{"id":29059,"date":"2022-08-11T12:22:47","date_gmt":"2022-08-11T11:22:47","guid":{"rendered":"https:\/\/enr.today\/?p=29059"},"modified":"2022-08-11T13:27:49","modified_gmt":"2022-08-11T12:27:49","slug":"eu-kommission-genehmigte-osterreich-erste-76-mio-euro-fur-klimawende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/eu-kommission-genehmigte-osterreich-erste-76-mio-euro-fur-klimawende\/","title":{"rendered":"EU-Kommission genehmigte \u00d6sterreich erste 76 Mio. Euro f\u00fcr Klimawende"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU-Kommission hat \u00d6sterreichs Plan f\u00fcr eine faire Klimawende zusammen mit der ersten Finanzierungstranche in H\u00f6he von 76 Millionen Euro genehmigt. Dies berichtete die Vertretung der EU-Beh\u00f6rde in Wien am gestrigen Montag. Insgesamt erhalte \u00d6sterreich aus dem Fonds f\u00fcr einen gerechten \u00dcbergang (Just Transition Fonds\/JTF) 136 Mio. Euro, damit beim \u00dcbergang zur Klimaneutralit\u00e4t niemand in der lokalen Wirtschaft und Gesellschaft \u00d6sterreichs zur\u00fcckgelassen werde, hie\u00df es.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p>&#8222;Die Annahme des \u00f6sterreichischen Plans f\u00fcr einen gerechten \u00dcbergang zusammen mit der ersten JTF-Tranche ist eine gute Nachricht f\u00fcr \u00d6sterreich.&#8220;<\/p><cite>EU-Kommissionsvizepr\u00e4sident Frans Timmermans<\/cite><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Die gr\u00fcne Wirtschaft ist unsere Zukunft und der Fonds f\u00fcr einen gerechten \u00dcbergang dient hier der Unterst\u00fctzung eines reibungslosen und fairen \u00f6kologischen Wandels in den Regionen \u00d6sterreichs, die auf dem Weg zur Klimaneutralit\u00e4t vor den gr\u00f6\u00dften Herausforderungen stehen&#8220;, so Timmermans weiter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut der EU-Kommission befinden sich die Regionen und Gemeinden, welche einen erheblichen Wandel durchmachen werden, in Ober\u00f6sterreich, K\u00e4rnten, Nieder\u00f6sterreich und der Steiermark. Dort gebe es viele CO2-intensive Industriezweige, wie Metall, Papier, Zement und Chemie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mithilfe des Plans werden nach Angaben der EU-Beh\u00f6rde Arbeitspl\u00e4tze geschaffen und Arbeitsplatzverlust in Zusammenhang mit dem \u00f6kologischen Wandel abgefedert. Dies geschehe durch Investitionen in die Entwicklung neuer Gesch\u00e4ftsmodelle und nachhaltiger gr\u00fcner Gesch\u00e4ftsbereiche, wobei die Unternehmen bei ihrem \u00dcbergangsprozess begleitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu werden. Das bedeutet, dass dann keine neuen Treibhausgase mehr in die Atmosph\u00e4re geblasen werden sollen. Zehntausende Jobs in Kohleregionen und bestimmten Branchen gehen damit verloren, doch entstehen auch neue, unter anderem bei der Erzeugung erneuerbarer Energien. Im Zeitraum 2021 bis 2027 soll ein Betrag von 17,5 Milliarden Euro aus dem JTF in die vom \u00dcbergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft am st\u00e4rksten betroffenen Gebiete investiert werden. (9.8.)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gasspeicher in \u00d6sterreich zu 56 Prozent gef\u00fcllt<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/ABD_20220716_ABD0154-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-29211\" width=\"850\" height=\"566\" srcset=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/ABD_20220716_ABD0154-980x653.jpg 980w, https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/ABD_20220716_ABD0154-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, 100vw\" \/><figcaption>Blick auf Geb\u00e4\u008aude der OMV-Raffinerie mit dem Schriftzug ,,OMV&#8220; am Samstag, 16. Juli 2022, in Schwechat in Nieder\u009a\u00f6sterreich. &#8211; FOTO: APA\/TOBIAS STEINMAURER<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gasspeicher in \u00d6sterreich sind zu 56 Prozent gef\u00fcllt &#8211; das reicht f\u00fcr rund 60 Prozent des j\u00e4hrlichen Gasverbrauchs, wie das Energieministerium am Mittwoch mitteilte. Am 8. August seien in den heimischen Speichern 53,6 Terawattstunden (TWh) Erdgas gelagert gewesen. Auch der ehemalige Gazprom-Speicher in Haidach werde kontinuierlich bef\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die t\u00e4glichen Einspeichermengen lagen in den vergangenen Tagen zwischen 300 und 450 Gigawattstunden. Damit sei das Einspeicherziel erreichbar, hei\u00dft es aus dem Ministerium. Bis zum 1. November sollen die \u00f6sterreichischen Gasspeicher zu 80 Prozent gef\u00fcllt sein. Auch die strategische Reserve von 20 TWh soll bis dahin erreicht werden. (10.8.)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Strabag baut gro\u00dfes Bahnprojekt in Kroatien<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"807\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/ABD_20210714_ABD0041-1024x807.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-29245\" srcset=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/ABD_20210714_ABD0041-980x772.jpg 980w, https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/ABD_20210714_ABD0041-480x378.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw\" \/><figcaption>Die Strabag baut ein wichtiges Bahnprojekt zwischen Zagreb und Rijeka (Archivbild vom 30. April 2021) &#8211; FOTO: APA\/ROLAND SCHLAGER<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die b\u00f6rsennotierte Strabag hat in Kroatien einen Vertrag f\u00fcr ein wichtiges Bahnprojekt an der Strecke zwischen Zagreb und der Hafenstadt Rijeka unterzeichnet. Der Auftrag f\u00fcr die Modernisierung des 44 Kilometer langen Abschnitt zwischen Hrvatski Leskovac und Karlovac hat ein Investitionswert von 1,7 Mrd. Kuna (226,2 Mio. Euro) und wird ma\u00dfgeblich aus dem EU-Koh\u00e4sionsfonds mitfinanziert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Vertrag zwischen der kroatischen Bahn und einem Konsortium aus der kroatischen Strabag-Tochter, der Strabag AG und Strabag Rail a.s. wurde Ende Juli unterzeichnet, wie kroatische Medien berichteten. Die Bauarbeiter sollen binnen eineinhalb Monaten starten und in 30 Monaten beendet sein. Danach werden die Z\u00fcge auf der Strecke mit einer Geschwindigkeit von bis zu 160 Stundenkilometern fahren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Strabag wird an der 44-Kilometer-Strecke das bestehende Gleis rekonstruieren und ein zweites Gleis bauen. Dazu sollen mehrere Bahnh\u00f6fe und Haltestellen entlang der Strecke umgebaut und einige Bahn\u00fcberg\u00e4nge durch \u00dcber-\/Unterf\u00fchrungen ersetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Projekt umfasst auch die Modernisierung von Signal- und Telekommunikationseinrichtungen, was von der tschechischen A\u017dD Praha durchgef\u00fchrt wird. Der Gesamtwert der Investition betr\u00e4gt 2,7 Mrd. Kuna (360 Mio. Euro), sie wird zu 85 Prozent aus dem EU-Topf mitfinanziert. Die EU hatte Kroatien daf\u00fcr bereits Ende 2019 insgesamt 311 Mio. Euro aus dem Koh\u00e4sionsfonds gew\u00e4hrt. Nach der neulich er\u00f6ffneten Pelje\u0161ac-Br\u00fccke ist das ein weiteres Gro\u00dfprojekt in dem Adrialand, das ma\u00dfgeblich von der EU mitfinanziert wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf die Ausschreibung f\u00fcr die Bauarbeiten, die im Juli 2020 erfolgte, meldeten sich insgesamt 15 Bewerber. Die Auftragsvergabe hatte sich wegen mehrerer Beschwerden verz\u00f6gert, erst heuer im Juli konnte der Zuschlag endg\u00fcltig an die Strabag vergeben werden, wie Medien berichteten. Die Strabag legte Berichten zufolge das zweitg\u00fcnstigste Angebot, erhielt jedoch den Auftrag, weil das beste Angebot der chinesischen China Railway Eryuan Engineering \u00fcber 1,28 Mrd. Kuna als unrealistisch bewertet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Abschnitt Hrvatski-Leskovac-Karlovac liegt auf der Strecke Rijeka-Zagreb-Budapest, die Teil des Mittelmeer-Korridors im transeurop\u00e4ischen Kernverkehrsnetz ist. Kroatien m\u00f6chte die Modernisierung der insgesamt rund 230 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen der Hauptstadt und Rijeka, die als Tieflandgebiet-Strecke bezeichnet wird, bis 2030 abschlie\u00dfen. Die Strecke ist wichtig f\u00fcr eine bessere Verkehrsanbindung des Hafens Rijeka an die M\u00e4rkte in Ungarn, der Slowakei und Polen. (9.8.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die EU-Kommission hat \u00d6sterreichs Plan f\u00fcr eine Klimawende zusammen mit einer ersten Finanzierungstranche in H\u00f6he von 76 Millionen Euro genehmigt. Die Gasspeicher in \u00d6sterreich sind zu 56 Prozent gef\u00fcllt &#8211; das reicht f\u00fcr rund 60 Prozent des j\u00e4hrlichen Gasverbrauchs, wie das Energieministerium mitteilte. Und die Strabag hat in Kroatien einen Vertrag f\u00fcr ein wichtiges Bahnprojekt an der Strecke zwischen Zagreb und der Hafenstadt Rijeka unterzeichnet. <\/p>\n","protected":false},"author":91,"featured_media":29317,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-29059","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29059","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/91"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29059"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29059\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/29317"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29059"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=29059"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=29059"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}