{"id":269200,"date":"2024-06-10T11:37:29","date_gmt":"2024-06-10T09:37:29","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.dpa.com\/?p=269200"},"modified":"2024-06-10T11:38:05","modified_gmt":"2024-06-10T09:38:05","slug":"eu-wahl-fpoe-gewinnt-mit-knappem-vorsrpung-vor-oevp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/eu-wahl-fpoe-gewinnt-mit-knappem-vorsrpung-vor-oevp\/","title":{"rendered":"EU-Wahl: FP\u00d6 gewinnt mit knappem Vorsrpung vor \u00d6VP"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wien &#8211; Die EU-Wahl hat die weit rechts stehende FP\u00d6 erstmals bei einem \u00f6sterreichweiten Urnengang zur st\u00e4rksten Kraft gemacht. Nur knapp dahinter folgte trotz Rekordverlusten die konservative \u00d6VP. Ihr schlechtestes Ergebnis auf Europa-Ebene musste die sozialdemokratische SP\u00d6 bei der ersten landesweiten Wahl unter ihrem neuen Parteichef Andreas Babler einstecken. FP\u00d6 und \u00d6VP blieben aber in Sichtweite. Die Gr\u00fcnen schafften ein zweistelliges Ergebnis, die liberalen NEOS d\u00fcrften das durch die Briefw\u00e4hler noch erreichen. Die beiden kleineren Parteien KP\u00d6 und DNA scheiterten an der Vier-Prozent-H\u00fcrde. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Wahlabend war wie bei EU-Wahlen \u00fcblich lange spannend, d\u00fcrfen doch die Ergebnisse erst ver\u00f6ffentlicht werden, wenn europaweit die letzten Wahllokale schlie\u00dfen und das war um 23 Uhr in Italien. Daher war man vorl\u00e4ufig auf eine gemeinsame Trendprognose von FORESIGHT, ARGE Wahlen und Peter Hajek f\u00fcr APA, ORF und Puls 4 angewiesen, die der FP\u00d6 einen recht deutlichen Vorsprung auf Volkspartei und SP\u00d6 zuschrieb.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ausz\u00e4hlung ergab dann zwischen Freiheitlichen und \u00d6VP noch ein gewisses Zusammenr\u00fccken. Die FP\u00d6 blieb mit 25,73 Prozent trotz eines Plus von 8,53 Prozentpunkten doch recht deutlich unter ihrem Rekordergebnis von 1996 (27,53 Prozent), was dennoch zu Platz eins reichte. Die \u00d6VP b\u00fc\u00dfte mit 24,73 Prozent stolze 9,82 Prozentpunkte ein, ein historischer Verlust. Der SP\u00d6 droht mit 23,23 Prozent das schlechteste Ergebnis bei einer EU-Wahl. Die Gr\u00fcnen kamen mit 10,74 Prozent nach den Turbulenzen um Spitzenkandidatin Lena Schilling mit einem blauen Auge und einem Verlust von 3,34 Prozentpunkten davon, die NEOS erreichten zwar nicht ihre guten Umfragewerte, schafften aber dennoch mit 9,94 Prozent jetzt schon fix das beste Ergebnis ihrer Geschichte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leichte Verschiebungen k\u00f6nnte es noch durch 109.000 Wahlkarten geben, die erst am Montag ausgez\u00e4hlt werden. Die \u00d6VP k\u00f6nnte da ein wenig n\u00e4her an die Freiheitlichen heranr\u00fccken. Ein Wechsel auf den Spitzenpl\u00e4tzen ist aber so gut wie ausgeschlossen. Die Wahlkarten-Prognose geht letztlich von einem Abstand von 0,8 Prozentpunkten aus. Die NEOS d\u00fcrften demnach knapp die Zweistelligkeit erreichen, n\u00e4mlich 10,1 Prozent. Ansonsten gibt es kaum \u00c4nderungen. Die Wahlbeteiligung d\u00fcrfte letztlich bei 55,8 Prozent liegen und damit unter jener vor f\u00fcnf Jahren (59,8). (10.06.2024)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erstmal bei einer \u00f6sterreichweiten Wahl wurde die weit rechts stehende FP\u00d6 zur st\u00e4rksten politischen Kraft in der Alpenrepublik. Der Vorsprung gegen\u00fcber der konservative \u00d6VP fiel aber geringer aus, als zuvor erwartet wurde. <\/p>\n","protected":false},"author":91,"featured_media":152123,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-269200","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/269200","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/91"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=269200"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/269200\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/152123"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=269200"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=269200"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=269200"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}