{"id":430639,"date":"2024-09-17T15:01:55","date_gmt":"2024-09-17T13:01:55","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=430639"},"modified":"2024-09-20T12:55:08","modified_gmt":"2024-09-20T10:55:08","slug":"umweltschuetzer-autobauer-koennen-eu-klimaziele-erreichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/umweltschuetzer-autobauer-koennen-eu-klimaziele-erreichen\/","title":{"rendered":"Umweltsch\u00fctzer: Autobauer k\u00f6nnen EU-Klimaziele erreichen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Die Automobilindustrie kann nach Ansicht einer Umweltorganisation die f\u00fcr 2025 in der EU g\u00fcltigen Klimaziele durchaus erreichen. Eine gro\u00dfe Rolle soll dabei ein steigender Verkauf von Elektroautos spielen, wie die Analyse der Organisation Transport &amp; Environment (T&amp;E), aufzeigt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">T&amp;E ist eine Dachorganisation von 60 gemeinn\u00fctzige nationale Organisationen, die sich mit den Auswirkungen des Verkehrs auf Umwelt und Gesundheit befassen und sich f\u00fcr nachhaltigen Verkehr in Europa einsetzen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Konkret geht es um die sogenannten Flottengrenzwerte, also Klimaziele der EU f\u00fcr die Autobranche. F\u00fcr die Hersteller werden dabei Grenzwerte f\u00fcr den CO2-Aussto\u00df pro Kilometer festgelegt &#8211; und zwar f\u00fcr den Durchschnitt aller in der EU in einem Jahr zugelassenen Fahrzeuge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das hei\u00dft, durch die Zulassung von mehr E-Autos k\u00f6nnen theoretisch auch mehr Verbrenner, die \u00fcber den Grenzwerten liegen, zugelassen werden, ohne die Werte insgesamt zu \u00fcberschreiten. F\u00fcr zu viel ausgesto\u00dfenes CO2 m\u00fcssen Hersteller Strafe zahlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Fortschritte der Hersteller auf dem Weg zu den Zielvorgaben f\u00fcr 2025 sind laut Analyse uneinheitlich. W\u00e4hrend f\u00fchrende Hersteller von Elektroautos wie Volvo Cars ihre Ziele f\u00fcr 2025 bereits jetzt erreicht h\u00e4tten, prognostiziert T&amp;E f\u00fcr den deutschen Automobilkonzern Volkswagen eine Verfehlung von 19 Gramm CO2 pro Kilometer. Zum Vergleich: Bei Mercedes-Benz wird in der Untersuchung von 14 Gramm und bei BMW von lediglich 0,4 Gramm zu viel CO2 ausgegangen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Autobranche fordert Aufschub der Klimavorgaben<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einige Stimmen aus der Autobranche fordern derzeit einen Aufschub der Klimavorgaben. Grund daf\u00fcr sei unter anderem, dass die Nachfrage nach Elektromobilit\u00e4t in Europa hinter den Erwartungen zur\u00fcckbleibe. VW-Aufsichtsratschef <strong>Hans Dieter P\u00f6tsch<\/strong> sagte zuletzt: \u00abDie Elektromobilit\u00e4t wird sich durchsetzen, aber es wird mehr Zeit brauchen. Deshalb m\u00fcssen die CO2-Ziele f\u00fcr 2025, 2030 und 2035 adjustiert und an die Realit\u00e4t angepasst werden.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abUnsere Branche arbeitet mit aller Kraft und Kreativit\u00e4t daran, die Ziele zu erreichen\u00bb, teilte ein Sprecher des <strong>Verbands der Automobilindustrie <\/strong>(VDA) auf Nachfrage mit. \u00abDoch unsere Innovationen und Investitionen k\u00f6nnen nur dann maximale Wirkung zeigen, wenn das Umfeld stimmt, wenn Klimaschutz nicht gegen, sondern mit der Industrie und den Menschen in unserem Land entwickelt wird &#8211; und wenn die entsprechenden Rahmenbedingungen stimmen.\u00bb\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Branchenverband fordert, eine f\u00fcr 2026 geplante \u00dcberpr\u00fcfung der Erreichbarkeit der EU-Klimavorgaben f\u00fcr neu zugelassene Autos vorzuziehen und Rahmenbedingungen gegebenenfalls anzupassen. Ein internes Papier aus der europ\u00e4ischen Branche hatte j\u00fcngst die Auffassung vertreten, die Industrie sei nicht in der Lage, eine bevorstehende Versch\u00e4rfung der Klimavorgaben einzuhalten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Analyse: Absatz von E-Autos soll steigen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Analyse von T&amp;E zufolge d\u00fcrften E-Autos im kommenden Jahr einen Marktanteil von 20 bis 24 Prozent erreichen. E-Autos w\u00fcrden damit im Durchschnitt 60 Prozent zu der CO2-Reduktion beitragen, die die Autohersteller im n\u00e4chsten Jahr erreichen m\u00fcssen, so die Studie. Grundlage der Berechnungen sind laut eigenen Angaben die Verk\u00e4ufe in der ersten Jahresh\u00e4lfte 2024 und Absatzprognosen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Derzeit sieht es aber zumindest auf dem deutschen Markt nicht gut aus f\u00fcr E-Autos. Dem <strong>Kraftfahrt-Bundesamt <\/strong>zufolge wurden im August rund 69 Prozent weniger Elektroautos neu zugelassen als im August des Vorjahres. Bei Autos mit Dieselmotoren lag das Minus bei 24,4 Prozent, bei Autos mit Benzinmotoren bei 7,4 Prozent. (17. September)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einige Stimmen aus der Autobranche fordern derzeit einen Aufschub der Klimavorgaben. Eine Analyse der Umweltorganisation Transport &#038; Environment zeigt, dass die Industrie die Vorgaben einhalten k\u00f6nnte. <\/p>\n","protected":false},"author":119,"featured_media":156429,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-430639","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/430639","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/119"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=430639"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/430639\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/156429"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=430639"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=430639"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=430639"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}