechsel zur Linksfraktion \u00fcberlegt habe, &#8222;das ist ein Bullshit&#8220;. Sie habe &#8222;andere Angebote&#8220; gehabt, habe sich aber f\u00fcr die Gr\u00fcnen entschieden, bekr\u00e4ftigte Schilling. Zudem habe sie bei vielen inhaltlichen Positionen der Linksfraktion &#8211; etwa Ukraine oder Nahost-Konflikt &#8211; eine andere Meinung. Die Chatnachricht, auf die sich der &#8222;Standard&#8220; beruft, sei aus dem Kontext gerissen, es sei eigentlich um etwas v\u00f6llig anderes gegangen, n\u00e4mlich dass sie bald wieder laut auf der Stra\u00dfe Politik machen k\u00f6nne. Ein Fraktionswechsel &#8222;war nie ein Thema&#8220;, versicherte sie. Ob sie klagen wird, lie\u00df Schilling offen. (22.05.2024)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem erneut Vorw\u00fcrfe gegen die gr\u00fcne Spitzenkandidatin bei der EU-Wahl, Lena Schilling, ver\u00f6ffentlicht wurden, wehrte diese sich am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Sie habe als Signal nun eine Parteimitgliedschaft beantragt. Die Gr\u00fcnen vermuten Sozialdemokraten und Kommunisten hinter den Vorw\u00fcrfen.<\/p>\n","protected":false},"author":91,"featured_media":194692,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-250767","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/250767","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/91"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=250767"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/250767\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/194692"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=250767"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=250767"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=250767"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}