{"id":297997,"date":"2024-07-05T15:30:07","date_gmt":"2024-07-05T13:30:07","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.dpa.com\/?p=297997"},"modified":"2024-07-05T15:30:46","modified_gmt":"2024-07-05T13:30:46","slug":"sinkende-inflation-in-der-eurozone-bankenaufsicht-mahnt-zur-vorsicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/sinkende-inflation-in-der-eurozone-bankenaufsicht-mahnt-zur-vorsicht\/","title":{"rendered":"Sinkende Inflation in der Eurozone, Bankenaufsicht mahnt zur Vorsicht"},"content":{"rendered":"\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Inflationsrate der Eurozone im Juni bei 2,5%, im Mai waren es noch 2,6%<\/li>\n\n\n\n<li>Europ\u00e4ische Zentralbank d\u00e4mpft Hoffnung auf weitere Zinssenkungen\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>Lebensmittel und Dienstleistungen werden f\u00fcr die Verbraucher tendenziell teurer<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Inflation beschleunigte sich rapide, nachdem Russland Anfang 2022 seine umfassende Invasion in der Ukraine begann. Vor allem die Energiepreise schossen in die H\u00f6he, was auch Folgen f\u00fcr die Kosten f\u00fcr industriell gefertigte Waren und Importe hatte. Die Inflationsrate erreichte 2022 einen bisherigen H\u00f6chststand von mehr als 10%.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Juni senkte die <strong>Europ\u00e4ische Zentralbank<\/strong> (EZB), deren Aufgabe es ist, Preisstabilit\u00e4t zu gew\u00e4hrleisten, zum ersten Mal seit Beginn der Inflationswelle im W\u00e4hrungsraum ihre Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sollte die Inflation in der Eurozone insgesamt zur\u00fcckgehen, w\u00fcrde das der EZB Spielraum f\u00fcr weitere Leitzinssenkungen im Laufe des Jahres geben. F\u00fcr die EZB ist die Inflationsmarke von 2% ein wichtiges Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">EZB-Pr\u00e4sidentin <strong>Christine Lagarde <\/strong>hatte versucht, die Erwartungen auf weitere Zinssenkungen zu d\u00e4mpfen. Auf einer EZB-Konferenz in Portugal sagte sie am Wochenanfang: \u201eEs wird einige Zeit dauern, bis wir gen\u00fcgend Daten gesammelt haben, um sicher zu sein, dass die Risiken einer \u00fcber dem Zielwert liegenden Inflation vor\u00fcber sind.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Aufruf zur Vorsicht kommt auch von der <strong>Europ\u00e4ischen Bankenaufsichtsbeh\u00f6rde<\/strong>, die die Kreditinstitute angesichts \u201ehohen Ungewissheit\u201c in Bezug auf Wirtschaftswachstum, Zinss\u00e4tze und geopolitische Risiken warnt.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eurostat: Inflation in der Eurozone schw\u00e4cher als im Vorjahr<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 2. Juli ver\u00f6ffentlichte das europ\u00e4ische Statistikamt <strong>Eurostat<\/strong> seine monatliche vorl\u00e4ufige Sch\u00e4tzung der Inflationsrate in der Eurozone, die im Juni bei 2,5% lag, im Vergleich zum gleichen Monat im Vorjahr, als sie 5,5% betrug (Juni 2023).\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Eurozone besteht aus 20 der 27 EU-Mitgliedstaaten, die den Euro als W\u00e4hrung verwenden. Bulgarien, die Tschechische Republik, Ungarn, Polen, Rum\u00e4nien und Schweden sind derzeit keine Mitglieder.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach den neuesten Sch\u00e4tzungen von Eurostat verzeichneten Belgien (5,5%), Spanien (3,5%), Kroatien und die Niederlande (beide 3,4%) im Juni die h\u00f6chsten Prozents\u00e4tze des \u201eHarmonisierten Verbraucherindex (HVPI)\u201c. Finnland (0,6%), Italien (0,9%) und Litauen (1,0%) weisen hingegen die niedrigsten Prozents\u00e4tze auf.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der HVPI \u2013 der Harmonisierte Verbraucherpreisindex \u2013 hilft bei internationalen Vergleichen der Verbraucherpreisinflation und umfasst Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak, Dienstleistungen und Industrieg\u00fcter ohne Energie. Kurz gesagt: Er gibt einen vergleichbaren \u00dcberblick dar\u00fcber, wie viel die von den Euro-Haushalten erworbenen Waren und Dienstleistungen im Laufe der Zeit kosten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Blick \u00fcber den Tellerrand der Eurozone<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Frankreich: <\/strong>In Frankreich, wo am 7. Juli die zweite Runde der vorgezogenen Parlamentswahlen stattfindet, spielen die Energiepreise im Wahlkampf eine Rolle, da Gas und Strom in den letzten Jahren in hohem Ma\u00dfe zum Anheizen der Inflation beigetragen und den franz\u00f6sischen Haushalt belastet haben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vorl\u00e4ufige Daten des <strong>Nationalen Instituts f\u00fcr Statistik und Wirtschaftsstudien<\/strong> (Insee) deuten darauf hin, dass der Verbraucherpreisindex auf Jahressicht im Juni 2024 um 2,1% steigen d\u00fcrfte, nach +2,3% im Mai.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Verlangsamung der Lebensmittel- und Energiepreise im Laufe des Jahres k\u00f6nnte diese leichte Abschw\u00e4chung der Inflation erkl\u00e4ren. Die Preise f\u00fcr Dienstleistungen, Industrieerzeugnisse und Tabakwaren werden voraussichtlich im Jahresvergleich steigen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf Monatssicht d\u00fcrften die Verbraucherpreise im Juni 2024 nahezu stabil bleiben: Die Preise f\u00fcr Dienstleistungen werden voraussichtlich steigen, w\u00e4hrend die Preise f\u00fcr Energie und Nahrungsmittel wahrscheinlich sinken werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Deutsch:<\/strong> Die vorl\u00e4ufigen Juni-Inflationszahlen des <strong>Statistischen Bundesamtes<\/strong>, die am Montag ver\u00f6ffentlicht wurden, zeigen eine erneute Abschw\u00e4chung der Inflation. Der Verbraucherpreisindex lag im Juni 2024 bei 2,2% (Juni 2023: 6,4%), ein leichter R\u00fcckgang zu Mai (2,4%).\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kerninflation, die die volatilen Preise f\u00fcr Lebensmittel und Energie ausschlie\u00dft, betrug 2,9%. W\u00e4hrend sich vor allem Dienstleistungen verteuerten, wurde Energie im Juni billiger.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Italien: <\/strong>Die<strong> <\/strong>Kaufkraft der Haushalte laut <strong>ISTAT<\/strong>, dem nationalen italienischen Statistikinstitut, ist im ersten Quartal 2024 im Vergleich zum Vorquartal um 3,3% gestiegen, da die Inflation gesunken sei. Eine h\u00f6here Kaufkraft f\u00fchrt jedoch nicht immer zu mehr K\u00e4ufen: Das verf\u00fcgbare Bruttoeinkommen stieg um 3,5%. Die Verbraucherausgaben nahmen w\u00e4hrenddessen nur um 0,5% zu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der Grundlage der vorl\u00e4ufigen Sch\u00e4tzungen von ISTAT f\u00fcr Juni steigt der HVPI auf Monatsbasis um 0,2% und auf Jahresbasis um 0,9% (von +0,8% im Vormonat).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Spanien: <\/strong>Nach Angaben des <strong>Nationalen Instituts f\u00fcr Statistik<\/strong> (INE) lag der Verbraucherpreisindex im Juni bei 3,4%, was einen leichten R\u00fcckgang im Jahresvergleich zum Juni 2023 (3,6%) bedeutet. Das INE f\u00fchrte diese Entwicklung auf niedrigere Kraftstoffpreise zur\u00fcck. Die Preise f\u00fcr Nahrungsmittel stiegen zwar, aber in geringerem Ma\u00dfe als im gleichen Monat 2023. Allerdings seien die Angebote f\u00fcr \u201eUnterhaltung und Kultur\u201c im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat teurer geworden.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Slowenien<\/strong>: In Slowenien begann die Inflation im Herbst 2021, also noch vor der Invasion Russlands in die Ukraine, deutlich von der Zielmarke von 2% abzuweichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Angaben des nationalen <strong>slowenischen Statistikamtes<\/strong> stiegen die Verbraucherpreise zwischen Oktober 2021 und Juni 2024 um 19%. Die j\u00e4hrliche Inflationsrate erreichte im Sommer 2022 mit 11% ihren H\u00f6hepunkt. Im vergangenen Jahr hat sich die Inflation langsam abgeschw\u00e4cht und erreichte im Juni dieses Jahres mit 1,5% ein Dreijahrestief.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor allem in der zweiten H\u00e4lfte des Jahres 2023 kam es zu einem erheblichen Anstieg der Dienstleistungspreise. Dennoch zeigen die offiziellen Daten, dass sich der Lebensstandard eines durchschnittlichen Slowenen real nicht verschlechtert hat, was zum Teil auf erhebliche Lohnerh\u00f6hungen zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kroatien:<\/strong> In den letzten Jahren war die Inflation in Kroatien etwas h\u00f6her als der Durchschnitt der Eurozone, der Kroatien am 1. Januar 2023 beigetreten ist, aber niedriger als in den EU-L\u00e4ndern au\u00dferhalb der Eurozone.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach den Sch\u00e4tzungen des <strong>Nationalen Statistikamtes<\/strong> sind die Preise f\u00fcr Waren und Dienstleistungen f\u00fcr den pers\u00f6nlichen Verbrauch, gemessen am Verbraucherpreisindex, nach der ersten Sch\u00e4tzung im Juni 2024 im Vergleich zum Juni 2023 durchschnittlich um 2,4% h\u00f6her. Im Vergleich zum Mai blieben sie gleich.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Allgemeinen sind die Lebensmittelpreise in Kroatien in den letzten Jahren gestiegen und haben sich den Preisen in westeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern angen\u00e4hert. Die Mietpreise sind wegen des Tourismusbooms und des Wirtschaftswachstums des Landes in die H\u00f6he geschnellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"669\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Leere_Stuehle_und_Ti_81130404-1024x669.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-297201\" srcset=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Leere_Stuehle_und_Ti_81130404-980x640.jpg 980w, https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Leere_Stuehle_und_Ti_81130404-480x314.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Vor einem Restaurant sind St\u00fchle aneinander gekettet. Dienstleistungen sind f\u00fcr viele Verbraucher in Europa teurer geworden. Foto: Sven Hoppe\/dpa <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Blick \u00fcber den Tellerrand der Eurozone: Schweden, Rum\u00e4nien, Bulgarien\u00a0<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In <strong>Schweden <\/strong>spricht die Regierung vorsichtig von einem Sieg im Kampf gegen die Inflation, macht sich aber gleichzeitig Sorgen um den Arbeitsmarkt und die Lebensmittelindustrie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eEs war ein harter Winter, und auch wenn jetzt die Sonne scheint, ist es in der schwedischen Wirtschaft noch nicht Sommer. Wir haben immer noch eine Menge Herausforderungen. Die Arbeitslosigkeit ist viel zu hoch,\u201c sagte Finanzministerin <strong>Elisabeth Svantesson<\/strong> letzte Woche auf einer Pressekonferenz und f\u00fcgte hinzu, dass der Wettbewerb im Lebensmittelsektor \u201ezu gering\u201c sei, was zu \u201eh\u00f6heren Preisen f\u00fcr Verbraucher&#8220; f\u00fchre.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schweden hat derzeit die dritth\u00f6chste Arbeitslosigkeit in der EU, nach Spanien und Griechenland.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rum\u00e4nien: <\/strong>Die Juni-Daten des <strong>Nationalen Instituts f\u00fcr Statistik <\/strong>(INS) zeigen, dass die Inflationsrate in Rum\u00e4nien im Mai bei 5,1% lag, gegen\u00fcber 5,9% im April. Die Preise f\u00fcr Lebensmittel, Nicht-Lebensmittel und Dienstleistungen stiegen. Postdienstleistungen, Medikamente und Waschmittel verzeichneten im Mai 2024 den st\u00e4rksten Preisanstieg, und zwar um etwa 25% gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Angaben von Eurostat war Rum\u00e4nien in den ersten vier Monaten des Jahres das Land mit der h\u00f6chsten Inflation in der EU.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bulgarien: <\/strong>Das wichtigste Diskussionsthema im Zusammenhang mit der bulgarischen Inflationsrate ist der m\u00f6gliche Beitritt des Landes zur Eurozone. Am 26. Juni erkl\u00e4rte die <strong>Europ\u00e4ische Kommission<\/strong>, dass Bulgarien \u2013 den Konvergenzberichten der Europ\u00e4ischen Zentralbank zufolge \u2013 das Preisstabilit\u00e4tskriterium f\u00fcr die Einf\u00fchrung des Euro nicht erf\u00fclle.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 18. Juni teilte Eurostat mit, dass sich die j\u00e4hrliche Inflation in Bulgarien, gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), im Mai auf 2,7% beschleunigt hat, w\u00e4hrend sie im April noch bei 2,5% lag. Die j\u00e4hrliche Inflationsrate in Bulgarien war im August 2021 gleich oder niedriger als die j\u00e4hrliche Inflationsrate in der EU.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">EU-Beitrittskandidaten: Albanien, Nordmazedonien, Bosnien und Herzegowina, Serbien<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Albanien: <\/strong>In Albanien hat sich der Preisanstieg verlangsamt, so dass die Verbraucher nach dem starken Anstieg vor zwei Jahren wieder Luft haben. Die Kerninflation ist weiter r\u00fcckl\u00e4ufig und liegt derzeit auf einem Dreijahrestief.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Mai sank die Kerninflation auf 2,3%, gegen\u00fcber 3,2% Ende letzten Jahres und 5,4% im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Anstieg der Kerninflation ist der niedrigste seit Oktober 2021.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bosnien und Herzegowina: <\/strong>Die j\u00e4hrliche Inflationsrate in Bosnien und Herzegowina blieb im April stabil bei 2%, wie aus den j\u00fcngsten Daten der<strong> Agentur f\u00fcr Statistik von Bosnien und Herzegowina<\/strong> hervorgeht. Die <strong>Zentralbank von Bosnien und Herzegowina<\/strong> geht jedoch davon aus, dass die Gesamtinflation im dritten Quartal auf 2,9% steigen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wirtschaft von Bosnien und Herzegowina ist klein, und sie ist stark von der <strong>Europ\u00e4ischen Union<\/strong>, ihrem gr\u00f6\u00dften Handelspartner, abh\u00e4ngig. Daher wird die wirtschaftliche Entwicklung innerhalb der Union genau beobachtet. Wirtschaftsexperten sehen die hohen Produktpreise als Folge der \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Abh\u00e4ngigkeit von Lebensmittelimporten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Nordmazedonien: <\/strong>Die j\u00e4hrliche Inflationsrate Nordmazedoniens lag im Mai 2024 bei 4,5%, dem h\u00f6chsten Wert seit September 2023, gegen\u00fcber 4% im April.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Anstieg ist vor allem auf die gestiegenen Preise f\u00fcr Verkehrsmittel, Wohnungen und Versorgungsleistungen sowie Restaurants und Hotels zur\u00fcckzuf\u00fchren. Dagegen gingen die Preise f\u00fcr Nahrungsmittel und alkoholfreie Getr\u00e4nke, alkoholische Getr\u00e4nke und Tabakwaren sowie f\u00fcr Bekleidung und Schuhe zur\u00fcck. Auf Monatsbasis stiegen die Verbraucherpreise im Mai um 0,9%, nach einem Anstieg von 0,7% im Vormonat.<br><br><strong>Serbien: <\/strong>Die <strong>serbische Nationalbank<\/strong> (NBS) gab bekannt, dass sich die Inflation im Jahresvergleich im Mai auf 4,5% verlangsamt habe, so das <strong>Statistikamt der Republik<\/strong>. Damit kehre sie gem\u00e4\u00df den Prognosen der Zentralbank wieder an die Grenzen der Zielabweichung zur\u00fcck.\u00a0Nach der aktuellen Prognose erwartet das NBS, dass sich die Inflation bis zum Jahresende weiter abschw\u00e4cht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Dieser Artikel wird zwei Mal pro Woche\u00a0ver\u00f6ffentlicht. Der Inhalt basiert auf Nachrichten der teilnehmenden Agenturen im enr.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Inflation in Europa geht leicht zur\u00fcck, aber Bankaufsichtsbeh\u00f6rden wie die Europ\u00e4ische Zentralbank und die Europ\u00e4ische Bankenaufsichtsbeh\u00f6rde bleiben vorstichtig. Europ\u00e4ische Verbraucher m\u00fcssen f\u00fcr Dienstleistungen und Waren tiefer in die Tasche greiben. <\/p>\n","protected":false},"author":119,"featured_media":297177,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[147,7145,1545],"class_list":["post-297997","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-key-story","tag-eu","tag-eurozone-3","tag-inflation-3"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/297997","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/119"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=297997"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/297997\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/297177"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=297997"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=297997"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=297997"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}