{"id":360557,"date":"2024-08-13T10:42:58","date_gmt":"2024-08-13T08:42:58","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=360557"},"modified":"2024-08-13T14:20:11","modified_gmt":"2024-08-13T12:20:11","slug":"eu-haushalt-deutschland-bleibt-groesster-nettozahler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/eu-haushalt-deutschland-bleibt-groesster-nettozahler\/","title":{"rendered":"EU-Haushalt: Deutschland bleibt gr\u00f6\u00dfter Nettozahler"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Deutschland hat auch im vergangenen Jahr deutlich mehr in den EU-Haushalt eingezahlt als daraus in die Bundesrepublik geflossen ist. Das geht aus einer Auswertung des <strong>Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)<\/strong> von zuvor ver\u00f6ffentlichten Daten der <strong>EU-Kommission<\/strong> hervor. Demnach zahlte Deutschland 2023 rund 17,4 Milliarden Euro mehr in den Gemeinschaftsetat der Europ\u00e4ischen Union als es erhielt und ist damit der gr\u00f6\u00dfte Nettozahler der EU (2022: 19,7 Mrd Euro). Auf Platz zwei liegt Frankreich: Paris f\u00fchrte im vergangenen Jahr knapp 9 Milliarden Euro mehr ab, als an R\u00fcckfl\u00fcssen zu verzeichnen waren. An dritter Stelle steht Italien mit einem Nettobeitrag von rund 4,5 Milliarden Euro.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gr\u00f6\u00dfter Nettoempf\u00e4nger war 2023 &#8211; wie im Vorjahr &#8211; Polen mit 8,2 Milliarden Euro. Dahinter liegen Rum\u00e4nien (6,0 Mrd Euro) und Ungarn (4,6 Mrd Euro). Bei Betrachtung der Nettozahlungen pro Einwohner liegt der Auswertung zufolge Irland an der Spitze &#8211; mit 236 Euro pro Kopf. In Deutschland beliefen sich die Zahlungen auf 206 Euro pro Kopf. In Relation zum Bruttonationaleinkommen (BNE) aber bleibt die Bundesrepublik gr\u00f6\u00dfter Nettozahler, so die Autoren. Das BNE bezeichnet die Wirtschaftsleistung, die alle Inl\u00e4nder erwirtschaften.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Deutschland profitiert am meisten vom EU-Binnenmarkt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Haushalt der Europ\u00e4ischen Union umfasste 2023 den Angaben nach insgesamt 173,1 Milliarden Euro. Davon flossen 143,4 Milliarden Euro an die Mitgliedsstaaten. Hinzu kamen Mittel des Corona-Aufbaufonds der Staatengemeinschaft in H\u00f6he von 66,1 Milliarden Euro, wovon 64,6 Milliarden Euro an die Mitgliedstaaten gingen. Deutschland steuert als gr\u00f6\u00dfter Nettozahler der EU fast ein Viertel der Mittel bei. Die deutsche Regierung betont grunds\u00e4tzlich, dass Deutschland zugleich auch so sehr vom EU-Binnenmarkt profitiere wie keine andere europ\u00e4ische Volkswirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Grund f\u00fcr den gesunkenen Nettobeitrag Deutschlands zur EU nennen die Experten die schwache wirtschaftliche Lage hierzulande. \u00abDa sich bereits abzeichnet, dass auch im laufenden Jahr keine wirtschaftliche Erholung in Deutschland zu erwarten ist (&#8230;), kann vermutet werden, dass der deutsche Nettobeitrag im Jahr 2024 noch einmal sinken wird\u00bb, schreiben die Autoren. (12. August)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gelder aus Br\u00fcssel flie\u00dfen in die EU-L\u00e4nder, etwa zur Strukturf\u00f6rderung oder f\u00fcr die Landwirtschaft. Deutschland tr\u00e4gt als gr\u00f6\u00dfter Nettozahler fast ein Viertel dazu bei. <\/p>\n","protected":false},"author":161,"featured_media":360567,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[117,147,5443],"class_list":["post-360557","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-deutschland","tag-eu","tag-haushalt"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/360557","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/161"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=360557"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/360557\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/360567"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=360557"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=360557"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=360557"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}