{"id":375629,"date":"2024-08-22T13:43:41","date_gmt":"2024-08-22T11:43:41","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=375629"},"modified":"2024-08-22T14:45:04","modified_gmt":"2024-08-22T12:45:04","slug":"china-subventionen-auf-eu-milchprodukte-unter-der-lupe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/china-subventionen-auf-eu-milchprodukte-unter-der-lupe\/","title":{"rendered":"China: Subventionen auf EU-Milchprodukte unter der Lupe"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Peking &#8211; China hat eine Anti-Subventionsuntersuchung gegen importierte Milchprodukte aus der Europ\u00e4ischen Union angek\u00fcndigt. Betroffen seien bestimmte Waren wie etwa frischer oder weiterverarbeiteter K\u00e4se, teilte das Handelsministerium in Peking mit. Den vorl\u00e4ufigen Untersuchungszeitraum legte die Beh\u00f6rde auf ein Jahr bis zum 21. August 2025 fest.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ermittlung d\u00fcrfte eine Gegenreaktion Pekings auf die von der EU erhobenen Strafz\u00f6lle gegen chinesische E-Autos sein. Am Dienstag hatte Br\u00fcssel weitere Angaben zu den geplanten Zusatzz\u00f6llen gemacht, was in China auf gro\u00dfe Kritik stie\u00df. Die EU-Kommission hatte in den Monaten zuvor im Hinblick auf unfaire Subventionen f\u00fcr E-Autos aus China ermittelt, die nach Ansicht der EU-Beh\u00f6rden den Markt in Europa verzerrten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">EU-Kammer nicht \u00fcberrascht <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Europ\u00e4ische Handelskammer in China zeigte sich wenig \u00fcberrascht von Pekings Vorgehen. In einer Mitteilung bedauerte die Interessenvertretung f\u00fcr Firmen aus der EU, dass handelspolitische Schutzma\u00dfnahmen einer Seite zunehmend von der anderen Seite in gleicher Weise erwidert w\u00fcrden. Die Kammer hoffe, dass Chinas Ermittlung fair und transparent verlaufe und hielt ihre betroffenen Mitgliedsunternehmen an, zu kooperieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach offiziellen Daten Br\u00fcssels exportierte die EU im vergangenen Jahr Milchprodukte im Wert von 1,7 Milliarden Euro nach China. 2022 erreichten die Ausfuhren in dieser Kategorie noch einen Wert von etwas weniger als 2,1 Milliarden Euro. In Chinas Superm\u00e4rkten ist zum Beispiel importierte Milch aus Deutschland oft zu finden, die in Fernost auch einen guten Ruf genie\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Auch andere Produkte im Fadenkreuz<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist nicht die erste Untersuchung gegen europ\u00e4ische Produkte. Im Januar hatte das Handelsministerium eine Ermittlung gegen Branntwein (Brandy) angek\u00fcndigt. Betroffen waren haupts\u00e4chlich Hersteller aus Frankreich. Im Juli machte die Beh\u00f6rde bekannt, gegen aus der EU importiertes Schweinefleisch und Nebenprodukte davon zu ermitteln.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Hinblick auf die EU-Zusatzz\u00f6lle gegen chinesische E-Autos spricht Peking von Protektionismus. Br\u00fcssel ignoriere Fakten, missachte Regeln der Welthandelsorganisation und werde nur sich und anderen schaden, sagte Au\u00dfenamtssprecherin <strong>Mao Ning<\/strong> in Peking.\u00a0(21. August)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Handelsstreit zwischen Br\u00fcssel und Peking spitzt sich zu. China macht der EU schwere Vorw\u00fcrfe und nimmt jetzt europ\u00e4ische Produkte ins Visier &#8211; nicht zum ersten Mal. <\/p>\n","protected":false},"author":119,"featured_media":375630,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":["post-375629","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/375629","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/119"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=375629"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/375629\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/375630"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=375629"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=375629"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=375629"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}